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Touren per Pedes und auf zwei bis vier Rädern
 
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Die Hinweistafeln zeigen den historischen Rundwanderweg Kasbruchtal.
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Die gallorömischen Funde sind auf dem 6 km langen Rundweg ausgeschildert.
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Am Libellenbrunnen können Sie mit frischem Quellwasser Ihren Durst stillen.
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Idyllisch gelegen ist das Kasbruchtal
am Rande von Neunkirchen.
Unterwegs im Landkreis Neunkirchen sind wir in unserer neue Serie, in der wir unsere Leser auf schöne Touren durch Wald und Feld aufmerksam machen möchten und auch die Auto- und Zweiradfahrer können sich über herrliche Tourenvorschläge freuen. Abwechselnd werden wir uns den Fußgängern, Autofahrern und Bikern widmen.

Auf Schusters Rappen machen wir uns auf unsere erste Tour durch das Kasbruchtal, das idyllisch zwischen den Neunkircher Stadtteilen Furpach, Ludwigsthal und Wellesweiler gelegen ist. Dieses Naturschutzgebiet ist einen Besuch wert, schöner Mischwald und Natur pur bieten dem Spaziergänger oder Wanderer einen herrlichen Anblick und nicht nur die Ruhe des Waldes kann man hier genießen, auch die Fundstellen aus ­gallorömischer Zeit sind ein interessanter ­Aspekt bei der Wanderung durch das Tal. Zum Naturschutzgebiet wurde das Tal im Jahre 1998 ernannt, seit 2000 gibt es den historischen Wanderweg durch die besondere Vegetation. So kann man auf den Hinweistafeln am Wegesrand viel Wissenswertes über die Funde erfahren und auch so einiges besichtigen, wie zum Beispiel den römerzeitlichen Steinbruch, ein Hausfundament, den Steinbruch Opferstein, die Jungfernstiege mit den Felsgräbern. Der etwa sechs Kilometer lange Rundwanderweg ist leicht zu bewältigen, einzig der Weg zum Opferstein und der Jungfernstiege ist etwas steiler.
Das Kasbruchtal kann man von zwei Seiten aus erwandern, direkt an der L114 gibt es einen Parkplatz von dem aus man die Tour starten kann, er befindet sich aus Richtung Neunkirchen kommend auf der linken Seite, kurz vor der Autobahnbrücke an der Zufahrt zum ehemaligen Freibad. Hier gibt es auch schon eine Hinweistafel auf die Wegstrecke. Die zweite Möglichkeit den Rundweg zu starten bietet sich in Wellesweiler am Wasserwerk an der L226, auch hier sind Parkmöglichkeiten vorhanden und der Weg ist beschrieben. Der Hauptweg des Kasbruchtals ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet, auf der Seite die Richtung Ludwigsthal zeigt, ist das etwas schwieriger, da hier der Weg durch Holzbalken gesichert werden musste. Das Kasbruchtal ist sehr wasserreich und deshalb wurden die Wege für den Spaziergänger ­sicher gemacht. Vom Hauptweg gehen selbstverständlich Wege ab die in Richtung Ludwigsthal, Wellesweiler, auf die Scheib und nach Furpach führen. In den Ortschaften rund um das Kasbruchtal gibt es auch einige Einkehrmöglichkeiten, in denen Wanderer herzlich willkommen sind. Ruhig und idyllisch gelegen am Rande der Stadt ist das Kasbruchtal allemal einen Besuch wert, auch für Kinder ist der historische Wanderweg ein Erlebnis, denn die Hinweistafeln sind sehr schön zu lesen und interessant gestaltet. Für Nordic Walking ist die Strecke geradezu prädestiniert und auch Hund und Halter können die frische Luft und die Stille des Waldes hier genießen. Besuchen Sie diesen schönen Ort, halten Sie inne und erleben Sie einen „kleinen Urlaub für die Seele“. Und sollte Sie unterwegs mitten im Wald der Durst quälen, dann können wir Ihnen einen Schluck Wasser aus dem Libellenbrunnen an der Felsenbank empfehlen, der Weg führt direkt daran vorbei. Hier fließt Wasser in bester Trinkqualität, frisch und acht Grad kalt, einfach ein Genuss. Es lohnt sich also den Trinkbecher mitzunehmen, wandern macht Durst, hält fit und macht gute Laune. Auf also hinaus in Wald und Feld und ein Stück Natur genießen, um Kraft zu tanken für den Alltag.

Nähere Informationen über das Kasbruchtal finden Sie auf der Homepage der Kreisstadt Neunkirchen unter www.neunkirchen.de. Hier können Sie sich unter der Rubrik Touristik/Freizeit über die Wanderwege in Neunkirchen informieren.
 
ot

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