Kofferpacken!

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 Geschlechterfrage?
 
Die Einen müssen sich mit ihrem Urlaub nicht nach den Schulferien richten und haben vielleicht schon viele schöne Tage an einem sonnigen Ort ihrer Wahl verbracht. Die Anderen, Eltern, Lehrer, Schüler, kommen aber vielleicht bald in den Genuss eines erholsamen Urlaubs – schließlich stehen die Sommerferien vor der Tür.
Ich bin in der glücklichen Lage, meinen Urlaub in der Regel außerhalb der Ferien zu planen und habe schon herrliche ­Tage in Italien und im Schwarzwald verbringen dürfen – mit dem Motorrad, was schon das Kofferpacken zu einem Abenteuer werden lässt. Nachdem mein Gatte akribisch mit einer Liste seine zwei Seitenkoffer schnell gepackt hat, wirft er einen bemitleidenswerten Blick auf meine Wäscheberge, die ich auf dem Bett gestapelt habe und meint, er habe noch etwas Platz für mich übrig. Na, wunderbar! Ich packe also nur das Allernötigste in meine eigenen Koffer und nehme bei dreiwöchigen Urlauben auch noch eine Gepäckrolle mit. Was soll ich tun? Ich muss doch auch unterwegs was zum Anziehen haben, und ein bisschen Auswahl soll’s bitte auch sein! Und wer weiß schon, wie’s Wetter wird? Ein bisschen was zum Lesen und für einen Ruhetag, an dem die Motorräder mal nicht bewegt werden, könnte ich doch auch das Strickzeug mitnehmen. Ach ja, da fällt mir doch das Nähzeug ein – man weiß ja nie! Und so füllen sich die Koffer, bis ich sie grad noch so zuquetschen kann. Mein Gatte kopfschüttelnd daneben! Nun komme ich in diesem Sommer auch mal zu dem Vergnügen, einen „richtigen“ Koffer packen zu können, denn es geht für eine Woche mit dem Flugzeug nach Mallorca. So richtig aus dem vollen Kleiderschrank in den großen Koffer! Und was sagt der beste Gatte der Welt? „Wieso nehmen wir für eine Woche zwei Koffer mit?“ Sprachlos – die Leserinnen werden mich verstehen, die Leser meinen Mann...
 
ts

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