Alles etwas italienischer sehen

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Nehmen wir doch was mit aus dem Urlaub…
 
Ich sah in meinem Urlaub auf dem Weg in den Süden viele Deutsche und Österreicher, die wegen der schlechten Wetteraussichten ihre Motorräder auf einen Hänger gepackt und mit dem Auto über die Alpen gefahren sind. Sie haben was verpasst!

Wenn man mit dem Motorrad losfährt über Landstraßen und Sträßchen, lernt man Land und Leute wesentlich besser kennen. Man kommt viel leichter mit anderen ins Gespräch, hat nicht nur den Fahrspaß und die Nähe zur Natur, man macht auch viele Erfahrungen – nicht zuletzt im Straßenverkehr, der auf den ersten Blick sehr chaotisch anmutet, beim zweiten aber sehr rücksichtsvoll, vor allem schwächeren Verkehrsteilnehmern gegenüber, ist. Hier fährt der, der kann und nicht, wie in deutschen Landen, der der darf.
Sehr bezeichnend fand ich die jeweiligen Warnhinweise für Motorradfahrer: In Deutschland sieht man auf großen Tafeln ein kaputtes Rad mit einem Herzluftballon „Just married“ – ziemlich brutal! In Österreich wird man auf großen Plakaten gefragt: „Haben Sie sich schon zum Sicherheitstraining angemeldet?“ Tirol meint: „Gib Deinem Schutzengel eine Chance!“ Und in Italien? „Vivi la vida“ steht in großen Buchstaben am Straßenrand. Und so wie im Straßenverkehr – in Italien nimmt Jeder auf Jeden Rücksicht und setzt nicht mit sturem Kopf sein Recht durch, wie das bei uns meist so ist –, so ist es auch im sonstigen Leben. „Der Italiener“ ist nicht langsamer oder fauler als wir, und doch hat er trotz seinem Temperament eine herr­liche Gelassenheit und einen großen Hang zur Hilfsbereitschaft. Und das ist es, warum ich das Land und seine Menschen so liebe! Nehmen wir uns doch öfter mal ein Beispiel…
 
ts

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