Zugriffe: 992
1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Bewertungen 0.00 (0 Abstimmungen)
Früher war alles so einfach…
 
Hab mich doch tatsächlich als Phubber entlarvt

Unser Umfragethema dreht sich in diesem Monat um „Phubbing“. Was, Sie kennen das Wort nicht? Machen Sie sich nichts draus – ich wusste bis zu unserer letzten Redaktionssitzung auch nichts davon. Und vor allem nicht, dass ich betroffen bin! Es hat mich schockiert – ich wollte niemanden vernachlässigen oder beleidigen!

Phubbing ist ein neuer Begriff, den ein australischer Student kreierte und ist aus den englischen Wörtern „phone“ (Telefon) und „snubbing“ (abweisen) entstanden. Es soll bezeichnen, dass sich jemand mit seinem Handy oder Smartphone beschäftigt während er sich eigentlich mit Anderen unterhält – keine Frage des Alters, denn das betrifft bei weitem nicht nur junge Menschen, wie man an meinem Verhalten erkennt!
Gut, ich nutze mein Smartphone in Gesellschaft eigentlich nur, wenn es sehr wichtig ist oder ich mich unbeobachtet fühle. Aber auch ich habe mich schon im ­Urlaub im Süden gefreut, wenn ich nach längerer Zeit mal wieder über ein W-Lan-Netz verfügte und ich mal wieder bei Facebook nachstöbern konnte, was meine Freunde so tun und was es zu Hause Neues gibt. Oder ich konnte meine E-Mails abrufen.
Oft denk ich dann an die Zeit zurück, als es noch kein Handy gab – sooo lange ist es ja auch noch nicht her! Ich kann mich noch erinnern, dass ich mich mit den italienischen Telefonzellen „herumschlug“. Ich wusste nicht immer, ob daheim grad alles glatt lief, ob es allen gut ging. Aber meinem Gegenüber ging es wohl besser, weil ich mich nicht mit meinem Smartphone daneben benehmen konnte.
Ich entschuldige mich hiermit an dieser Stelle bei allen Betroffenen und gelobe Besserung!
 
ts

Kommentar schreiben

Kommentar-Regeln

Es versteht sich, dass Beiträge mit sittenwidrigem oder rechtswidrigem Inhalt auf unserem Server nicht geduldet werden.
Sie verpflichten sich, keine Beiträge zu veröffentlichen, die gegen geltendes deutsches Recht verstoßen.
Wir erwarten, dass Sie einen höflichen und sachlichen Ton wählen.
In Kommentaren ist Lob ebenso willkommen wie scharfe, sachbezogene Kritik. Alle Kommentare von Schmähkritik werden jedoch nicht akzeptiert. Ebenso tolerieren wir keine Angriffe auf Personen in herabsetzender Form.
Weiterhin unerwünscht sind anstößige Bemerkungen, Fäkalsprache, sexistische Begriffe, rassistische Inhalte oder Anstoß erregende Formulierungen.
Eine anonyme Kommentierung wird von uns nicht veröffentlicht, stehen Sie zu dem was Sie meinen.

Wir behalten uns vor, Ihren Zugang zeitweilig oder auf Dauer zu sperren, wenn Sie die Regeln missachten.

Ihr Team vom Stadtmagazin "es Heftche"®


Sicherheitscode
Aktualisieren