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Drogenpolitik muss neue Wege der Prävention und Unterstützung, aber auch bei Notfallhilfen und Internethandel einschlagen!
 
Der Drogenbeauftragte der saarländischen Landesregierung, Staatssekretär Stephan Kolling, sieht angesichts zweier Drogentoter in nur einer Woche im Saarland dringenden Handlungsbedarf: „Die aktuelle Entwicklung stimmt uns traurig, zeigt aber zugleich auch die Notwendigkeit, nach neuen Wegen im Hinblick auf Prävention, Therapie und Beratung zu suchen, um diesen Trend zu stoppen. Hier wollen wir neue Wege vor allem in der Notfallversorgung gehen.

 

Auch erwarte ich von Bundesebene entsprechende Lösungsansätze, damit der Drogenhandel im Internet und in den Dark Rooms ein Ende finden kann. Heroin und Designerdrogen sind verantwortlich für den Anstieg der Drogentoten.“

Etwa ein Drittel der Drogentoten gehört den Jahrgängen zwischen 40 und 60 Jahren an: „In diesen Altersklassen spielen sogenannte Komorbiditäten, also Begleiterkrankungen, eine große Rolle, die mitursächlich am Tode dieser Menschen sein können.“

„Wir sind permanent im Austausch mit den entsprechenden Fachgremien. Dazu gehören neben dem Drogenhilfezentrum u. a. auch die Polizei und behandelnde Ärzte mit denen wir an Lösungen arbeiten.
Dazu gehört, weiter den Einsatz des Notfallmedikamentes Naloxon im Rahmen eines Modellprojektes zu prüfen, das im Falle einer Überdosierung Leben retten kann oder das Prüfen einer Öffnung des Druckraums in Saarbrücken auch für Substituierte.

Gerade im Hinblick auf sogenannte Legal Highs sieht der Drogenbeauftragte der saarländischen Landesregierung die Notwendigkeit eines Umdenkens: „Die Zusammensetzung dieser Produkte ist oft nicht bekannt. Wer diese Kräutermischungen raucht, gefährdet seine Gesundheit und löst das Ticket für eine potenzielle Drogenkarriere. Hier brauchen wir nicht nur verstärkt Anpassungen der Gesetze, sondern Möglichkeiten, wie wir diesem Trend entgegen treten können. Nur verbieten hilft nichts, wir müssen lösen und das frühzeitig“, so Kolling, „und daran arbeiten wir.“


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