Da kann man schon mal in Panik geraten

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Über zu viel Fernsehen und Katastrophenmeldungen
 
Das ganze Leben ist ein Risiko. Wir vergessen es zu oft, fühlen uns in Anbetracht einer guten Rechtsschutz- oder Lebensversicherung nicht wirklich in Gefahr.

Die Katastrophen passieren meistens weit weg und wirken vom kuscheligen Sofa aus zwar immer noch schlimm, aber eben fast genauso unwirklich wie ein Computer animierter Hollywoodstreifen. Dennoch kann ich mich in letzter Zeit einer inneren Unruhe und leichter Panik-Attacken nicht entziehen. Mein hoher Fernsehkonsum mag mit daran schuld sein. Besonders gerne schaue ich mir naturwissenschaftliche Dokumentationen an. Darunter sind dann auch solche Berichte über Klimakatastrophen oder über Asteroiden, die möglicherweise auf der Erde einschlagen könnten oder wie die Welt nach dem Aussterben der Menschheit aussehen könnte.
Den Rest habe ich mir dann mit einer Dokumentation über den Maja-Kalender gegeben, der voraussagt, die Welt würde im Jahr 2012 untergehen. Boah! Danach konnte ich tagelang nicht mehr schlafen und habe mir geschworen, meinen Fernseh-Konsum stark einzuschränken und in den nächsten Tagen auch keine Nachrichten mehr zu schauen. Man kann sich auch selbst ganz schön verrückt machen. Das Leben war schon immer gefährlich, zu jeder Zeit. Dennoch nützt es keinem, wenn man deshalb in Panik verfällt. Etwas Positives hatte es trotzdem für mich.
Ich habe mir vorgenommen, das Leben etwas mehr zu genießen. Man kann ja nie wissen. Trotzdem hoffe ich, keine Naturkatastrophe am eigenen Leib miterleben zu müssen.   
 
ug

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