Motorradfahrer

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auch im Winter unterwegs
 
Es ist auch bei kalten Temperaturen schön, sich mal ein wenig den Wind um die Nase wehen und die Seele „durchatmen“ zu lassen, vorausgesetzt die Straßenverhältnisse lassen es zu, versteht sich. Das tun inzwischen auch sehr viele, die das Hobby Motorradfahren mit mir teilen – Saisonkennzeichen sind out. Während die Seele „Luft holen“ kann, ist der Rest des Körpers allerdings mehr gefordert als in warmen Jahreszeiten. Die Kälte setzt einem schon sehr zu und der Sinn der Griffheizung wird jetzt erst wirklich klar. Die richtige Kleidung ist ebenfalls nicht unerheblich, am besten zieht man mehrere Schichten unter die Schutzkleidung. Was sich aber jetzt noch mehr auszahlt als im Sommer, ist das zusätzliche Sonnenvisier im Helm. Die im Winter stets sehr schräg stehende Sonne nimmt einem sonst die Sicht. Wobei es mir persönlich lieber ist, dass ICH geblendet werde, als der Autofahrer, der mir entgegenkommt und mich vielleicht übersieht. Und da sind wir auch schon bei einem besonderen Thema: dem Autofahrer oder der weiblichen Variante. Keine Ahnung, ob im Winter keiner mit einem Motorradfahrer rechnet! Aber sehen könnte man ihn oder, wie im speziellen Fall an einem schönen Adventswochenende im vergangenen Jahr, mich! Ich kann nicht an einer Hand abzählen, wie oft mir während meiner zweistündigen Tour die Vorfahrt genommen wurde – und das liegt jetzt nicht an einer mathematischen Schwäche! Ob man/frau mich nicht sah oder mein Tempo, das stets angepasst war, unterschätzte, erschließt sich mir nicht. Auch wird die Pflege des Helmvisiers scheinbar ordentlicher durchgeführt als die Reinigung der Autoscheiben, denn ich kann mir auf meiner Straßenseite entgegenkommende Autofahrer nur so erklären, dass ihnen die freie Sicht fehlt. Also bitte, liebe Autofahrer: Haltet eure Scheiben sauber und die Augen offen, denn bestimmt begegnen auch Sie im Winter Motorrädern, deren Fahrer nur eine kleine Auszeit vom stressigen Alltag nehmen wollen.
 
ts

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