Ach, wie ist die Welt so schlecht…

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Von Selbstmitleid und Schwarzsehern umgeben
 
„Die Politiker kann man doch alle in der Pfeife rauchen. Die ziehen einem das letzte Hemd aus.“ So oder ähnlich hört man es öfter von Menschen, die sich gerne über alles Mögliche beklagen.
Nicht, dass man sich nicht ruhig mal ärgern darf. Ist ja auch nicht immer alles in Ordnung, was so in der Welt passiert. Mich stören nur die Verallgemeinerungen, mit denen Jegliches schlecht geredet wird, was auch nur im Entferntesten am eigenen Unglücklichsein beteiligt gewesen sein könnte. Ebenso nerven mich Leute, die grundsätzlich etwas gegen gute Laune haben und es auch mit aller Kraft versuchen, ihre Umgebung damit anzustecken. Nur zu gerne sucht man die Schuld für sein schlechtes Befinden bei anderen. Das ist allemal bequemer als sich selbst zu bemühen, etwas gegen den eigenen Frust oder Kummer zu tun. Jammern hilft zwar dem eigenen Ego auch ein wenig, sich besser zu fühlen. Ist aber auf Dauer – so sehe ich das – nicht die beste Lösung. Vor allem dann nicht, wenn man seiner miesen Laune auch noch lauthals Nachdruck verleiht und andere damit regelrecht unterzubuttern versucht, nur weil die nicht der gleichen Meinung sind. Man muss nicht gleich zum großen Weltverbesserer werden, aber wer nix dagegen macht, darf sich auch nicht beschweren, dass sich nichts verändert. Oder sollen stets andere dafür sorgen, dass man sich wohl fühlt? Da kann man doch lange warten.
Hallo ihr Schlechtgelaunten, hier kommt mein Tipp: Macht es euch gemütlich, atmet tief durch, gönnt euch was Gutes, seid lieb zu euch selbst und bitte, bitte lacht doch einmal. Es gibt auch viele lustige und schöne Dinge im Leben. Wer viel lacht, lebt länger und bekommt nicht so viele Falten. Höchstens Lachfalten – und die sind schön.   
 
ug

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