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Verkehrsteilnehmer haben es oft schwer
 

Die Teilnahme am Straßenverkehr stellt uns oft vor große Herausforderungen, das weiß ich als Motorradvielfahrerin ganz gewiss. Da ist höchste Konzentration gefordert – eigentlich! Aber es gibt so vieles, was uns ablenkt, ob wir es nun zulassen wollen oder nicht. Da nimmt uns jemand die Vorfahrt, der das bestimmt nicht aus voller Absicht tut. In der Tasche klingelt das Handy und, obwohl ich genau weiß, solange ich fahre, hebe ich nicht ab, werde ich doch nervös. Das Wetter spielt uns auch manchmal böse mit und selbst die Sonne kann beim Führen eines Fahrzeugs gefährlich blenden. Hinter dem Lenkrad oder Lenker sitzen Menschen und die machen durchaus auch Fehler – gut, Frauen eher, Männer nie... Die können ja auch besser einparken, sind diese meist zu 100 Prozent überzeugt.
Inzwischen sehe ich aber auch als Anwohner einer recht viel befahrenen Straße den Verkehr aus anderen Augen. Seit einigen Monaten ist unsere Straße nämlich 30er-Zone. Ich muss zugeben, dass ich mich als Fahrer selbst daran gewöhnen muss, aber es geht! Als Anwohner muss ich nun feststellen, dass ein Auto oder gar ein Bus wesentlich leiser ist, wenn es/er um fast die Hälfte langsamer fährt. Den verkürzten Bremsweg brauche ich wohl nicht näher zu erläutern... Sehe ich aus dem Fenster, habe ich direkten Einblick in eine „Spielstraße“ und da dort wirklich viele Kinder wohnen, fahre ich dort selbst Schrittgeschwindigkeit, wie vorgeschrieben. Schrittgeschwindigkeit ist, wenn man in diesem Tempo gehen kann, also langsam. Wie viele böse Blicke und weitaus andere Verunglimpfungen musste ich schon von mir folgenden Fahrzeugführern ertragen, wenn ich durch diese Straße fuhr! Kaum jemand hält sich daran – selbst Menschen aus Berufsgruppen, die es wissen müssten, nicht. Hier spielen aber wirklich Kinder – und sie dürfen das!

 
ts

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