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Wir blicken für Sie hinter die Kulissen… der Landrätin
 
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Gruppenfoto nach der Übergabe
der Zuwendungsbescheide
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Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Nicole Cayrol, Leiterin des Amtes für ­Öffentlichkeitsarbeit, Thomas Thiel, ­persönlicher Referent.
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Die Landrätin bei der Büroarbeit
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Eine Landrätin zum Anfassen: Ihr liegt sehr viel am Wohl ihrer Bürger und Bürgerinnen.
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Unser Redakteur Rainer Schmadel durfte ­einen Tag mit der Landrätin verbringen. Eine engagierte Landrätin, eine symphatische Frau.
In unserer neuen Serie möchten wir Ihnen einmal die Möglichkeit bieten, hinter die Kulissen von verschiedenen Institutionen in Neunkirchen und Umgebung zu schauen, interessante Dinge zu erfahren und vielleicht das eine oder andere auch mal aus einem neuen Blickwinkel zu sehen. Für diese Ausgabe besuchten wir die Landrätin von Neunkirchen in Ottweiler.

Einen Tag mit der Landrätin von Neunkirchen, Cornelia Hoffmann-Bethscheider, verbringen, sie bei ihren Terminen begleiten, ihr über die Schulter schauen und ihre engsten Mitarbeiter kennen lernen: Das war eine tolle Erfahrung. Es ist erstaunlich, was die Landrätin leistet, ein Zwölfstundentag ist keine Seltenheit und oft sind auch die Wochenenden mit Terminen gefüllt. Die Landrätin ist die gesetzliche Vertreterin des Landkreises. Zum Landkreis gehören die beiden Städte Neunkirchen und Ottweiler sowie die Gemeinden Merchweiler, Illingen, Eppelborn, Spiesen-Elversberg und Schiffweiler. Seit 1994 wird der Landrat in Direktwahl von den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises gewählt. Die Amtszeit, die bei Frau Hoffmann-Bethscheider acht Jahre dauert, weil 2019 die Kommunal- und Landratswahl am gleichen Tag stattfinden, beträgt seit 2007 wieder zehn Jahre.
Die Landrätin leitet die Verwaltung, bereitet die Beschlüsse des Kreistages und des Kreisausschusses vor und führt die Beschlüsse aus. Sie erledigt die Geschäfte der laufenden Verwaltung, die ihr übertragenen Selbstverwaltungsangelegenheiten sowie die dem Landkreis übertragenen staatlichen Aufgaben. Arbeitsbeginn für die Landrätin ist morgens um 9.00 Uhr. Offiziell. Aber schon auf der Fahrt zur Arbeit telefoniert sie mit Thomas Thiel, ihrem persönlichen Referenten und mit Nicole Cayrol, Leiterin des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit, spricht Termine ab und organisiert sich für den Tag.
Heute – es ist der 1. Dezember 2012 – hat die Landrätin ihren ersten Termin um 10.00 Uhr in Mainzweiler. Der integrative Kindergarten der Lebenshilfe in Ottweiler-Mainzweiler feiert sein 20-jähriges Bestehen. Der Landkreis Neunkirchen hat die Einrichtung auf ihrem Weg begleitet und die finanzielle Grundlage für den Betrieb sichergestellt. Die Landrätin, so informiert mich Nicole Cayrol, bereitet sich auf ihre Termine intensiv und akribisch vor. Und das spüre ich auch. Sie redet frei und was sie sagt, das meint sie auch so. Nach ihrer Rede erfreut sie sich an den Darbietungen der Schülerinnen und Schüler.
Dann heißt es wieder zurück ins Büro. Für ein Mittagessen bleibt keine Zeit. Auch die Schreibtischarbeit – Hauptbestandteil ihrer Arbeit – muss erledigt werden. Frau Hoffmann-Bethscheider ist die Vorgesetzte von rund 500 Mitarbeitern. Sie leitet den Kreistag, Kreisausschüsse, verschiedene Gremien, sie vertritt den Landkreis Neunkirchen nach außen. Sie hat repräsentative und rechtliche Aufgaben. Sie sitzt in den Aufsichtsräten von verschiedenen öffentlichen Institutionen. Die Landrätin entscheidet auch über die Vergabe von Zuschüssen und zweckgebundenen Zuwendungen. Und was von ihr nie vergessen wird und im Vordergrund ihrer Arbeit steht: die Bürgernähe. Sie spricht nicht nur vom „Wir-Gefühl“, nein, sie lebt es auch. Ihr Ziel ist es, eine solidarische Mehrheit im Landkreis zu mobilisieren, die statt auf Egoismus, auf ein „Wir-Gefühl“ baut. Nach ihrer Vorstellung soll der Bürgerlandkreis ein echter „Mit-Mach-Kreis“ werden. Der Bürgerlandkreis soll sich als gelebte Solidarität präsentieren. Die Landrätin möchte eine lebendige Bürgergesellschaft etablieren, in der die Menschen die Freiheit der Meinung, der Vereinigung und Versammlung nutzen können. Die Betroffenen sollen zu Beteiligten gemacht und eingebunden werden. Ihr persönlicher Referent, Thomas Thiel, sagt mir, dass seit der Amtsübernahme von Frau Hoffmann-Bethscheider ein positives Arbeits­klima herrsche. Und das ist auch deutlich zu spüren. Das Thema Gesundheit ist ein sehr wichtiges für die Landrätin, egal ob es ihre Mitarbeiter oder die Bürger und Bürgerinnen ihres Landkreises betrifft. Momentan erarbeitet ein Gremium wie das Miteinander untereinander, im zweiten Schritt mit Bürger/innen, umgesetzt werden soll. Das Ergebnis wird der Öffentlichkeit im ersten Quartal 2012 präsentiert.
Wenn es für Frau Hoffmann-Bethscheider die Gelegenheit einer Pause gibt, dann zieht sie sich in ihr Büro zurück, wo sie sich eine kleine Oase der Ruhe und Entspannung eingerichtet hat. Hier kann sie meditieren und neue Kraft schöpfen für die vielen Aufgaben, die sie noch erledigen muss. Um 15 Uhr – im Landratsamt – findet schließlich der zweite Termin an diesem Tag statt. Es geht dabei um die Zuwendungsbescheide der Altenbegegnungsstätten. Seit vielen Jahren wird im Landkreis Neunkirchen dieses flächendeck­ende bürgerschaftliche Engagement finanziell von der Verwaltung unterstützt. Auch bei diesem Termin spricht die Landrätin frei und bedankt sich bei allen Begegnungsstätten für ihre engagierte und leidenschaftliche Arbeit. Für mich war nach diesem Termin mein Arbeitstag beendet. Für die Landrätin noch lange nicht.
Mein Respekt und meine Hochachtung für Frau Hoffmann-Bethscheider als Landrätin, aber auch als Privatperson, sind an diesem Tag noch größer geworden. Ich fühlte mich bei ihr, aber auch bei den Mitarbeitern, die ich an diesem Tag kennenlernen durfte, sehr wohl und jederzeit hatte ich das Gefühl, erwünscht zu sein.

Auskünfte wann und wo die Bürgersprechstunden mit der Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider statt­finden, gibt es auf der Internetseite www.landkreis-neunkirchen.de. Auch alle Neuigkeiten aus dem Landkreis sind hier zu erfahren.
 
rs

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