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Herrliche Aussichten, eine steinerne „Wildsau“ und viel Wasser
 
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Am Fischweiher Randsbach startet und
endet der Schauinslandweg.
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Interessante Dinge säumen die
10,5 Kilometer lange Strecke.
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Vom Aussichtspunkt Hienhöll kann man bei klarer Sicht
bis zum Schaumbergturm bei Tholey sehen.
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Urwüchsige Natur finden Sie
auf dem Premiumwanderweg.
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Immer wieder kann man den Blick weit schweifen lassen –
hier in Richtung Münchwies und Hangard
Aus Schusters Rappen unterwegs durch Wald und Flur geht es, nach unserer kleinen Motorradtour im Vor­monat, in dieser Ausgabe über den „Schauinslandweg“. Die rund 10,5 Kilo­meter lange Strecke ist als Premiumwanderweg ausgezeichnet und führt über eine sehr schöne Strecke mit vielen schönen Aussichtspunkten auf die herrliche Umgebung.

Am besten startet man den „Schauinslandweg“ vom Fischweiher Randsbach aus, der zwischen Wiebelskirchen und Ottweiler an der Schafbrücker Mühle gelegen ist, hier sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Wie kommt man auf den Namen „Schauinslandweg“? Erstens führt der Wanderweg über den Bergrücken „Schauinsland“ oberhalb von Hangard und wenn man ihn erwandert hat, versteht man auch warum. Vom Randsbachweiher führt der Weg über die Holzbrücke am Waldhotel vorbei und über einen kurzen Anstieg gelangt man auf den Höhenweg, von dort hat man einen herrlichen Blick in Richtung Ottweiler. Zum Hiemsbrunnen gelangt der Wanderer nach einem kleinen Abstieg, vorbei an Fichten und Wiesen geht es dann bergauf, oben angekommen führt der Weg über Wiesen. Eine Ruhebank lädt hier zum Verweilen ein und man kann den Blick über das Land wandern lassen, im Süden streift das Auge Wiebelskirchen und im Norden den „Schauinslandturm“. Über eine kurze Strecke geht der Weg, wie immer mal wieder zwischendurch, über Asphalt. Dann geht es auch schon wieder über Stock und Stein und schon naht die nächste Sitzgelegenheit, von der aus man über Wiesen nach Hangard und Münchwies blicken kann. Bergab geht es nun in Richtung Hangard bis der Weg wieder über eine Treppe in die Höhe führt. Auf dem Plateau gibt es dann wieder einen Grund für eine schöne Rast. Die dort aufgestellte Sitzgruppe bietet sich direkt an, den Rucksack auszupacken und eine kräftige Mahlzeit einzunehmen. Gestärkt für den weiteren Weg führt dieser an einem Steinbruch und einem alten Grenzstein vorbei. Ein Stück weit führt ein breiter Weg den Wanderer, von dem es dann in den Wald geht. Der Kerbach kreuzt den Weg und eine Holzbrücke lässt den Wanderer sicher ans andere Ufer gelangen, links geht es dann in die Kerbacher Schlucht. Dem Bachlauf folgend gelangt man dann an die „Wildsau“ aus Sandstein, an der man den Bach überquert. Wieder über Treppen oben angekommen lockt das Wasser, an Weiheranlagen vorbei geht der Weg zur Freizeitanlage „Kerbacher Loch“. Rasten kann man hier an einem schönen Brunnen auf Sitzgruppen und die Grillhütte ist wunderbar geeignet zum Würstchengrillen, sofern man beim Planen der Tour daran gedacht hat, welche einzupacken. Durch einen Buchenwald und der anschließenden Überquerung eines breiten Weges wird am Wiesenrand entlang gewandert. Auf der Bergkuppe endet dieser Weg und ein wundervoller Blick über das nördliche Saarland belohnt den Wanderer. Der weiterführende Panoramaweg ist gesäumt von Obstwiesen und die Aussicht nach Ottweiler lockt wieder. Nun geht es auf einem schmalen Weg wieder bergab, auf halbem Weg bietet sich der Blick in Richtung Göttelborner Höhe. An der Weiheranlage „Leimersbrunnen“ und an einem weiteren Weiher vorbei folgt man dem Waldrand. Dann zeigt ein breiter Feldweg die Richtung, links folgt man ihm und gelangt zum Einstieg in die Hiemesklamm. Über eine Brücke und einen kleinen Anstieg kommt man zur Hütte des Wiebelskircher Wandervereins und Sitzgarnituren laden zum Verweilen ein. Ab dem 1. Mai bis zum Erntedankfest ist die Hütte an Sonn- und Feiertagen von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der „Schauinslandweg“ führt durch die Hiemesklamm hinab wieder in Richtung Randsbachweiher. Dort angekommen lädt die Fischerhütte den müden Wanderer ein, die Tour gemütlich ausklingen zu lassen. Die Fischerhütte ist von Dienstag bis Samstag von 10.00 bis13.00 Uhr und von 15.00 bis 21.00 Uhr, je nach Betrieb auch länger, geöffnet, sonntags können Sie durchgehend von 10.00 bis 21.00 Uhr einkehren. Der Premiumwanderweg ist mit einer Strecke von etwa 10,5 Lilometer in etwa drei Stunden zu bewältigen und für Menschen mit Handicap und Kinderwagen nicht geeignet.

Informationen über den Schauinslandweg finden Sie auf der Homepage der Kreisstadt Neunkirchen unter der Adresse www.neunkirchen.de oder unter www.schauinslandweg.de.
 
ot

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