Wenn die Seele auf Reisen geht

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Entspannung in einer kleinen Auszeit vom Alltag
 
Als Kind bekam ich oft geschimpft, wenn ich mit meinen Gedanken mal abwesend war. Dabei hab ich so gerne geträumt – auch am hellsten Tag.
Es ist in abgeschwächter Form noch immer da: Ab und zu muss ich träumen. Selbstredend verbiete ich es mir, wenn ich bei der Arbeit bin, aber wenn etwas Zeit zwischendurch ist, geht meine Seele auf Reisen. Sie fährt dahin, wo es mir am besten gefällt. Meist reist sie nach Italien – an den Gardasee, in die Toskana, ans Meer und auch in die Berge. Selten brauche ich dazu ein Fotoalbum, ich hab die schönsten Fleckchen und Erlebnisse in meinem Kopf abgespeichert. Viele sogar noch aus meiner Kindheit, obwohl die nun doch schon etwas länger her ist. Ich sehe dann bestimmte Personen und Orte genau vor mir. Manchmal freue ich mich, manchmal bin ich auch traurig, wenn ich in meinen Träumen auf Personen treffe, die nicht mehr leben. Meine Tagträume holen mich für einen Moment aus der Realität, weg von den Sorgen, Ängsten und Problemen.
Aus Zeitgründen lasse ich das aber nur minutenlang zu – und ich glaube, das ist auch besser so, will man die Gegenwart nicht ganz aus den Augen verlieren. Aber es ist eine herrliche Art der Entspannung und danach fällt die Arbeit doppelt leicht. Es ist meine geistige Erholung für den Winter. In der warmen Jahreszeit setze ich mich dazu auf mein Motorrad und fahre, je nach Zeit, die „kleine Runde“ oder mache einen Tagesausflug. Auch wenn das anstrengend ist und ich danach müde bin, ist mein Kopf wie reingewaschen und die Entspannung groß. Ich wünsche jedem für sich, dass er seine ganz eigene Art findet, seine Seele „aufzuräumen“!
 
ts

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