Musik hilft bei der Sprachentwicklung

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen
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Die musikalische Früherziehung ist sehr wichtig.
Es ist ein soziales Lernen mit Spaß am Klang
und dem eigenen Körpergefühl.
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Die Kinder lieben ihr kleines Hochbeet:
zu sehen wie alles wächst und gedeiht
und dass dank ihrer Hilfe.
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Bei schönem Wetter ist es einfach
eine Freude im Grünen herumzutollen.
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Im Sand spielen macht Spaß: „Backe, backe Kuchen –
der Bäcker hat gerufen!“
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Vor dem Mittagsschlaf gibt es für die Krippekinder
noch ein leckeres Mittagessen.
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie helfen unseren Kindern bei ihrer Entwicklung und entlasten die Eltern. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede Tagesstätte in unserem Landkreis Neunkirchen ist uns sehr wichtig.

Im Außengelände des Städtischen Kindergartens in der Hermannstraße gibt es Nuss- und Apfelbäume zu entdecken und leckere Trauben wachsen am Zaun entlang. In einem kleinen Hochbeet gedeihen Erdbeeren, Auberginen und Tomaten – all die Dinge, die die Kinder selbst angepflanzt haben. Von der Straße aus kann man das alles gar nicht sehen. Es scheint nur ein einfaches Familienhaus zu sein. Und damit liegt man gar nicht so falsch, denn in diesem Kindergarten fühlen sich die Kinder schnell wie zuhause.
Das Haus selbst gehört der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft (GSG), seit April 1999 hat die Stadt die große Wohnung gemietet. Ursprünglich wurde dieses Haus, zusammen mit anderen Häusern in der Siedlung vor etwa 30 Jahren gebaut. Es sollte die vielen Menschen aufnehmen, die der damalige Umsiedlungsstrom mit sich brachte. Zu dem Zeitpunkt befand sich der städtische Kindergarten noch auf dem Schaumbergring und ein Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt war noch in diesem Haus untergebracht.
Seit drei Jahren hat die Einrichtung nun auch eine Krippe. Die Kinder können dort variabel betreut werden, entweder für zehn oder sechs Stunden. Neben den Gruppenräumen gibt es noch ein Bistro, einen Schlafraum, sowie einen separaten Krippebereich mit Schlafraum und eine Turnhalle. Im Flur sind viele, große bunte Fotos in Bilderahmen aufgehängt, hierauf sind aktuelle Aktionen zu sehen, die zusammen mit den Kindern gemacht wurden. Besonders beliebt ist der kleine Rückzugsraum, in dem die Kinder sich je nach Wunsch und Laune verkleiden oder auch einfach nur abhängen können.
Der Kindergarten nennt sich die „Schatzinsel“. Dabei sind die Kinder die kleinen Schätze, die hier geborgen und aufgehoben sind, und deren Potential man bergen sollte. Der Schwerpunkt der Einrichtung liegt zum einen auf der Familie. Denn die Erzieherinnen begleiten nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern. Diese dürfen mit ihren Problemen in die Einrichtung kommen. Dort werden sie sowohl in Erziehungsproblemen als auch bei bürokratischen Schwierigkeiten beraten. Bei diesen Aktionen arbeitet der Kindergarten auch mit der AVI und Frühförderung der Lebenshilfe zusammen. Und um den Eltern Wege zu erleichtern, kommen spezielle Logopäden ins Haus, die in den Projekten „Frühe Hilfe“ und „Frühförderung Plus“ dabei sind.
Ein anderer wichtiger Punkt ist die Musik. Der Kindergarten hat sogar eine besondere Auszeichnung bekommen und wurde als Musik-Kindergarten verifiziert. „Musik öffnet Tore, baut Brücken. Besonders für Kinder, die ein sprachliches Handicap oder Sprachauffälligkeiten haben, kann das Musizieren unglaublich positive Veränderungen bewirken.“ Es werden Singspiele gemacht, Lieder im Kreis, mal mit Instrumenten aus Holz oder Blech oder wie man mit dem Körper als Musikinstrument arbeitet. Die Kinder können auch selbst Musikinstrumente bauen, experimentieren, wie was klingt. Und wenn ein Kind Geburtstag hat werden auch mal fünfsprachige Ständchen gesungen. Dabei sind die Klanggeschichten besonders beliebt.
Über das Ministerium läuft das Kooperationsjahr mit den Grundschulen. Die Steinwaldschule arbeitet hierbei mit der Einrichtung zusammen. Gemeinsam werden viele, teilweise auch ganz individuelle Programme mit und für die Kinder gestaltet.
Besonders beliebt sind die Ausflüge mit der Linie 315 in die Innenstadt und die Ausflüge mit der Bahn. So waren die Kinder unter anderem in Kaiserslautern im Dinopark oder im Zoo. Zweimal im Jahr geht die Fahrt auch nach St. Wendel. Dort wird dann der Oster- und Weihnachtsmarkt besucht. Mit anschließendem Restaurantbesuch – was die Kinder besonders gerne machen, da sie sich einmal so richtig wie Erwachsene fühlen können.
Verschiedene Institutionen sind auch schon mal im Kindergarten zu Besuch. So war zum Beispiel im August die Feuerwehr zu Gast. Ein weiteres Highlight sind die Besuche in der nah gelegenen Eisdiele, denn einmal im Jahr lädt die GSG den Kindergarten zum Eisessen ein. Im Kindergarten gibt es die Krippegruppe und blaue Gruppe sowie sieben pädagogische Fachkräfte, die teils in Teil- oder Vollzeit mit den Kleinen arbeiten. Auch mit den Portfoliomappen wird sich sehr viel Mühe gegeben und wie alle Kindergärten arbeitet diese Einrichtung ebenfalls nach dem Saarländischen Bildungskonzept.
Im Kindergarten ist Platz für maximal 25 Kinder von drei bis sechs Jahren und zehn Krippekinder von null bis drei Jahren. Der Kindergarten bietet je nach Bedarf verschiedene Betreuungsformen an. Einen Kindergartenregelplatz von 7.30 bis 12.30 und 14.00 bis 16.00 Uhr mit einem Betrag von 90 Euro. Ganztagsplätze von 7.00 bis 17.00 Uhr mit 147 Euro. Dazu kommen zehn Krippeplätze mit 314 Euro mit Öffnungszeiten von zehn Stunden 7.00 bis 17.00 Uhr und sechs Stunden mit 188 Euro. Bei einem Krippeplatz muss man sich im Moment leider auf die Warteliste setzen lassen. Die Kosten sind zuzüglich Essens- und Bastelgeld.

Der Städtische Kindergarten „Die Schatzinsel“ befindet sich in der Hermannstraße 146, Telefon 06821-89600, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Gisela Harms-Schiefelbein ist die Leiterin der Einrichtung. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.neunkirchen.de/staedtische_einrichtungen0/ unter der Rubrik Kindergarten Hermannstraße.
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