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Start des Projekts im Rahmen von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“
 
170217 waldLandart-Projekt mit Holzstäben und Naturmaterialien als freie Gruppenarbeit am 16.02.2017 Foto: Freie Waldorfschule Saarpfalz (FWS)• Start des Projekts „Kunst und Kultur im Wald“ im Rahmen von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“, gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, und durch den Saar-pfalz-Kreis in Kooperation mit dem Verein Saarpfalzkultur e. V.
• Kooperation des Stadt-Kulturverbands Bexbach e. V. mit der Freien Waldorfschule Saarpfalz Bexbach und der Dorfgemeinschaft Niederbexbach
• Kulturlandschaftsraum „Bauernwald/Gänseweiher“ erhalten, entdecken und kreativ gestalten

 

Das Projekt „Kunst und Kultur im Wald“ findet im Rahmen von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ statt und wird gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, und durch den Saarpfalz-Kreis in Kooperation mit Saarpfalzkultur e. V.

Man sieht den Wald vor lauter Waldpraktikantinnen und -praktikanten nicht: Die gesamte 7. Klasse der Freien Waldorfschule Saarpfalz Bexbach zieht es seit Montag, 13. Februar, in den nahe gelegenen Bauernwald, an den Gänseweiher. Bis zum Freitag, 17. Februar, „schaffen“ die 37 Schülerinnen und Schüler vormittags unter freiem Himmel. Das Waldpraktikum ist der Auftakt des Projekts „Kunst und Kultur im Wald“, das der Stadt-Kulturverband Bexbach e. V. unter der Leitung von Claudia Stein mit der Waldorfschule und der Dorfgemeinschaft Niederbexbach durchführt. Im zweiten Schritt entsteht dann ein Waldklassenzimmer, in dem naturkundlicher „Erlebnisunterricht“ und künstlerisches Tun – wie zum Beispiel das Werken mit Naturmaterialien – auf dem Stundenplan stehen.
Der „Tatort“ Bauernwald ist ein geschätztes Naherholungsgebiet für viele Bexbacher Bürgerinnen und Bürger und auch als Ausflugsziel bei Kinder- und Jugendgruppen sehr beliebt. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur Erkundung der heimischen Kulturlandschaft und zum Erlernen eines verantwortlichen und gleichzeitig kreativen Umgangs mit der Natur.

Als besonders erhaltenswert gilt der Gänseweiher, der durch den Aushub von Lehm entstanden ist. Zusammen mit dem Wald bildet dieses Biotop einen lebendigen Naturraum, dem sich die Schülerinnen und Schüler nun ganz praktisch widmen. Die Leitung des Waldpraktikums hat Hannes Ballhorn, Umweltpädagoge und Naturführer, übernommen, betreut wird die Klasse von Gabriele de Cuveland. Unterstützung kommt auch seitens der Eltern und Heinz-Jürgen Kilian von der Stadt Bexbach.
Das Programm dieser intensiven Arbeitswoche ist gut gefüllt: Nach der Rodung des starken „Wildwuchses“ rund um den Gänseweiher müssen u. a. die umliegenden Waldstücke ausgelichtet und eine Aufwuchsfläche angelegt werden. Bei aller körperlichen Anstrengung dürfen die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse aber auch ihren künstlerischen Ideen bei kleinen Land-Art-Aktionen freien Lauf lassen. Mit der Installation von Klangobjekten und der Aufstellung von Schautafeln gemeinsam mit tatkräftigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus dem Ortsteil Niederbexbach folgt die sicht- und hörbare Fortsetzung des Projekts „Kunst und Kultur im Wald“.
Der Stadt-Kulturverband Bexbach erweitert mit diesem Projekt seine Aktivitäten, die sich bislang auf Chöre konzentrierten. Nicht nur die Mitgliedsvereine, sondern auch Schulen und Kindergärten sollen verstärkt angesprochen werden, um das Interesse gerade bei Jüngeren für Kultur und Kunst zu fördern. Außerhalb des gewohnten Umfelds zu agieren, bedeutet zugleich ein Sich-Einlassen auf einen atmosphärisch anderen, „natürlich“ inspirierenden Ort.

Zum Hintergrund: Das TRAFO-Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“
Das Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ wird gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, und durch den Saarpfalz-Kreis in Kooperation mit dem Verein Saarpfalzkultur e. V. Im Rahmen des Projekts werden in den Jahren 2016 bis 2020 Kultureinrichtungen in den sieben Kommunen des Saarpfalz-Kreises dabei unterstützt, innovative und zukunftsweisende Kulturangebote für die Region umzusetzen und neue Arbeitsweisen und Angebotsformate zu erproben. Durch die Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen hinweg und mit der Beteiligung von kulturtreibenden Vereinen, Schulen, Kindergärten, Künstlerinnen und Künstlern sowie Wirtschaftsunternehmen soll die kulturelle Infrastruktur auf die konkreten Bedürfnisse der Menschen der Region ausgerichtet werden.
Bei regelmäßig stattfindenden Runden Tischen kommen alle interessierten Kulturakteure der Region zusammen. Gemeinsam mit den bestehenden Kultureinrichtungen entwickeln sie Ideen und Projekte, durch die auch neue Kooperationen entstehen. So eröffnen Museen, Bibliotheken, Musik-, Kunst- und Volkshochschulen den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern einen Handlungsspielraum, erhöhen damit die Akzeptanz für ihr Haus und erhalten neue Impulse. Zwei Mal im Jahr können Anträge auf Förderung solcher Projekte durch einen extra eingerichteten Regionalfonds gestellt werden.
Das so genannte Transformationsbüro von „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ ist die zentrale öffentliche Anlauf-, Beratungs-, Vermittlungs- und Netzwerkstelle und zugleich ein Veranstaltungsort für Ausstellungen, Lesungen, Workshops u. Ä.
Um darüber hinaus andere Perspektiven zu gewinnen, werden jedes Jahr Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten zu mehrwöchigen Künstlerresidenzen im Landkreis eingeladen. Vor Ort bearbeiten sie – nach Möglichkeit zusammen mit lokalen Akteuren – Themen rund um den Transformationsprozess künstlerisch und präsentieren die Ergebnisse.
Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt Kultureinrichtungen außerhalb von Metropolen dabei, sich weiterzuentwickeln. In enger Kooperation mit den Akteuren vor Ort werden Antworten gesucht, wie ein attraktives Kulturangebot in ländlichen und strukturschwachen Regionen in Zukunft aussehen und organisiert werden kann. In den Jahren 2016 bis 2020 werden deutschlandweit sechs Projekte in den Modellregionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und Schwäbische Alb gefördert. Die dort bestehenden Theater und Museen, Bibliotheken, Musikschulen und Volkshochschulen zeigen, welche Potenziale in der Veränderung liegen. Mit kooperativen Ansätzen entwickeln sie Beispiele, wie Kultureinrichtungen in kleineren Städten zu zeitgemäßen, spannenden Lern- und Kulturorten werden.



Landart-Projekt mit Holzstäben und Naturmaterialien als freie Gruppenarbeit am 16.02.2017, Foto: Freie Waldorfschule Saarpfalz (FWS)

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