Die Welt der Bewegung neu erleben

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen
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Wenn die Krabbelkinder müde sind,
können sie sich in die gemütliche Bettenburg
zurück ziehen.
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Im Bistro gibt es leckere und gesunde
Mahlzeiten für die Kinder.
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Besonders beliebt bei den Kleinen
ist das „Bohnenbaden“.
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Der Spielplatz bietet vielerlei Möglichkeiten
für die Kinder sich auszutoben.
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Beim Basteln geht es um Kreativität
und Geschicklichkeit.
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Der kleine Hügel mit der Rutschbahn
wurde vom Förderverein finanziert.
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In der Turnhalle ist immer ein entsprechendes Bewegungsangebot aufgebaut.
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie begleiten unsere Kinder bei ihrer Entwicklung. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede ­Tagesstätte und Krippe in unserem Verbreitungsgebiet ist uns sehr wichtig.

Kinder brauchen viel Bewegung und reichhaltige Möglichkeiten die Welt und die ­Natur zu entdecken. Auf diese Weise können sie ihren Körper kennenlernen und sich besser entwickeln. Daher dreht sich in der ­katholischen Kindertagesstätte Sankt Dominikus auch alles um dieses Thema. Rings um das Gebäude, das 2009 umgebaut wurde, befindet sich ein tolles Außengelände, in dem die Kinder neben den Spielgeräten auch abwechslungsreiche naturgegebene Spielgelegenheiten entdecken können.
„Wir bieten für draußen ein vielfältiges Angebot, das von den Kindern sehr gerne genutzt wird“, erklärte uns die Leiterein Maria Hillenbrand. Dazu zählt auch das Wald-Projekt „Die wilden Kerle“. Anke Eberhard und Ute Förste kümmern sich um diese Aktionen, die stets zehnmal, entweder Dienstagmorgens oder Donnerstagnachmittags, stattfinden. Die Kinder werden dann zum Steinbacher Berg gebracht. Dort am Waldrand befindet sich ein Baucontainer, der mit Holz so verkleidet ist, dass er wie eine kleine Burg aussieht. Von dort aus können die Kinder das nähere Gelände erleben und auch selbst ausgestalten. Danach sind zwei Wochen Pause. Die Eltern können dann ihre Kinder für eine weitere Waldaktion anmelden.
„Es ist toll, wenn wir hören, wie die Kinder ihren Eltern begeistert erzählen, welche Bäume und Pflanzen sie bereits kennen gelernt haben“ meinte die Leiterin mit glänzenden Augen. „Und wenn die Kleinen diese mit Namen benennen können sind sie auch ganz stolz.“
Die kleineren Kinder machen nur ab und zu als Gruppe einen Ausflug zur Hütte. Dieser findet meist direkt nach den Ferien statt. Es gibt auch spezielle Elternnachmittage an dieser Waldhütte und bei Wartungsarbeiten, die immer wieder mal notwendig sind, werden die Eltern ebenfalls miteinbezogen. Die ­Eltern sind bei uns sehr aktiv. Sie arbeiten eng mit uns zusammen. Es ist fast so als wären wir alle eine große Familie.“
Auch der Förderverein ist hier sehr engagiert und unterstützt die Kita großzügig. ­Viele Theaterbesuche und auch das Coolness-Training für die Kinder wurden durch den Verein finanziert.
Neben dem Schwerpunkt Bewegungserziehung ist auch der Bereich Nahrung sehr wichtig. So gibt es jeden Morgen ein ganz besonderes und gesundes Frühstück. Mit der Grundschulleiterin und Lehrerin Kornelia Sieber besteht ein sehr gutes Verhältnis. Sie kommt regelmäßig in die Einrichtung, um den Schulkindern spielerisch die Sprache und die Mathematik näher zu bringen. Zu dieser Kooperation gehören auch psychologische Grunderfahrungen mit verschiedenen Exkursionen und Projekten.
In der Kita gibt es vier Kindergartengruppen und eine Krippengruppe mit entsprechenden Räumlichkeiten. Darüber hinaus gibt es auch ein Musikzimmer und ein extra Forscherzimmer, dass sowohl zum Experimentieren als auch zum Faschingsfeiern genutzt wird. Die Einrichtung gibt es bereits seit 1897. Sie ist damals durch den Orden der Dominikaner gegründet worden. Später hat die Gemeinde Sankt Martin die Trägerschaft übernommen. Und auch heute noch arbeitet die Tagesstätte sehr eng mit der Pfarrgemeinde zusammen. Der Kaplan und der Pastoralreferent kommen regelmäßig und machen mit den Kindern religiöse Projekte oder planen und erarbeiten Krabbelkinder-Gottesdienste in der Kita gemeinsam mit der ganzen ­Familie. Einmal im Monat findet solch ein Messkreis statt.
Der Krippenbereich ist nach dem Hamburger Raummodel ausgestattet worden. Im Raum gibt es eine Art Burg, die mit einer Hängebrücke, unterschiedlichen Materialien und Treppen ausgestattet ist. Es gibt darin große und kleine Nischen, weiche oder harte Bodenstrukturen sowie glatte oder welche mit Noppen. Ein besonderes Highlight ist eine Bodenvertiefung, in der sich eine riesige Menge an getrockneten, roten Bohnen befindet. Darin zu wühlen und zu baden macht den Kleinen ganz besonders viel Spaß.
Die Einrichtung arbeitet mit teiloffenen Gruppen und Ressourcenorientiert. Es gibt Platz für 100 Kindergartenkinder und zehn Krippenkinder. Ein Kindergartenplatz kostet 114 Euro. Die Kinder können hierbei von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 16.00 Uhr untergebracht werden. Ein Krippenplatz kostet 324 Euro und ein Kindertagesplatz 179 Euro. Die Öffnungszeiten sind von 6.30 bis 17.00 Uhr. Zu den Preisen kommen zusätzlich noch die Kosten für Essen und spezielle Angebote.

Die katholische Kindertagesstätte Sankt Dominikus befindet sich in der Pestalozzistraße 2 in Bexbach. Ingesamt arbeiten hier 18 Erzieherinnen und ein Erzieher, sowie eine Hauswirtschaftskraft. Die Leiterin Maria Hillenbrand können Sie unter Telefon 06826-5442 oder auch gerne per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen.
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