Wie die Zeiten sich doch ändern…

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Heute sind auch die „Alten“ noch jung und fidel
 
Früher gehörte man mit 50 zum „alten Eisen“. Jedenfalls für uns 16-,17-jährige Halbwüchsige konnten unsere Eltern und Großeltern bei bestimmten Dingen nicht mehr mitreden. Meine Großmutter in Jeans? Ui, wie peinlich wäre das denn gewesen! Meine Eltern auf den Motorrädern nach Italien crousend? Nicht vorstellbar! Mein Opa ohne Hut und Gehstock? Er wäre es nicht gewesen!…

Nicht, dass ich sie nicht abgöttisch geliebt hätte! Aber es gab nun mal Dinge, die uns Jungen vorbehalten waren!
Dachten wir wenigstens. Unsere „Alten“, denen wir das natürlich niemals direkt gesagt hätten, ließen uns gewähren und in dem Glauben, uns gehöre die Welt. Dafür hat mir meine Großtante noch das Stricken und das Häkeln beigebracht! Heute, die 50 nun auch überschritten, denke ich schon anders. Obwohl ich fast ausschließlich Jeans trage und meiner Leidenschaft, dem Motorradfahren wie selbstverständlich nachkomme, ohne dass sich meine Kinder vor Scham verstecken, merke auch ich, dass das Leben seine Spuren hinterlässt…
Die Arbeit ging früher irgendwie schneller von der Hand und die Mäkelchen werden auch immer mehr. Aber ich bin total froh, dass meine Kinder mich nicht zum alten Eisen zählen, mich auch heute noch nach Rat fragen und mich wie selbstverständlich in Gespräche um Smartphones und Co. und die damit verbundenen Dinge mit einbeziehen. Ich frage aber auch nach, wenn mal wieder neue Begriffe auftauchen und versuche „am Ball“ zu bleiben. Ich denke, auch das hält mich jung – ebenso wie mein Motorrad, mein Fitnessstudio, meine Arbeit und meine Familie! Die Zeiten ändern sich halt...
 
ts

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