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… mit Regenwurm Balduin
 
Da teilt sich mal wieder die Nation: Während die Einen in ihrem Garten nur die Arbeit sehen, können sich Andere so richtig daran erfreuen – beim Arbeiten wie beim Entspannen. Manche Menschen quälen sich in den Garten, um die nötigen Dinge wie Rasenmähen, Heckenschneiden oder Unkrautzupfen so schnell wie möglich hinter sich zu bringen – und wiederum Andere freuen sich, wenn endlich der Winter rum ist und sie so richtig loslegen können. Zu letzteren gehöre auch ich. Aber was dieser „Frühling“ für mich und meine Gleichgesinnten drauf hat, ist schon grenzwertig! Alle zwei bis drei Wochen ist endlich mal Wetter, um die Gartenarbeit anzupacken und dank dem vielen Regen kann man dann stets wieder von vorne anfangen – Rasenmähen, Hecken nachschneiden (von Hand, weil ja noch die Vögel brüten), Unkrautzupfen,… Gut, das Unkraut braucht man heuer nicht in den kleinsten Ansätzen rauszufuddeln – es ist gut sichtbar, groß und stark, so dass man alles leicht mit gesamter Wurzel zu fassen kriegt. Da die Erde noch gut feucht ist, begegnet man auch vielen „Balduins“, die Sie wie ich von unseren „Wiesenhelden“ kennen. Auf diese Regenwürmer hab ich schon immer besonders Acht gegeben, da ich ja weiß, dass sie für meinen Garten nützlich sind. Nun aber achte ich, dank meiner Kollegin, die die „Wiesenhelden“ verfasst, auch auf anderes Krabbeltier – weil ich ja jetzt ihre Namen weiß und auch, wie sie leben und wofür sie nützlich sind. So dürfen nun unter anderem auch die Ameisen im Innenbereich meiner Terrakotta-Figuren ihre Nester bauen, ohne dass ich die ständig zerstöre – solange sie sich aus meinem Grill- und Essensbereich fern halten. Die Wiesenhelden haben jetzt also Platz genug zum Leben – zumindest in meinem Garten. Hoffen wir für Alle, Mensch und Tier, dass der Sommer irgendwann kommt und wir unsere Gärten auch wieder genießen können.
 
ts

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