Kinderwelten – Vielfalt pur spüren

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen
 
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Kuscheln und Nähe ist für die Krippenkinder
ein bedeutsamer Teil in ihrem Leben.
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Am 16. Dezember 2013 ist die Einrichtung wieder
bei der Aktion „Lebendiger Adventskalender“ dabei.
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Die Kinder verstehen sich sehr gut.
Sie fühlen sich alle wie eine große Familie
mit vielen Facetten.
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Die Kastanien für die Erntedank-Tafel
haben die Kleinen von ihrem eigenen
Kastanienbaum geerntet.
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Die Kinder haben sich selbst eine Büroecke eingerichtet – mit Briefkasten und Telefon.
 
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie begleiten unsere Kinder bei ihrer Entwicklung. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede Tagesstätte und Krippe in unserem Landkreis Neunkirchen ist uns sehr wichtig.

Seit dem Umbau 2008 hat die evangelische Kindertagesstätte „Haus des Kindes“ Platz für 60 Kinder in drei Gruppen – dazu zählen zehn Krippenplätze. Früher gehörte die Einrichtung zur Pauluskirchengemeinde. Nach der Fusionierung unter anderem mit der Christuskirchengemeinde und dem späteren Zusammenschluss mit dem Kindergarten Sinnerthal, läuft die Einrichtung nun seit zwei Jahren unter der Trägerschaft: Verbund evangelischer Kindertagesstätten Saarland mit Sitz in Altenkessel.
Natur, Bewegung und Gesundheit gehören zu den wichtigsten Schwerpunkten. Um den Kindern die bestmögliche Bildung angedeihen zu lassen, arbeiten die Pädagogen eng mit verschiedenen Frühförder- und Integrationsstellen zusammen. Natürlich ist Partizipation ein bedeutungsvoller Teil. Die Kinder können und sollen bei relevanten Aktionen selbst mitentscheiden können. Dazu gehört auch das Zubereiten von Speisen und Backwaren. „Wir bieten den Kindern, neben dem Frühstücksbuffet viele Projekte an, bei denen sie gesunde Rohkost zu sich nehmen und gleichzeitig etwas für ihre Sprache tun können“, erklärte die Leiterin Dorothee Benz. „So wird die Kaumuskulatur gestärkt, was den Kleinen dabei hilft besser sprechen zu lernen.“
Des Weiteren arbeitet die Einrichtung mit dem Arbeitskreis „frühe Hilfen“ zusammen. Sie war bei diesem Projekt „Keiner fällt durchs Netz“ von Anfang an dabei. Ebenso bei „Kooperationsjahr Schule“. Mit der Grundschule am Stadtpark tasten sich Lehrer, Erzieher und Kinder an die Schule heran. In diesem Kindergartenjahr wird das Projekt in einer etwas anderen Form durchgeführt – da die Schule wegen Bauarbeiten ausgelagert ist. Die Schulleiterin Heike Sattler ist bemüht, auch weiterhin genügend Zeit für die Kinder zu haben und ihnen entsprechende Möglichkeiten zur Vernetzung zu bieten.
Bei allen Aktionen wird jedes Kind, speziell auf seinen Background hin, gefördert. Egal, von welcher Nation es stammt oder welchen sozialen beziehungsweise entwicklungsspezifischen Hintergrund das jeweilige Kind hat.
Beliebt bei den Kindern ist das große Außengelände mit den vielen Bäumen zum Toben und Rennen. Dazu gibt es auch ein Waldprojekt, bei dem eine feste Kindergruppe einmal pro Woche den Wald besucht. Neben diesen Ausflügen in die Natur wird auch der „Allerweltsgarten“ regelmäßig aufgesucht. Hierbei handelt es sich um eine kleine Gartenparzelle, den der Kindergarten in Kooperation mit dem Diakonischen Werk erhalten hat. Die Kinder können hier den Boden selbst bewirtschaften und essbare Pflanzen anbauen – so haben sie einen konkreten und direkten Draht zur Natur und lernen gleichzeitig, woher zum Beispiel die Karotte kommt. „Vor allem auf den bevorstehenden Garten-Winter-Tag freuen sich die Kinder. Dann wird der Garten winterfest gemacht, damit wir im Frühjahr gut unsere Pflanzen setzen können.“ Leider befindet sich der Garten nicht in direkter Nähe und daher müssen die Kinder und Pädagogen immer mit dem Bus fahren, was Geld kostet. Wenn also jemand vielleicht gerne so etwas wie „Geldgutscheine“ oder kostenlose Busfahrten verschenken möchte: Die Einrichtung sucht noch Sponsoren – auch für andere wichtige Naturprojekte zur speziellen Förderung der Kinder.
2010 erhielt die Einrichtung vom saarländischen Chorverband die Auszeichnung „Singender Kindergarten“ und das Gütesiegel „Felix“. Der Kantor der Kirchengemeinde, Helmut Werz, kommt einmal die Woche. Er bietet den Kindern ein spezielles Sing- und Rhythmusangebot. Inzwischen haben die Kinder ein großes Repertoire an Liedern. Den Erntedank-Gottesdienst feierten die Kinder im Altenheim und präsentierten dort natürlich auch ihre Lieder. Die Kinder sind des Öfteren in dieser Einrichtung zu Besuch. „Es ist traumhaft zuzusehen“, meinte Dorothee Benz, „wie gut sich die Kinder und die älteren Menschen verstehen und wie mitfühlend sie miteinander umgehen.“
Elf pädagogische Fachkräfte arbeiten vor Ort nach dem Saarländischen Bildungsprogramm und bilden sich durch regelmäßige Fortbildungsprogramme weiter. Die Leiterin hat außerdem eine Zusatzausbildung als Sonderpädagogin. Im Moment studiert sie zusätzlich berufsbegleitend Kindheitspädagogik und macht im März 2014 darin ihren Abschluss. Ihre Stellvertreterin hat dieses Jahr mit diesem Studium begonnen.
Ein Kindergartenplatz kostet 98 Euro. Die Kinder können von 7.30 bis 13.30 Uhr untergebracht werden. Ein Krippenplatz kostet 288 Euro und ein Kindertagesplatz 150 Euro. Die Öffnungszeiten sind hierbei von 7.15 bis 17.00 Uhr. Zu den Preisen kommen zusätzlich noch die Kosten für Essen und spezielle Angebote.

Die evangelische Kindertagesstätte Haus des Kindes befindet sich nahe der Neunkircher Innenstadt in der Schlossstraße 1. Die Leiterin Dorothee Benz können Sie unter Telefon 06821-8387 oder unter E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen.
 
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