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Redakteure…
 
schmidt_sabine  
Redakteurin Sabine Schmidt
Meine Güte! Als ich vor einigen Monaten „todesmutig“ beschloss, in Zukunft freiberuflich als Redakteurin tätig zu sein, ahnte ich noch nichts von den Hürden, die dieser Beruf mit sich bringen würde. „Redakteure brauchen ein loses Plappermündchen, einen sicheren Blick für gute Fotos und ausreichend gespitzte Bleistifte, dann klappt alles wie von allein!“ Lächerlich!
Schon Karla Kolumna aus der beliebten Kinderserie Benjamin Blümchen belehrt uns eines Besseren. Redakteure sind zuallererst einmal „Allzeit bereit“. Sie harren quasi Tag und Nacht vor dem PC aus, um alle angebotenen Berichterstattungen für sich zu sichern und scheuen keine Mühe, Material für die ergatterten Berichte zu sammeln. Glühende Hitze bei Sportberichten, flottes Outfit bei offiziellen Anlässen, Bühnenauftritte zwecks Ordensbehang bei karnevalistischen Veranstaltungen – nichts kann einen gestandenen Reporter auch nur im Mindesten erschüttern. Rechtschreibung ist sein Lieblingswort, er hat ein Benehmen, das dem Knigge entsprungen sein könnte und versteht fließend „inländische Fremdsprachen“. Auch das Texten selbst nimmt er easy, ja, er verblüfft sogar zeitweise seine clevere Chefredakteurin. Text-Überschriften weisen exakte Buchstabenanzahl auf, geforderte Zeilenmenge der jeweiligen Texte wird beachtet und Foto-Untertitel beinhalten, neben Aufführung aller exakten Vor- und Nachnamen der abgebildeten Personen, natürlich auch noch einen ansprechenden Text. Ich könnte jetzt noch eine Menge Spaßfaktoren aufzählen, die zur Belustigung von Redakteuren beitragen. Aber das wäre eher müßig, oder nicht? Redaktionsarbeit bietet nämlich sehr viel mehr als diese wirklich unwesentlichen Kleinigkeiten! Ich kann abschließend versichern: mein Job macht mir sehr viel Spaß! Ich habe einen supertollen Chef, arbeite in einem klasse Team und meine Chefredakteurin… sie ist wirklich eine ganz, ganz liebe „Miss Oberschlau“!   
 
sb

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