"Mehr Neunkirchen wagen!" JU-Stadtverband Neunkirchen kritisiert Konzept des Neunkircher Stadtfestes!

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Konzept gilt als einfallslos, überholt und wenig originell - Identitätstiftendes Bürgerevent statt beliebiger Rummel!


Das diesjährige Neunkircher Stadtfest liegt nun einige Wochen zurück – das Fazit ist im Jubiläumsjahr ziemlich enttäuschend: Weniger Stände als noch im Vorjahr und insgesamt weniger Besucher. Allenfalls das diesmal gegenüber den letzten Jahren attraktivere Musikprogramm konnte noch überzeugen. Der JU-Stadtverband sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf, ein neues, attraktiveres Konzept zu entwickeln, damit das Stadtfest der zweitgrößten Stadt im Saarland einer solchen auch wieder gerecht wird.


Viele Neunkircher Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch die Jüngeren zeigen eine immer größer werdende Unzufriedenheit, was nicht zuletzt darin endet, dass viele das Stadtfest einfach nicht mehr besuchen.  Das Konzept wird oft als austauschbar und wenig kreativ wahrgenommen. Es fehlt ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Festen oder zu anderen Stadtfesten in der Region. "Ein attraktiveres Angebot, Abwechslung, Hochwertiges und Neues sind gefragt! Man müsse sich auch mal über die Umsetzung einer übergreifenden Idee, die das Stadtfest über den Charakter eines Jahrmarkts oder Basars hinaushebt, Gedanken machen.", betont der JU-Stadtverbandsvorsitzende Nils Meisberger.

Ein breiteres Angebot für Kinder und Jugendliche? Mehr Kreatives? Originalität? Das sind erste Punkte, die der Junge Union Stadtverband Neunkirchen nach dem diesjährigen Stadtfest vom 23.-25. Juni als wünschenswert sieht und die beim bisherigen Konzept zu kurz kommen. Mit dem bisherigen Konzept sei es nicht ausreichend gelungen das Stadtfest als identitätsstiftendes Bürgerevent zu entwickeln. Beispielsweise könnten Spielangebote für Kinder ausgebaut werden und Infostände verschiedener örtlicher Vereine und Institutionen auf dem Stadtfest präsentiert werden.
Sozialeinrichtungen könnten ihre Arbeit vorstellen oder Verbände und Firmen könnten mit vielfältigen Aktionen und spielerischen Events Interaktionen mit den Stadtfestbesuchern eingehen. Auch vor dem Hintergrund der soziokulturellen Vielfalt Neunkirchens könnten entsprechende kulinarische Angebote oder vielfältige kulturelle Darbietungen auf der Bühne stärker integriert werden. Im Kern geht es darum den Besonderheiten der Stadt Neunkirchen, ihrer Zukunft und ihrer Alleinstellungsmerkmale auch beim Stadtfest mehr Ausdruck zu verleihen. Einfach mehr Neunkirchen zu wagen!
Mit einem dahingehend erneuerten Konzept hat das Stadtfest Neunkirchen auch wieder größeres Potential den Neunkircher Bürgern Identität zu stiften, Stolz auf die Stadt aufzubauen und einen generationenübergreifenden Zusammenhalt zu fördern. Wir möchten am Stadtfest festhalten und es wieder attraktiv für alle Bürgerinnen und Bürger Neunkirchens machen. Der JU-Stadtverband begrüßt an der Stelle, dass innerhalb des Stadtrates bereits ein Arbeitskreis ins Leben gerufen wurde, in dem auch neue konzeptionelle Perspektiven für das Stadtfest zur Diskussion stehen und fordert dabei zugleich eine Öffnung dieser Diskussion durch die Beteiligung der Neunkircher Bürgerinnen und Bürger sowie der Vereine und Jugendorganisationen.
Ein dahingehender Austausch soll – ähnlich wie die Gastronomieumfrage im letzten Jahr - Ideen und Anregungen aus der Neunkircher Gesellschaft liefern. Der JU-Stadtverband wird dabei selbst konstruktiv mitwirken und möchte außerdem mehr Bürgerbeteiligung erreichen und den Bürgerinnen und Bürgern eine Chance geben, ihre Ideen einzubringen und zu fördern, damit am Ende ein überzeugendes Konzept das Neunkircher Stadtfest wieder zum Leben erweckt.

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