Kreativität und Feingefühl der Kinder fördern

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen
 
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Die Kinder können
nach ihren eigenen Vorstellungen spielen.
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Die Schlafstube der Krippenkinder
ist sehr gemütlich eingerichtet.
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Die Natur ist ein sehr wichtiges Element
bei der Betreuung der Kinder.
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Das Außengelände vom Kindergarten
ist idyllisch angelegt.
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Die Entwicklung der Kinder
individuell fördern...
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Spielsachen und Arbeitsmaterial
stammen aus der Natur.
 
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie helfen unseren Kindern bei ihrer Entwicklung und entlasten die Eltern. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede Tagesstätte in der Umgebung ist uns sehr wichtig.

Vor 42 Jahren, 1972, wurde der Waldorfkindergarten gegründet. In privaten Räumlichkeiten direkt in Homburg fing alles an, dann in den 1990er Jahren wurde ein spezielles Haus für die Einrichtung in Bexbach gebaut. Inzwischen besuchen schon die Kinder der zweiten Generation den Kindergarten.
2011 wurde für den Krippenbereich ein Anbau begonnen, in den die Pädagogen und Kinder im September 2012 einziehen konnten. Die Außenanlage dazu wird im Laufe des neuen Jahres angelegt werden. Beide Einrichtungen und das Außengelände sind naturnah und architektonisch sehr ansprechend gestaltet worden. So können die Kinder in einer schönen Atmosphäre spielend gefördert werden. Der Kontakt zur Natur ist in vielen Bereichen in den Einrichtungen zu finden. Ob als Spiel- oder Arbeitsmaterial aus Holz und anderen Naturmaterialien oder in Form von verschiedenen Projektaktionen.
„Wir machen auch die Puppen selbst“, erklärte Heike Kulla. „Wenn die Kinder wollen, können sie gerne mithelfen.“ Besonders die Vorschulkinder werden in vielen Bereichen noch mal gesondert gefördert. Um die Feinmotorik, die Geduld und Ausdauer zu schulen, werden Schulpuppen genäht oder Wurzeln im Wald gesammelt. „Die Wurzeln werden saubergemacht, geschmirgelt und dann kann jedes Kind sich daraus eine Zwergenhöhle bauen.“ Zu diese Höhlen werden Zwerge genäht oder gefilzt sowie Wiesen oder Kätzchen dazu gebastelt.
Im Kooperationsjahr sind die Kinder zweimal in der Woche für eine Schnupperstunde in der Schule. Dort werden entsprechende Bewegungsspiele und viele Malübungen gemacht.
In der Einrichtung dürfen die Kinder auch das kreative Aquarellmalen üben, oder je nach Jahreszeit und Wunsch der Kinder können sie basteln oder Holzschnitzereien anfertigen. Vor allem um die Weihnachtszeit werden zusätzlich weitere Projekte wie Kerzenziehen aus echtem Bienenwachs oder Plätzchenbacken angeboten.
Ebenso wichtig wie eine harmonische Umgebung, ist für die Kinder eine gesunde Ernährung. In der Einrichtung gibt es eine spezielle Getreidemühle. Die große Kurbel können die Kinder zusammen drehen und gleichzeitig sehen, wie der Stein das Getreide zermalmt. Das Frühstück wird gemeinsam vorbereitet und gegessen. Jeden Tag gibt es im Wochenrhythmus ein anderes Mittagsmenü. „Auf diese Weise können die Kinder sogar anhand des Essens erkennen, welcher Tag gerade ist.“ Je nach Jahreszeit werden selbst geerntete Früchte verarbeitet, die im Schulgarten angebaut worden sind. In der Schule, die sich direkt daneben befindet, arbeitet ein Gartenbaulehrer, der sich zusammen mit Schülern um den Garten kümmert.
„Wir erziehen die Kinder zur Freiheit. Sie sollen sich möglichst im freien Spielen entfalten können“, sagte Heike Kulla.
Anne Biehl arbeitet im Krippenbereich: „Wir lassen den Kinder genügend Zeit, so dass sie nach ihrem Rhythmus das Laufen und Sprechen lernen können.“ Auch das Spielmaterial ist so angelegt, dass es den Bewegungsdrang der Kinder anregt und dabei hilft das Gleichgewicht zu entwickeln.
Vor Ort im Kindergarten arbeiten sieben ­Erzieherinnen mit 75 Kindern in drei Gruppen, die nach Blumen benannt sind: Ringelblume, Sonnenblume sowie Glockenblume. In der Krippe gibt es die zwei Gruppen mit jeweils zehn Kindern: Sonnengärtchen und Schneckenhaus.
In beiden Einrichtungen wird die Sprache mit Hilfe von Liedern, Versen und Reimen angeregt und gefördert. Und natürlich ist eine intensive Elternarbeit wichtig, damit ein Kind die bestmöglichen Startbedingungen für sein Leben erhalten kann.
Geöffnet ist die Krippe- und Kindertagesstätte von Montag bis Freitag ab 7.00 Uhr. Im Kindergarten gibt zwei erweiterte Vormittagsgruppen, die bis 14.00 Uhr geöffnet sind, und eine Tagesgruppe, die bis 16.00 Uhr geht. In der Krippe können die Kinder von 7.00 bis 14.00 Uhr und von 7.00 bis 16.00 Uhr betreut werden. Der Hort ist in der Schule mit angeschlossen.

Der Waldorfkindergarten befindet sich der Parkstraße 14 in 66450 Bexbach.
Die Leiterin Sabine Beyer ist telefonisch unter 06826-51304 erreichbar oder via Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die neuen Beträge für die Einrichtung 2014 erfahren Sie bei Anfrage.
 
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