Wenn Altes geht und Neues kommt

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Vergangenem hinterher jammern, ändert nichts mehr
 
Als „Neinkerjer Mäde“ habe ich zahllose Sommer im allseits beliebten Kasbruchfreibad verbracht, dort habe ich schwimmen gelernt und als Teenager mit meinen Freunden „abgehangen“, um es auf neudeutsch auszudrücken.

Treffpunkt war im Kasbruch am Bademeisterhäuschen, eine schöne Zeit. Viele Neunkircher teilen diese Erinnerungen und vermissen das Bad, das einen ganz eigenen Charakter aufwies. In die Jahre gekommen war es sanierungsbedürftig, in einem Wasserschutzgebiet gelegen, daher seit Jahren nur noch geduldet. Eine Sanierung wurde somit unmöglich. Da auch das Neunkircher Hallenbad marode war, entschloss man sich ein neues Kombibad zu bauen. Gerade jetzt zur Sommerzeit werden wieder viele Stimmen laut, denen das alte Kasbruchbad fehlt und die mit Unverständnis auf die Schließung reagieren.

Sei es nun aus nostalgischen Gründen oder auch aus Unwissenheit. Meiner persönlichen Meinung nach werden sich die Stadtoberen schon genaue Gedanken über die Schließung des Bades gemacht und die bestmögliche Lösung gefunden haben. Das Kasbruchtal wurde wieder der Natur zurückgegeben und nun lässt sich nichts mehr daran rütteln. Klar, vermissen wir alle „unser“ Freibad, doch gegen Auflagen und Gesetze ist man nun mal machtlos. Die Naturbäder gehen immer mehr zurück und man muss sich mit den modernen Bädern arrangieren.

Ich meine, man sollte der „Lakai“ eine Chance geben, dem Neuen Raum geben und Vergangenes vergangen sein lassen. Jammern und klagen nutzt nichts, weg ist weg, auch wenn wir es vermissen!
 
ot

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