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Picobello Bürger gegen Bürger
 
Streik – ein Thema unserer Zeit! Ich möchte hier nicht über Sinn oder Sinnlosigkeit lamentieren. Ich würde bestimmten Berufsgruppen mit wichtigen und verantwortungsvollen Jobs wesentlich höhere Gehälter zahlen. Aber das steht nicht in meiner Macht! Apropos Macht: Durch die Streiks, die (die eigenen!!!) Firmen sehr viel Geld kosten können, gibt es an der Spitze der Gewerkschaften besagte Macht!

Aber nun mal ins Kleine, ins Regionale: Die Müllabfuhr streikt. Konsequenz? Der Müll bleibt stehen und stinkt, denn die Einteilung seiner Müllabfuhr plant der umweltbewusste Bürger ja inzwischen genauso penibel wie die Ausgaben seines Gehalts. Ein Anruf beim Vertragspartner, der EVS, ergibt, dass es „momentan keine Alternative“ für das Problem gibt, außer man kauft sich einen Abfallsack für sechs Euro bei der Stadt Neunkirchen. Diese wiederum möchte nicht für eine Ersatzabfuhr sorgen, warum auch immer. Man könnte dann ja mal die, für den Bürger recht teure und sinnlose (zumindest in meinem Fall) Straßenreinigung ausfallen lassen und stattdessen den Müll abfahren, dessen Gestank sich nur wegen der für die Jahreszeit viel zu niedrigen Temperaturen einigermaßen ertragen lässt. Allerdings hat die Stadtverwaltung auch den Einsatz der Müllwagen und damit verbunden auch die Benzinkosten gespart. Schade nur, dass erst vor wenigen Wochen viele kleine wie große Bürger bei der „Picobello“-Aktion ehrenamtlich für Sauberkeit in unseren Straßen, auf Plätzen und im Wald gesorgt haben. Ihre Arbeit wird nicht gerade geehrt, indem man die übervollen Mülleimer in den Straßen stehen lässt!

Ich für meinen Teil habe resigniert: Ich schaue meinen Mitbürgern beim Streik zu und freue mich, dass meine Kinder das Kita-Alter überschritten haben!
 
ts

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