Ein Erlebnishaus für groß und klein

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen
 
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Ingesamt gibt es drei schöne große Zimmer
für die Krabbelkinder.
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Jedes Kind bekommt einen Werkschein,
wenn es soweit ist auch mal allei
 im ­Werkraum arbeiten zu können.
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Musik und Bewegung sind wichtige Elemente
bei der Entwicklung der Kinder.
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Im Rollenspielzimmer können die Kleinen
nach Herzenslust toben oder kuscheln.
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Türme und Häuser nachzubauen
macht den Kindern viel Spaß.
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Im Essraum gibt es neben den tollen Tischen
und Bänken auch eine Kinderküche.
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Die Schlafräume sind gemütlich eingerichtet.
 
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie begleiten unsere Kinder bei ihrer Entwicklung. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede Tagesstätte und Krippe in unserem Landkreis Neunkirchen ist uns sehr wichtig.

Veränderungen bringen auch immer Wachstum hervor. Es ist eine Einladung an das Leben. Und so war es eine ganz natürliche Entwicklung, dass die Kommune und die evangelische Kirchengemeinde Elversberg 1991 etwas tun mussten, um den großen Bedarf an zusätzlichen Kindergartenplätzen zu decken. So wurden die leerstehenden Räume der Mittelberg-Grundschule zunächst zu einem dreigruppigen Kindergarten umgebaut. 2003 wurde das Angebot erweitert. Es kamen 30 Hortplätze dazu, die dann im evangelischen Gemeindezentrum untergebracht wurden. Da immer mehr Plätze gebraucht wurden und zusätzlich noch Krippenplätze dazu kommen sollten, entschied sich die Kommune 2009 zu einem Neubau. 2011 gründete dann die Kirchengemeinde zusammen mit anderen Kirchengemeinden im Saarland den evangelischen Trägerverbund, der somit auch die Trägerschaft der evangelischen Kindertagesstätte Spiesen übernahm.
Am 19. Mai 2014 konnten die Kinder und Pädagogen in die neue Einrichtung in der Bethelstraße einziehen. Die Kleinen fühlten sich in den neuen wunderschönen und hellen Räumen sogleich wie zu Hause. Alle Räume liegen auf einer Ebene und die Kinder können von ihrem Spielzimmer aus auch direkt in den anliegenden Garten, die Wiese oder den Spielplatz gehen – sobald dieser in den nächsten Wochen ebenfalls fertig gestellt ist. Es wird einen eingesenkten Sandkasten geben, ein großes Trampolin und vieles mehr. Der Wiesenbereich ist so konzipiert, dass später auch im Sommer draußen gefrühstückt werden kann.
Rings um das Gebäude gibt es viele Bärensträucher, ein Hochbeet, eine Kräuterspirale und auch zwei Apfelbäume, die von Eltern als Geschenk gestiftet wurden. Etwas ganz besonderes ist der asphaltierte Fahrradweg, der rund um die Einrichtung herum verläuft. „Die Kinder hatten sich diesen Weg sehr gewünscht“, hatte uns die Leiterin Silvia Ballas-Klein erzählt. „So sind natürlich noch weitere Ideen und Wünsche der Kinder mit in die Planung der Einrichtung eingeflossen.“
Die Kinder werden in alle Prozesse mit einbezogen – nach dem offenen Konzept und Situationsansatz. Besonders wichtig sind die Themen, die mit Natur und Nachhaltigkeit zu tun haben – dazu gehört auch der richtige Umgang mit Ressourcen und die Rundumversorgung der Kinder direkt vor Ort in der Einrichtung. „Die Kinder brauchen nichts mitzubringen. Wir machen das Frühstück gemeinsam mit den Kindern und kochen selbst. Wir achten sehr auf die richtige Ernährung. Vor allem auch darauf, dass sich die Kinder viel bewegen können und entsprechende Ruhephasen mit Rückzugsmöglichkeiten haben.“
Die Pädagogen erarbeiten mit den Kindern immer wieder neue Projekte wie zum Beispiel im Bereich Sprachbildung, Kunst, Experimentieren und Forschen. Auch die Mitgestaltung bei Festen und Gottesdiensten gehört dazu.
Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen und Integrationshintergrund sind hier ebenfalls sehr willkommen. So arbeitet die Einrichtung auch mit der Lebenshilfe Neunkirchen zusammen.
Die Leiterin ist nun schon seit 1991 im Kindergarten dabei. Das Team hat sich in all den Jahren immer nur geringfügig verändert. Durch den Neubau und die Vergrößerung kamen viele neue Erzieherinnen dazu. „Wir entwickeln uns alle beständig weiter. Es ist ein Prozess, der Raum für neue Möglichkeiten läst.“ Die Eltern werden ebenfalls in den Erziehungsprozess mit einbezogen, wodurch das Team zu einer großen harmonischen Familie wird. „Wir orientieren uns an der aktuellen Lebenssituation des Kindes und schauen: Was kann das Kind schon und wo ist noch Entwicklungsbedarf?“
Insgesamt arbeiten hier 25 pädagogische Fachkräfte nach dem Saarländischen Bildungsprogramm. Dazu kommen noch drei Hauswirtschafterinnen, zwei Reinigungskräfte und eine Köchin sowie ein Hausmeister.
Es gibt 33 Krippenplätze. Ein Krippenplatz kostet 290 Euro. Es gibt 25 Regelplätze, die 88 Euro kosten und deren Öffnungszeiten von 7.00 bis 13.00 Uhr sind. Die Kosten für je einen der 50 Ganztagsplätze betragen 150 Euro. Die 40 Hortkinder sind nach wie vor im evangelischen Gemeindehaus untergebracht. Einer dieser Plätze kostet 116,60 Euro. Bei allen Kindern kommen noch Beträge für das Essen und weitere Aktionen dazu. Die Öffnungszeiten sind durchgängig von 7.00 bis 17.00 Uhr.

Die evangelische Kindertagesstätte Spiesen befindet sich in Spiesen-Elversberg in der Bethelstraße 2. Die Leiterin Silvia Ballas-Klein können Sie unter Telefon 06821-6357053 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen. Oder Sie informieren sich auf der Internetseite www.kindertagesstaette-spiesen.de.
 
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