Wohlfühloase zum Lernen und fröhlich sein

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen
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Im Garten zu arbeiten
bereitet den Kindern viel Freude.
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Die Krippekinder haben
ihre eigenen Räumlichkeiten.
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Im Sitzkreis werden regelmäßig wichtige
Dinge besprochen.
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Es gibt auch ein kleines Bächlein mit Brücke.
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Der Turnraum kann an einer Seite geöffnet und
so mit dem Bistro verbunden werden –
auf diese Weise entsteht ein sehr großer Raum.
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie begleiten unsere Kinder bei ihrer Entwicklung. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede Tagesstätte und Krippe in unserem Landkreis Neunkirchen ist uns sehr wichtig.

Wenn die Kinder zwischen 7.00 und 9.00 Uhr die Kindertagesstätte Regenbogen in Neunkirchen betreten, werden sie von einer Erzieherin und manchmal auch von einigen Kindern am Empfang begrüßt. Es ist eine einzigartige Maßnahme, bei der die Kinder mehr Eigenständigkeit lernen, da sie ohne Begleitung der Eltern in ihre Gruppe gehen. Dort ziehen sie ihre Jacken selbstständig, wenn erforderlich natürlich mit Unterstützung einer Erzieherin, aus. Am Empfang steht die diensttuende Erzieherin den Eltern für Fragen und Informationen zur Verfügung, gegebenenfalls werden diese in die Tagebücher der einzelnen Gruppen eingetragen.
Der gesamte Eingangsbereich ist als eine Wohlfühlwelt gestaltet worden, der den Weg zu einer Art Dorf ebnet – die einzelnen Gruppenräume sind mit unterschiedlichen Raumhöhen und Dächern gestaltet worden, in deren Zentrum die Turnhalle steht. Sowohl die Farben, als auch die Materialien hat die Leiterin Gabriele Wagner-Wenzel in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten der Stadt ausgewählt, als das Gebäude im Außengelände des alten „Kindergartens Ringstraße“ (Baujahr 1954) neu geplant worden ist.
Im März 2008 war es dann soweit und die Kinder konnten die neue Kindertagesstätte beziehen. Die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit ruhen auf drei Säulen: Ernährung, Bewegung und Entspannung. Am Morgen gibt es immer ein vollwertiges Frühstücksbuffet und für die Tageskinder später ein gesundes, warmes Mittagessen. „Der Tagesablauf ist so gestaltet, dass sich Phasen der Spannung und Entspannung, der Bewegung und der Ruhe abwechseln“, erklärte die Leiterin. „Nach dem Mittagessen haben die Kinder die Möglichkeit Traumreisen oder Entspannungsübungen zu machen, sich Geschichten erzählen zu lassen oder auch einfach zu schlafen.“
Außerdem gibt es im Tagesablauf klare Strukturen, die den Kindern die notwendige Sicherheit geben. Auch die Partizipation der Kinder wird als sehr wichtig erachtet. Sie werden in Entscheidungen einbezogen und helfen beim Aufstellen der KiTa-Regeln. So lernen die Kleinen bereits sehr früh demokratische Mitbestimmung.
Die Kindertagesstätte Regenbogen wird von Kindern unterschiedlichster Nationen besucht, was zusätzlich die Möglichkeit eröffnet, „Fremdes“ besser kennen zu lernen und Toleranz zu entwickeln. Zweimal pro Monat ist Waldtag. Die Kinder fahren mit der NVG ins Grüne. Sehr gern wird der Kasbruch besucht. Hier können die Kinder den Wald im Gruppenverband mit allen Sinnen erleben und kennen lernen.
Die „Schlaumäuse“, so heißen die angehenden Schulkinder, werden von drei Erzieherinnen begleitet und für den Schulbeginn fit gemacht. Eltern haben in der KiTa außerdem die Möglichkeit, sich zum Übergang Kindergarten-Grundschule durch das Projekt „Sprungbrett“ beraten zu lassen. Im Sprachförderprojekt „Signal“ erlangen die Kinder Kompetenzen im sprachlichen Ausdruck, in der Phonetik, sowie im Sprachverständnis. Im Projekt „Kindergarten plus“, welches vom Lions-Club Saar unterstützt wird, erlangen die Kinder spielerisch Fähigkeiten im sozial-emotionalen Bereich.
Das Freigelände ist ebenfalls sehr großzügig gestaltet worden. Dort finden die Kinder viele Möglichkeiten zum Spielen und zum Herumtollen. Es gibt aber auch Rückzugsmöglichkeiten und Verstecke. Vom gemütlichen Essenraum, dem Bistro, kann man durch viele Fenster direkt hinaus in die grüne Natur schauen. Und die große Küche ist so eingerichtet, dass die Kinder mitkochen oder -backen können. Die Krippengruppen haben ihre eigenen Räumlichkeiten. „Wir haben uns ganz bewusst für die Trennung von Kindergarten- und Krippenkindern entschieden“, erklärte Gabriele Wagner-Wenzel. „Aber natürlich können sich die Kinder untereinander besuchen. Und, wir bereiten die Kleinen frühzeitig auf den Übergang in den Kindergarten vor.“ Es gibt eine längere Warteliste. Wer sein Kind dort anmelden möchte, sollte möglichst vorher telefonisch einen Termin ausmachen.
Insgesamt gibt es hier zwei Hauswirtschafterinnen, und 16 pädagogische Fachkräfte arbeiten nach dem Saarländischen Bildungsprogramm. Träger ist die Stadt Neunkirchen. Die Fachkräfte nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten teil.
Insgesamt gibt es hier 95 Plätze, davon sind 20 Krippenplätze für Kinder von null bis drei Jahren. Ein Krippenplatz kostet 314 Euro. Des Weiteren gibt es 50 Ganztagesplätze von 7.00 bis 17.00 Uhr für jeweils 148 Euro und 25 Teilzeitplätze von 7.00 bis 13.00 Uhr für 91 Euro. Dazu kommen weitere Kosten für das tägliche Mittagessen und ähnliches.

Die Städtische Kindertagesstätte Regenbogen befindet sich in Neunkirchen in der Parkstraße 9. Die Leiterin Gabriele Wagner-Wenzel können Sie unter 06821-23935 erreichen.
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