Ein Ort der Geborgenheit und Freude

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen
 
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Basteln und Malen sind sehr wichtig
für die kindliche Entwicklung.
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Das Bistro ist gemütlich eingerichtet.
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Musikalische Früherziehung ist
elementarer Bestandteil der Erziehungsarbeit.
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Das Außengelände ist in unterschiedliche Höhenbereiche aufgeteilt und bietet
viel Platz zum Toben und Spielen.
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Jedes Kind ist ein Wunder –
so entstand das Projekt Wunderfische.
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In der Turnhalle werden auch immer
wieder besondere Aktionen durchgeführt.
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Auch für die Krippenkinder gib es entsprechende Kletter- und Krabbelmöglichkeiten.
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Die Kinder freuen sich auf ihren wöchentlichen Waldspaziergang zum Kneippbrünnchen.
 
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie begleiten unsere Kinder bei ihrer Entwicklung. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede Tagesstätte und Krippe in unserem Landkreis Neunkirchen ist uns sehr wichtig.

Der Evangelische Kindergarten Elversberg wurde 1946 zunächst im „alten Schulhaus“ eingerichtet. Heute befindet sich an der Stelle die Glückaufhalle. Die Gemeinde stellte damals zwei Schulräume kostenlos zur Verfügung und die Saarbergwerke spendeten ­Möbel und Spielmaterial. Nach einigen Jahren zog der Kindergarten ins Gemeindehaus. Dort gab es auch ein Außengelände mit Sandkasten. 1954 war es dann endlich soweit: Der Kindergarten bekam sein eigenes, extra hierfür gebautes Haus. Doch es dauerte nicht lange und bald wurden die Räumlichkeiten wieder zu klein. So wurde dann 1984 der Kindergarten umgebaut. 2001 und 2004 kamen weitere Modernisierungsmaßnahmen dazu. Nach einem weiteren Umbau zur Kindertagesstätte wurde 2011 die Einrichtung neu eröffnet. Und was mit 25 Kindern vor mehr als 50 Jahren begonnen hatte, war nun zu einer Bildungseinrichtung für mehr als 70 Kinder geworden. Seit zwei Jahren gehört die Tagesstätte zum Verbund Evangelischer Kitas im Saarland. Seit 2012 hat die Kita das „BETA – Gütesiegel“ für evangelische Kitas.
„Bei unseren Projekten sind die Kinder immer ganz dabei“, erklärte die Leiterin Annemarie Ehrenheim. Vor allem die Muttertagsaktion im Mai kam bei den Kindern und Eltern gleichermaßen gut an. „Im Malatelier haben alle gemeinsam als Familie ein Bild gemalt. Es wurde zusammen musiziert und abschließend gab es auch noch Tanz.“ Diese wunderschönen Bilder, die an dem Nachmittag entstanden sind, sollen demnächst in der Bank1 Saar in Elversberg ausgestellt werden.
Das Außengelände ist naturnah konzipiert. Die Basis bilden Wasser, Sand, Steine, Bäume und Sträucher. Alles ist terrassenartig angelegt, so dass die Fantasie der Kinder angeregt und sie zu vielerlei Spielspaß animiert werden. Im Erdgeschoss des Gebäudes gibt es vier Gruppenräume, dazu kommen Schlafräume und Wickelbereiche sowie eine Küche mit Bistro. Direkt unter dem Dach sind der Turnraum und der Personalraum. Täglich gibt es für die Kinder im Bistro ein Frühstück. Im Rahmen der Projektarbeit finden auch Aktionen und Aktivitäten außerhalb der Kita statt, zum Beispiel: Besuch in der Bücherei, Erste Hilfe-Kurs für die Schulkinder, Theaterbesuch.
Das Team ist sehr aktiv und kreativ und so entstehen immer wieder neue Ideen und Innovationen, die gemeinsam mit den Kindern erarbeitet werden. So wird frühzeitig ein Stück Partizipation erlebt und gelebt. Alle wichtigen Entwicklungsprozesse des Kindes werden im Portfolio dokumentiert. Die Grundlage der pädagogischen Arbeit sind das Saarländische Bildungsprogramm sowie eine einrichtungsspezifische Konzeption. Die Gruppenstrukturen sind teiloffen, so dass die Kinder je nach Wunsch und Interesse die Möglichkeit haben, die Räumlichkeiten zu wechseln.
Als evangelische Kindertagesstätte ist die religionspädagogische Arbeit ein wichtiges Standbein. Die Feiertage des christlichen Jahreskreises werden mit Familiengottesdiensten zusammen gefeiert. Ein Höhepunkt in diesem Jahr war im Juli ein Familiengottesdienst zur Verabschiedung der Vorschulkinder.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern gehört auch zum Bildungsauftrag einer Kita. Eltern und das pädagogische Fachpersonal sind Partner in der Erziehung und Begleitung des Kindes. Für die Erzieherinnen ist der tägliche Austausch und die Kommunikation mit den Eltern unabdingbar. Entwicklungsgespräche sind nicht nur für die Eltern relevant, um ihr Kind bestmöglich zu verstehen, sondern auch für die Erzieherinnen, damit sie einen umfassenderen Überblick über die Lebenssituation der Kinder haben. „Wir nehmen uns hier auch sehr viel Zeit für Einzelgespräche mit den Eltern“, erläuterte die Leiterin. „Der Erstkontakt ist ebenfalls sehr wichtig. Dazu gehört auch ein Rundgang durchs Haus, bei dem die Eltern die positive Atmos­phäre des Hauses kennen lernen.“
Insgesamt arbeiten hier 13 pädagogische Fachkräfte, die sich regelmäßig weiterbilden – drei von ihnen sind speziell in Krippenpädagogik ausgebildet. Dazu kommt eine Hauswirtschafterin. In vier Gruppen sind 78 Kinder untergebracht.
Es gibt 15 Krippenplätze für Kinder ab der achten Woche. Ein Krippenplatz kostet 290 Euro. Die Regelplätze kosten 100 Euro, der Tagesplatz 170 Euro. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.00 bis 17.00 Uhr, für die Regelkinder von 7.30 bis 13.30 Uhr. Zusätzlich kommen zu dem Beitrag noch Kosten für Frühstück, Mittagessen, Pflege und Portfolioarbeit hinzu.

Der Evangelische Kindergarten Elversberg befindet sich in Spiesen-Elversberg, Zum Brünnchen 2-4. Die Leiterin Annemarie Ehrenheim können Sie unter Telefon 06821-72914 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen. Oder Sie informieren sich auf der Internetseite www.ev-kiga-elversberg.de.
 
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