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Der Abend wurde dann umso stürmischer!
 

170301 baum ringstrasseDer Stamm des umgestürzten Baumes war so mächtig, das ein Zerschneiden mit der Kettensäge sehr schwer war. Aus diesem Grund wurde er auch nicht komplett in kleine Stücke zerteilt, sondern ein einziges Mal durchtrennt und dann mit der Seilwinde des Rüstwagens beiseite gezogen. Foto: Kai Hegi (Feuerwehr Neunkirchen)Während der große Rosenmontagsumzug in Neunkirchen für die in Einsatzbereitschaft stehenden Feuerwehrleute ruhig und ohne Einsätze blieb, bescherte das Gewitter, das am Montagabend, 27. Februar über die Kreisstadt hinweg zog der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen rund ein halbes Dutzend Unwettereinsätze.

 

Bereits gegen 13 Uhr bezogen 60 Neunkircher Feuerwehrangehörige gemäß eines vorab vereinbarten Planes an strategisch günstigen Punkten in den Randbereichen der Strecke des Rosenmontagsumzuges mit ihren Löschfahrzeugen Stellung. Sie hielten sich für Einsätze im Neunkircher Stadtgebiet für die Dauer des Umzuges bereit und garantierten trotz der zahlreichen Straßensperrungen im ganzen Stadtgebiet wegen des Umzuges ein schnelles und problemloses Ausrücken der Feuerwehr. Koordiniert wurden die entlang des Zuges und auch auf der Feuerwache Neunkirchen in Bereitschaft stehenden Feuerwehrkräfte vom Einsatzleitwagen der Wehr, welcher auf dem Kriershof am Neunkircher Rathaus aufgebaut wurde. Anders als teilweise bei vergangenen Rosenmontagsumzügen blieb es im Jahr 2017 ruhig und die Feuerwehrleute mussten nicht zu Einsätzen ausrücken, sondern konnten zusammen mit rund 100.000 Zuschauern von ihren Standorten aus der Distanz dem Rosenmontagsumzug zuschauen. Gegen 16 Uhr konnte die aus Angehörigen aller Löschbezirke der Neunkircher Wehr bestehende Einsatzbereitschaft wieder aufgehoben werden.

So ruhig und reibungslos aus Feuerwehrsicht der Rosenmontagsumzug verlief, so unruhig und stürmisch wurde es am Montagabend. Gegen 19:30 zog ein kräftiges Gewitter über Neunkirchen hinweg und sorgte binnen kurzer Zeit für ein halbes Dutzend Feuerwehreinsätze. Bereits kurz vor dem Unwetter musste der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt wegen ausgelaufener Betriebsstoffe im Umfeld eines Supermarktes in der Kirkeler Straße ausrücken. Tätig werden musste die Feuerwehr hier jedoch nicht, die Beseitigung übernahm der Zentrale Betriebshof Neunkirchen. Um kurz vor 20 Uhr ging es dann Schlag auf Schlag für die Neunkircher Wehr. Zuerst drückten Sturmböen die Schaufensterscheiben eines leer stehenden Ladenlokals in der Zoostraße heraus. Im starken Wind stürzte kurz darauf ein großer Laubbaum in der Ringstraße quer über die Fahrbahn und das gerade in dem Moment als das in Richtung Zoostraße ausgerückte Löschfahrzeug des Löschbezirkes Neunkirchen-Innenstadt von der Park- in die Ringstraße eingebogen war. Und wieder nur Minuten später stürzte ein Baum nahe des Kreisverkehrs Steinwaldstraße auf die Fernstraße. Durch den starken Regen wurden zudem zahlreiche Straßen durch verstopfte Abläufe teilweise überflutet. Zu den unterschiedlichen Einsätzen rückten Kräfte der Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt, Hangard, Wellesweiler und Furpach aus. Schnell und routiniert hatten die Feuerwehrleute die Einsätze in der Zoo- und der Fernstraße abgearbeitet. Die Scherben der zerborstenen Schaufensterscheibe wurden von der Straße gefegt und die Einsatzstelle der Polizei zur Eigentumssicherung übergeben und der Baum mit wenigen Kettensägenschnitten entfernt und beiseite geräumt. Wenig Probleme bereiteten auch die überfluteten Straßen, an denen jeweils nur die Kanaleinläufe von Laub befreit werden mussten. Deutlich aufwändiger gestaltete sich der in der Ringstraße umgestürzte Baum. Der dicke Stamm mit zahlreichen Ästen war genau in die Lücke zwischen einem geparkten Auto und einem Lastwagen gestürzt und hatte den Laster leicht gestreift. Der Stamm war jedoch so dick, das er mit den Kettensägen der Feuerwehr fast nicht zu durchtrennen war. Die Schwerter der Feuerwehrsägen waren schlichtweg zu kurz für den massiven Stamm. Nachdem der Baumstamm an einer Stelle aufwändig durchgesägt werden konnte, zogen die Feuerwehrleute das lose Baumteil mit der starken Seilwinde des Rüstwagens einfach beiseite um die blockierte Ringstraße wieder frei zu bekommen. Die weitere Beseitigung des umgestürzten Baumes wurde danach dem Zentralen Betriebshof Neunkirchen überlassen. Aufgrund der bestehenden Unwetterwarnung wurde in den Gerätehäusern der Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt, Hangard und Furpach bis 22 Uhr eine Einsatzbereitschaft für etwaige weitere Einsätze aufrechterhalten.





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