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Stippvisite bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See!
 

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Gabriele Lösekrug-Möller ist nach Bochum in die Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See gekommen, um sich ein genaues Bild über die Arbeit der Stiftung Anerkennung und Hilfe zu machen. Peter Grothues, Direktor der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS), begrüßte die Staatssekretärin in der Geschäftsstelle der Stiftung.

 

Die Stiftung wurde zu Jahresbeginn ins Leben gerufen. Die Geschäftsstelle der Stiftung hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See angesiedelt. Sie unterstützt Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 (Bundesrepublik Deutschland) bzw. von 1949 bis 1990 (DDR) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe beziehungsweise der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben. Viele Betroffene leiden noch heute an den körperlichen, seelischen und finanziellen Folgen der entsetzlichen Erfahrungen, die sie als Kinder in den Einrichtungen machen mussten.

Die Stiftung soll das Leid und Unrecht anerkennen und die betroffenen Menschen unterstützen. So können Betroffene unter bestimmten Voraussetzungen Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen in Form einer einmaligen Geldpauschale und eine Rentenersatzleistung erhalten.

Der Schwerpunkt des Besuchs der Parlamentarischen Staatssekretärin war der Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle. Anschließend stellte Lösekrug-Möller fest: „Ich freue mich und bin dankbar dafür, dass die KBS das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe so tatkräftig unterstützt und bin sicher, dass wir auch in Zukunft die Herausforderungen, die sich bei dem Betrieb der Stiftung stellen können, gemeinsam meistern werden.“ Peter Grothues, Direktor der Knappschaft-Bahn-See, ergänzte: „Wir sehen uns in der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, Menschen mit einem solchen Schicksal zu unterstützen und sind stolz, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit dieser Aufgabe an uns herangetreten ist und unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen das Vertrauen schenkt.“


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