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„Gehen Sie mit gutem Beispiel voran! Nehmen Sie an der Darmkrebsvorsorge teil!“
 
170216 darmkrebsmonatGesundheitsministerin Monika Bachmann hat gemeinsam mit Prof. Dr. med. Hermann Brenner, Leiter der Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und Dr. med. Thomas Stolz, niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und Schwerpunkt Gastroenterologie in Völklingen anlässlich der Kampagne „Darmkrebsmonat März“ auf die Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge hingewiesen.
 

 

Darmkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Rund 900 Männer und Frauen erkranken allein im Saarland jedes Jahr neu an Darmkrebs und etwa 400 Menschen sterben an den Folgen dieser tückischen Erkrankung.

Ministerin Monika Bachmann: „Somit erkranken rechnerisch jeden Tag mehr als zwei Saarländerinnen und Saarländer an Darmkrebs, obwohl mit der Vorsorge-Darmspiegelung und dem Test auf Blut im Stuhl als Leistungen der gesetzlichen Krebsfrüherkennung wirksame Vorsorgemöglichkeiten zur Verfügung stehen.“

„Der größte Teil aller Darmkrebserkrankungen könnten bei regelmäßiger Inanspruchnahme von Leistungen der gesetzlichen Darmkrebsvorsorge vermieden werden,“ so Prof. Dr. med. Hermann Brenner.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die gesetzlichen Leistungen der Darmkrebsvorsorge. Tests auf Blut im Stuhl werden ab Erreichen des 50. Geburtstags angeboten, die Vorsorge-Darmspiegelung kann ab dem 55. Geburtstag in Anspruch genommen werden.

Mit der Einführung eines verbesserten Tests zum Nachweis von Blut im Stuhl, dem sogenannten immunologischen Stuhlbluttest, können  eine vorhandene Darmkrebserkrankung oder deren Vorstufen viel häufiger entdeckt werden. „Die Aufnahme des neuen Tests in den Katalog der gesetzlichen Leistungen ist ein großer Fortschritt im Kampf gegen Darmkrebs“, erklärt Dr. med. Thomas Stolz.

Daten des Saarländischen Krebsregisters zeigen eindrücklich, dass die Darmkrebsvorsorge Früchte trägt. Heute erkranken pro Jahr rund 200 Männer und Frauen weniger als noch im Jahr 2002, als die Vorsorge-Darmspiegelung eingeführt wurde. Monika Bachmann: „Dies ist ein ganz großer Erfolg unserer gemeinsamen Bemühungen im Kampf gegen Darmkrebs.“

Dennoch nehmen immer noch zu wenige Männer und Frauen die angebotenen Vorsorgeleistungen in Anspruch. Ministerin Monika Bachmanns Appell richtet sich daher an alle Männer und Frauen ab 50: „Durch Ihre Teilnahme an der Vorsorge können Sie Darmkrebs wirksam vorbeugen. Gehen Sie in Ihrer Familie und Freunden und Arbeitskollegen gegenüber mit gutem Beispiel voran.“


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