Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen  
 
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Direkt im Eingangsbereich hängt der Heilige St. Josef. Die Bildteile haben die Kinder selbst gemalt.
Sie wurden an der Wand befestigt
und eine Glasplatte darüber befestigt.
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Einmal ein Held sein, eine Prinzessin –
es gibt viele Kostüme, in die die Kinder
zum Spielen hineinschlüpfen können.
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Draußen können die Kinder auf einem schönen, idyllischen Spielplatz herumtoben.
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In der Kuschelecke werden viele Fantasie­spiele
in den Köpfen der Kinder Wirklichkeit.
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Basteln macht einfach immer viel Spaß.
 
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie begleiten unsere Kinder bei ihrer Entwicklung und entlasten die Eltern. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede Tagesstätte in unserem Landkreis Neunkirchen ist uns sehr wichtig. Aus diesem Grund stellen wir regelmäßig eine dieser Einrichtungen vor.

Direkt neben der Pfarrkirche in Furpach befindet sich der katholische Kindergarten St. Josef. Hier können die Kinder sich wie in Gottes Hand aufgehoben fühlen. Mit viel Liebe und Zuwendung kümmern sich die Erzieherinnen um die Kleinen, sowohl um das körperliche als auch um das geistige Wohl ihrer Schützlinge. Dazu gehören auch Traditionen, Gebete und Rituale der christlichen Gemeinschaft.
Das Pfarrheim liegt direkt neben der Einrichtung und kann auf diese Weise auf vielfältige Art als zusätzliche Raummöglichkeit genutzt werden. 1961 wurde die Einrichtung erbaut, 2009 renoviert und umgestaltet. Sie besteht aus zwei Gruppenräumen und einem speziellen, großzügigen Förderraum. Hier können die Kinder einmal speziell in Einzel- oder Kleingruppenarbeit gefördert werden und die Welt der Technik mit Hilfe eines Computers kennen lernen. Auch das Außengelände wurde neu gestaltet: mit verschiedenen Spielgeräten und einem großen Rasenplatz zum Fußballspielen.
Die pädagogische Arbeit der Einrichtung beruht auf drei Säulen: Man begleitet die Kinder situationsorientiert, projektbezogen und man orientiert sich an den christlichen Traditionen des Jahreskreises und dem Jahreskreis der Natur. Im Frühjahr wurde zum Beispiel der Josefstag auf ganz besondere Weise begangen. „Angefangen hatte alles mit einer Einladung nach Saarbrücken ins Museum, durch Frau Dr. Jutta Schwan, die dortige Kunstpädagogin. Sie hat uns durch das Museum geführt und uns unter anderem ein Bild von der Heiligen Familie gezeigt.“ Und da die Kinder sehr neugierig waren, wollten sie noch mehr wissen. Also kam ein richtiger Zimmermann mit seiner besonderen Arbeitskleidung in den Kindergarten und hat sich vorgestellt. Es folgten weitere Ausflüge zu dem Thema, die Kinder lernten ein Josefslied und ein Josefsgebet. Dabei erfuhren sie auch, dass es auch eine Josefsblume gibt. Anschließend wurde aus vielen kleinen Keilrahmen eine Art Puzzlebild zusammengesetzt. Jedes Kind durfte ein Puzzleteil anmalen. Es entstand eine Darstellung des Heiligen Josefs. „Im Gottesdienst wurde das Bild gesegnet, und anschließend im Eingangsbereich an der Wand festgemacht.“
Besonders beliebt sind die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest. Ein Weihnachtsweg führt die Kinder jeden Tag ein Stück näher nach Bethlehem. Mit Tannen wird von den Kindern ein Kranz gelegt. Es wird gesungen, gebastelt und gebacken. Eine Neigungsgruppe des Kindergartens trifft sich zur sogenannten Erlebnisstunde und bereitet sich mit einer ganz besonderen Geschichte auf die Weih­nachtsfeier vor. Dabei wird den Kindern zunächst eine Geschichte vorgestellt und erzählt, die die Kleinen anschließend szenisch weiter entwickeln. „Das Bilderbuch wird dann in der Kirche nachgespielt, es schließt sich ein Waldspaziergang mit einer Überraschung an.“
Das letzte Kindergartenjahr ist das „besondere Jahr“ – die „Bärenstarken“ treffen sich jeden Mittwochmorgen um ganz besondere Aktionen durchzuführen. Hierbei ist es wichtig, dass die Kinder die Gemeinschaft als etwas sehr nutzbringendes und wohltuendes empfinden. Dazu gehören das bärenstarke T-Shirt und das bärenstarke Lied. Es werden verschiedene Besuche durchgeführt, zum Beispiel bei der Feuerwehr, der Polizei, im Museum, in der Stadtbücherei und auf dem Wochenmarkt. Das Zahlenland wird besucht, das Würzburger Trainingsprogramm „Hören, lauschen, Lernen“ wird angeboten, das Minisportabzeichen absolviert, jedes Kind darf auch mal Telefondienst durchführen und vieles andere mehr.
„Die Eltern arbeiten mit uns Hand in Hand“, erzählt Margot Jost. „Für den Markttag hatten einige Eltern Marktstände gebaut, andere ­haben Obst, Gemüse und Eier beigesteuert, die die Kinder dann eigenständig verkaufen durften. Der Erlös kommt den Kindern durch einen Aktionstag direkt zu gute.“
Die Mitarbeiterinnen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, damit die Kinder die bestmögliche Betreuung erfahren. Gearbeitet wird, wie in allen Einrichtungen, nach dem Saarländischen Bildungsprogramm. Der Kindergarten nimmt an dem TRIQM –Trierer Qualitätsmanagement elementar, einem Projekt des Bistums Trier, teil.
Das Team besteht aus fünf Pädagoginnen, einem Annerkennungspraktikanten und einer Vorpraktikantin. Die Kinder werden in zwei Gruppen mit 25 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren betreut.
Der Kindergarten bietet einen Regelplatz von 7.30 bis 13.30 Uhr an oder von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr, er kostet 93 Euro. Ein kleiner Tagesplatz kostet 110 Euro und geht von 7.00 bis 14.00 Uhr. Beim normalen Ganztagesplatz, von 7.00 bis 16.30 Uhr, wird ein Betrag von 130 Euro fällig. Die Preise verstehen sich zuzüglich Essens- und Bastelgeld.

Der katholische Kindergarten St. Josef befindet sich in der Karcherstraße 49 in Furpach. Die Leiterin Margot Jost können Sie erreichen via Telefon 06821-3979 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet: www.sankt-josef-­johannes.de unter der Rubrik Kindergarten St. Josef.   
 
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