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Wir wandern über den Premiumweg „Mühlenpfad“
 
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Wir starten an der Ölmühle Wern.
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Man bekommt Lust, die Schuhe auszuziehen
und durch den Bach zu waten.
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Viele Brücken und Stege begegnen
uns auf dem Weg.
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Natur pur! Schauen Sie genau hin…
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Die Wiesen sind längst gemäht…
Nachdem wir Ihnen in unserer letzten Ausgabe ausführlich die Tour unserer diesjährigen Motorradveranstaltung „es Heftche-Biker Event“ beschrieben haben, die durchaus auch mit dem Motorroller oder Auto ihren Reiz hat, gehen wir in diesem Monat wieder auf Wanderwegen mit Ihnen. Wir haben uns den Premiumweg „Mühlenpfad“ ausgesucht, dessen Ausgangspunkt am Ortsausgang von Ottweiler-Fürth ist.

Für die neun Kilometer lange Strecke, die keine großen Anforderungen an die Kondition stellt, sollte man etwa drei Stunden einplanen. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind allerdings erforderlich, da es viele Bachüberquerungen über Brücken und Stege gibt.
Wir starten an der Ölmühle Wern. Die 1841 erbaute Ölmühle Wern galt in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg als größte Ölmühle an der Saar und versorgte damals 55 Prozent des saarländischen Marktes. Die nahezu vollständig erhaltene Mühle wird heute als Museum zur Geschichte der Mühle und des Mühlenhandwerks genutzt. Von hier, am Ortsausgang von Fürth, gehen wir also los und überqueren am Waldrand bereits zum ersten Mal die Oster. Hinter der Brücke geht es dann linkerhand zuerst über den Waldsinnespfad wieder zur Oster, deren Verlauf sich der Weg anschmiegt, bis wir schließlich an der Hanauer Mühle wieder auf die Straße stoßen. Diese überqueren wir und gelangen an der Kläranlage vorbei wieder in den Wald, wo uns der plätschernde Lautenbach erwartet. Der Weg schlängelt sich direkt am Bach vorbei und man bekommt Lust, mal die Schuhe auszuziehen und durch das kühle Nass zu waten. Ein Spaß für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Es gibt auch ­Bänke, die dazu einladen, die Seele baumeln zu lassen und dem Rauschen des Baches zu lauschen.
Ganz allmählich entfernt sich der Weg wieder vom Lautenbach, bevor wir linkerhand wieder auf eine Straße stoßen, die wir überqueren. Nach einem kurzen Anstieg folgen wir links einem breiten Pfad, den wir bald schon wieder verlassen. Denn auch beim Mühlenpfad gilt das Motto der Premiumwanderwege: Wo es einen schmalen Pfad gibt, wird dieser auch genutzt. Denn das Erlebnis Natur ist es doch, was uns dazu bewegt zu wandern und Dinge zu entdecken, die uns im stressigen Alltag oft abhanden gekommen sind. Zum Denken und Sinnieren ist auch die berühmte Sinnenbank gedacht, die uns einen grandiosen Blick hoch zum Höcherberg bietet. Weiter geht es durch den Wald immer der Markierung mit der Mühle folgend bis wir schließlich den Waldrand erreichen. Wenn wir dann den Wald wieder verlassen, befinden wir uns auf einer Anhöhe über Fürth, die uns einen schönen Rundumblick gewährt. Parallel zum Waldrand gehen wir bergab, und wer die Augen offen hält, wird auch einen Trabbi sehen, der im Wald vor sich hin gammelt, bevor wir Werns Mühle wieder erreichen. Das Motto ist klar: Zurück zur Natur, denn dieser entstammen wir ja schließlich und endlich auch. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Freude bei dieser Wanderung. Laden Sie Ihren Akku auf, genießen Sie die Natur und kehren Sie gestärkt in den Alltag zurück!

Weitere Informationen zu diesem Premiumwanderweg erhalten Sie bei der Tourist-Info Ottweiler, Schlosshof 5, 66564 Ottweiler, Telefon-Nummer 06824-3511 und im Internet unter www.ottweiler.de „Tourismus“.
 
cs

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