Der Wald ...

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... nicht nur ein Ort mit vielen schönen Bäumen  
 

Schon immer hatte ich einen ganz besonderen Bezug zum Wald. Es mag daran liegen, dass meine schönsten Kindheitserinnerungen mit den Wanderungen durch die heimischen Wälder zusammen hängen. Oder auch daran, dass ich die Liebe zum Wald und seinen Bewohnern mit meinem Vater teilen durfte.

Was hab ich es genossen, den einen oder anderen Sonntagmorgen ganz alleine mit ihm im Wald zu verbringen. Selten nur, denn normalerweise waren ja auch meine Geschwister und meine Mutter mit von der Partie. Er zeigte uns die schönsten Plätze im Saarland und der angrenzenden Pfalz. Er kannte sich aus und wir verlebten viele schöne Wochenenden miteinander und mit Freunden. Immer war der selbstgebaute Grill im Rucksack, damals stellte es noch kein Problem dar, eine passende Stelle zum Grillen zu finden. Doch auch ­Süßes gab es, denn es konnte auch passieren, dass eine Pfanne auftauchte und eine Schüssel mit Pfannkuchenteig. Pfirsich-Pfannkuchen, im Wald auf dem offenen Feuer gebacken – ich schmecke sie noch heute, einfach legendär.

Irgendwie müssen meine Eltern gewusst haben, warum sie mir den Namen Silvia gegeben haben. Der Name kommt aus dem Lateinischen, dort bedeutet silva Wald. Die Bedeutung von Silvia wird oft als Königin oder Herrin des Waldes angegeben. Als Kind war der Wald mein Spielplatz, heute bedeutet Wald für mich ein Ort der Ruhe, dort finde ich Ruhe und dort fühle ich mich wohl. Im Wald fühle ich mich meinem Papa, den ich sehr vermisse, am nächsten. Dort bin ich zu Hause, der Duft der Erde, das Rascheln der Blätter im Wind, die Geräusche der Natur, all dem fühle ich mich verbunden und all das bringt mich wieder auf die Erde zurück, wenn sie einmal droht, mir zu entgleiten.

 
ot

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