Städtischer Kindertagesstätte Wellesweiler

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen
 
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Bald können die Kleinen auch draußen auf ihrem speziellen Krippe-Spielplatz herum toben.
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Das Essen wird in kleinen Gruppen ­eingenommen.
Was die Kinder essen wollen, entscheiden sie selbst.
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Die Reise ins Zahlenland führt über die Zahlenbrücke.
Nur Schritt für Schritt kommt man dort hinüber.
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Es gibt spezielle Turntage, an denen mit den Kindern altersentsprechend gearbeitet wird.
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Stolz zeigen die beiden Pädagoginnen Iris Sieffert und Katharina Gebhard, wie die ­Kinder das Thema Zahlenland bildnerisch umgesetzt haben.
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie helfen unseren Kindern bei ihrer Entwicklung und entlasten die ­Eltern. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede Tagesstätte in unserem Landkreis Neunkirchen ist uns sehr wichtig. Aus diesem Grund lassen wir hiermit eine beliebte Serie wieder aufleben.

Kaum, dass man die Räumlichkeit der städtischen Kindertagesstätte Wellesweiler betritt, überkommt einen das Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Die Räume sind groß und hell und strahlen eine angenehme Atmosphäre aus. 1975 wurde die Einrichtung gebaut, und von 2009 bis 2012 saniert und erweitert. Nun können hier insgesamt 100 Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren ­einen Platz finden. Die Eltern der meisten Kinder waren selbst in jungen Jahren hier. Sie verbinden schöne und angenehme Erinnerungen daran – es war wie ein zweites Zuhause für sie gewesen.
Das besondere ist, dass die Kinder in die Planungen miteinbezogen werden. Durch ihre Neugier und ihre oftmals ungewöhnlichen Fragen bringen sie die Pädagogen zusätzlich auf neue Ideen für tolle Projekte. So lernen sie teilweise auch vor Ort die Welt kennen, wie zum Beispiel das Krankenhaus oder die Polizeistation. Besonders beliebt sind die Wandertage, bei denen der Neunkircher Zoo besucht wird. Denn dieser liegt nur etwa 20 Minuten Fußmarsch – quer durch den Wald – von der Einrichtung entfernt. Und wenn die Kinder müde sind, gibt es drei spezielle Schlafräume, in denen sie zur Ruhe kommen und ihren Mittagsschlaf machen können.
„Damit die Eltern keinen noch so wichtigen Augenblick ihrer Kinder verpassen, führen wir für jedes Kind ein Tagebuch und haben zusätzlich Portfoliomappen angelegt, in ­denen besondere Aktionen dokumentiert werden“, erklärte uns die Leiterin Judith Wagner.
Die Einrichtung gliedert sich in drei Bereiche. Die Krippe ist für 20 Kinder von null bis drei Jahren zugelassen – die beiden Gruppen werden liebevoll Schäfchen und Mäuschen genannt. Die Bären- und Igelgruppen sind im Kindergarten mit 50 Plätzen zu finden. Der Hort ist ausgelagert und befindet sich in den Räumen der alten Bücherei, nahe der Grundschule Pestalozzistraße. Die 20 bis 25 Kinder der Einsteingruppe sind Altersgemischt bis 14 Jahre. Hier wird auch Hausaufgabenbetreuung angeboten. In den Ferien gibt es spezielle Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel Ausflüge ins Dynamikum oder ins Praehistorium.
Für jeden der drei Kinderbereiche gibt es auch ein ganz spezielles Außengelände. Der Spielplatz für die Krippekinder wird demnächst neu gestaltet, der für die Kindergartenkinder ist fast fertig – es fehlt nur noch der Rasen, der jetzt im Frühjahr gesät wird. Die Hortkinder haben zum Toben ein besonders großes Spielfeld zur Verfügung, dazu gehören auch der Sportplatz und die Turnhalle der Schule.
„Wir gehen mit den Kindern so oft wie möglich raus. Sie brauchen die Gelegenheit ­herumzuspringen, zu klettern und sich auszutoben“, meinte die stellvertretende Leiterin Margit Backes. Neben den 18 Erzieherinnen, die sich im Schichtdienst abwechseln, gibt es noch zwei Haushaltskräfte, zwei Reinigerinnen und jeden Donnerstag kommt noch ein Musikpädagoge ins Haus. Fortbildung wird hier ebenfalls groß geschrieben. Zwei Erzieherinnen haben bereits ihre Zusatzqualifikation als Fachkraft für Krippenpädagogik, vier befinden sich noch in der Ausbildung und zwei weitere sind hierfür angemeldet.
„Wir achten auch sehr auf die Sprachentwicklung“, sagte uns Kerstin Frisch, „aus dem Grund arbeiten wir mit verschiedenen Institutionen zusammen, wie die Integrationsstelle, der AFI (Arbeitsstellen für Integrationspädagogik/Integrationshilfen) und Logopäden.“
Die Kinder brauchen zum Essen nichts mitzubringen, dafür gibt es hier eine Rundumversorgung. „Die Kinder dürfen selbstständig zum Essen gehen, wenn sie Hunger haben – und sie können sich dann das Essen am Büffet aussuchen. Natürlich achten wir aber auch darauf, dass immer eine gewisse Gemeinsamkeit eingehalten wird.“ Das Frühstück, Mittagessen und der Nachmittagsimbiss werden von dem Werkstattzentrum für behinderte Menschen der Lebenshilfe (WZB) gebracht.
Geöffnet ist die Tagesstätte von 7.00 bis 18.00 Uhr durchgehend, der Hort von 12.30 Uhr bis 18.00 Uhr. Ein Platz in der Tagesstätte kostet 140 Euro, in der Krippe: 292 Euro, im Hort 74 Euro (jeweils fürs erste Kind). Essensgeld geht separat.

Die Kindertagesstätte Wellesweiler ist im Anemonenweg 12 in 66539 Wellesweiler, Telefon 06821-47272. Judith Wagner ist die Leiterin der Einrichtung, Margit Backes ihre Stellvertreterin. Weitere Infos erhalten Sie im Internet unter www.neunkirchen.de.
 
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