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Eignungsprüfung statt Wahlpropaganda
 
Nichts geht anscheinend heute mehr ohne irgendeine Prüfung. Fast überall braucht man eine schriftliche Bestätigung, dass man wirklich fähig ist, seinen Beruf auszuüben. Aber wer prüft eigentlich unsere Politiker, ob sie in der Lage sind, dieses verantwortliche Amt auszuüben?

Irgendwie würde mir der Gedanke gefallen, so eine Art Prüfungssystem für diese Damen und Herren zusammen zu stellen. Und genau wie die Wahlen sollten diese auch alle vier Jahre wiederholt werden. Statt einem Kreuz bei nur einem Kästchen würden die Wähler dann einfach in jedes Kästchen die Note für den jeweilig aufgestellten Politiker eintragen. Statt einer Fünf-Prozent-Hürde müsste jede Partei, die ins Parlament einziehen will, einen besseren Notenschnitt als 2,5 haben.
Die Prüfung sollte ähnlich einem Praktikum ablaufen. Einige Wochen in sozialen Bereichen, quer durch alle Schichten, und ein paar Tage bei den Handwerkern – bei jedem neuen Wahlgang muss ein anderer Berufszweig ausprobiert werden. Dabei sollte diese Arbeit des Anwärters von den öffentlichen Medien dem Zuschauer präsentiert werden – eine Art Big Brother „Was Politiker so drauf haben“. Und in den Zeitungen alles noch mal in Kurzform – so könnte der Wähler immer mal wieder genau nachschlagen, ob der Politiker sich besser oder schlechter schlägt, als er selbst es tun würde.

Das Beste aber wäre:
Bei einer solchen Eignungsprüfung würde das Interesse für Politik wieder enorm anwachsen und die Wahlbeteiligung bestimmt 90 Prozent betragen. Naja, träumen darf man ja… aber es wäre schon toll, wenn wir einen Politiker benoten dürften, sozusagen Demokratie pur… alle Macht dem Volke.
 
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