Die Wunder unserer Welt erleben

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen
 
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Das Basteln und Malen ist für die Kinder
immer etwas ganz besonderes.
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Im Holzhaus zu spielen und über
die Regenbogenbrücke zu rutschen
macht bei schönem Wetter großen Spaß.
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Die Kinder singen und spielen im Stuhlkrei
 „Willst du mit mir reisen?“.
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Ob im Sandkasten oder in der Wiese.
Es gibt immer was Tolles zu entdecken.
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In der Schaukel ist es so richtig gemütlich.
 
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie begleiten unsere Kinder bei ihrer Entwicklung. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede Tagesstätte und Krippe in unserem Landkreis Neunkirchen ist uns sehr wichtig.

Früher war Wiebelskirchen noch eine selbstständige Gemeinde. Bereits 1952 unterhielt sie in der ehemaligen Bahnhofstraße (der heutigen Keplerstraße) einen Gemeindekindergarten. Einige Jahre später wurde mit dem Bau einer neuen Einrichtung in der Fröbelstraße begonnen. So gibt es den städtischen Fröbelkindergarten nun schon seit 1958. 1992 kam der erste Umbau, 2006 wurde ein Raum zur Turnhalle umfunktioniert. Dank seiner zentralen Lage ist er von der Ortsmitte aus schon in fünf Minuten zu erreichen. Der Name der Einrichtung geht auf Friedrich Fröbel zurück, der 1840 den ersten Kindergarten in Deutschland gegründet hat.
„Der Kindergarten ist familiär gestaltet und für jeden offen“, erzählt uns die Leiterin Monika Dijkxhoorn. „Die Familienmitglieder kennen jeden von uns und es herrscht ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen uns. Dazu kommt, dass die Eltern der Kinder zum größten Teil selbst die Einrichtung besucht haben. Sie haben sich hier als Kind zuhause gefühlt.“ Das Gefühl von Vertrauen ist sehr wichtig, sowohl innerhalb der Familie, als auch zwischen Erziehern und Kindern, und natürlich den Eltern. Von daher arbeitet die Einrichtung eng mit den Eltern zusammen. Mal präsentieren diese bei bestimmten Aktionen ihre Berufe und ihr Können, mal backen sie mit den Kindern Plätzchen oder sie helfen bei der Festplanung und Durchführung mit.
„Wir sind zwar ein kleiner Kindergarten“, meint die Leiterin, „aber dadurch kennt jede Kollegin jedes Kind und alle Eltern. Wir können unsere ganze Zeit dafür nutzen, um mit den Kindern zu interagieren und uns intensiv mit ihnen zu beschäftigen.“ Neben der familiären Atmosphäre, ist das Thema Integration ebenfalls von großer Bedeutung – hierbei arbeiten die Erzieherinnen mit dem Amt für Integration, der Frühförderstelle und dem SPZ Kohlhof zusammen. „Jedes Kind ist uns wichtig und ein wertvoller Teil unserer Gemeinschaft. Daher achten und fördern wir mit all unserer Kraft die persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten.“ Musik und Bewegung sind ebenfalls sehr bedeutend für die Entwicklung. So arbeiten die Pädagoginnen, neben den internen Projektaktionen, zusätzlich noch eng mit der Ergotherapie und dem TuS Wiebelskirchen sowie verschiedenen Institutionen zusammen.
Die „Ranzenracker“ nennen sich die fünf- und sechsjährigen Kinder, die sich auf die Schule vorbereiten. Sie dürfen die Highlights ihrer Kindergartenzeit mit besonderen Ausflügen und Aktionen erleben. Zuletzt besuchten sie die Bahnwerkstatt in Kaiserslautern und die Feuerwehr in Neunkirchen. Dazu zählen auch der regelmäßige Austausch und die Zusammenarbeit mit der Schillerschule.
Elementar sind natürlich auch immer ganz besondere Projekte, bei denen die Kinder ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten fördern können. Auf diese Weise wird die sprachliche, motorische sowie kreative und logische Entwicklung gefördert. Das neueste Projekt beschäftigt sich mit der Unterwasserwelt. Hier sollen die Kinder alles rund um das Thema „Wassertiere und -pflanzen“ kennen lernen. Experimentell Algen züchten, vielleicht auch mal die Entwicklung von Qualquappen in Frösche erleben. Die Kinder lernen mit offen Augen durch die Welt zu gehen und all die Wunder um sich herum zu betrachten und zu bestaunen.
Insgesamt arbeiten hier vier pädagogische Fachkräfte nach dem Saarländischen Bildungsprogramm. Zusätzlich kommt zweimal in der Woche in jede Gruppe noch eine Integrationshelferin dazu. Träger ist die Stadt Neunkirchen. Außerdem werden regelmäßig Fortbildungen von verschiedenen Anbietern wie dem Jugendamt oder der GEW besucht – je nach Bedarfslage.
50 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren finden hier in zwei Gruppen Platz. Diese Regelplätze kosten für das erste Kind 90 Euro im Monat und für das zweite 68 Euro. Dazu kommen noch Essensgeld und sonstige Beiträge. Die Öffnungszeiten sind von 7.30 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr. Freitagnachmittags ist die Einrichtung geschlossen.

Der städtische Fröbelkindergarten befindet sich in Wiebelskirchen in der Fröbelstraße 2. Die Leiterin Monika Dijkxhoorn können Sie unter Telefon 06821-53671 oder der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen. Zum Team gehören Sarah Petry, Tanja Kausch-Michely und Bärbel Theis.
 
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