Die Natur erleben und verstehen

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Interessante Einblicke in unsere pädagogischen Einrichtungen
 
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Die Einrichtung ist von einem großen,
naturnah gestalteten Außengelände umgeben.
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Die Eltern sind in die Arbeit mit integriert
und helfen in vielen Bereich mit.
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Der kleine Fußballplatz wird von
den Kindern emsig genutzt.
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Zwischen Bäumen und Hecken können die Kinder verstecken spielen und
sich zugleich auch geborgen fühlen.
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Im Speiseraum gibt es auch viele Einmach­gläser
und Präsentationen, damit die Kinder sehen können, was sie essen.
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Die großen, hellen Räume bieten vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten.
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Es gibt auch große und kleinere Sandkästen.
 
Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie begleiten unsere Kinder bei ihrer Entwicklung. Jeder Kindergarten, jeder Hort und jede Tagesstätte und Krippe in unserem Landkreis Neunkirchen ist uns sehr wichtig.

Die Katholische Kindertagesstätte Herz Jesu in Elversberg wurde ursprünglich 1933 von den Schwestern „arme Dienstmägde Jesu Christi“ im ehemaligen Vereinshaus in der Fichtenstraße gegründet. Seit 1953 befindet sich der Kindergarten nun in der Heinitzstraße. Nach der Auflösung des Ordens übernahm die Kirchengemeinde die Trägerschaft und erweiterte die Einrichtung. Es kamen zwei weitere Gruppen dazu und so entstand ein fünfgruppiger Kindergarten. 2008 wurde komplett renoviert und auch die Öffnungszeiten geändert, so dass die Kindertagesstätte nun durchgängig von 7.00 bis 17.00 Uhr geöffnet ist. Im Oktober 2009 fand dann der Einzug statt. „Als die Bauarbeiten waren, durften wir mit den Kindern das Pfarrheim, die Vereinsräume und die Kapelle mitbenutzen“, erzählte uns die Leiterin Dorothe Koob. „Und es war toll, wie uns alle in der Zeit so hilfreich zur Seite gestanden haben.“ Dieses Zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Einrichtung. Das schafft eine besondere Atmosphäre von der alle, und vor allem die Kinder, profitieren. „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir Eltern haben, die uns beim Instandhalten des Außengeländes helfen. Und da gibt es immer reichlich zu tun. Aber auch bei gemeinsamen Unternehmungen, wie dem Sankt Martinsfest oder dem Secondhandbasar arbeiten alle zusammen wie ein eingeschworenes Team.“ Auf diese Weise wird jeder Erwachsene zugleich auch zu einem Vorbild für die Kinder, was besonders in der heutigen Zeit sehr wichtig ist. Draußen gibt es ein wunderschönes und naturnahes Außengelände – mit vielen Häuschen, Spielgeräten und verschlungenen Pfaden, die von Büschen und Bäumen umgeben sind. Dazu kommen Nischen, ein riesiger Sandkasten und verschiedene Spielecken für die größeren Kinder. Jede Gruppe hat auch ein kleines Gartenbeet, für das sie verantwortlich ist. Und für die Krippenkinder gibt es einen speziellen Spielplatz mit entsprechenden Geräten, die extra auf diese Altergruppe abgestimmt sind. Die Kinder können individuell die Natur beobachten, erforschen und verstehen. Angefangen bei den ganz kleinen Lebewesen über die Veränderungen während der Jahreszeiten bis hin zum Ernten und Essen von Lebensmitteln. „Die Kinder lernen bei uns den richtigen Umgang mit der Natur“, erklärte die Leiterin. „Wir fördern ihre Sensibilität und Wahrnehmungsfähigkeit, damit sie früh lernen und verstehen, wie wichtig es ist, die Umwelt zu schützen.“
Das Haus selbst lädt zum Wohlfühlen ein. Auf drei Etagen finden die Kinder tolle Spielmöglichkeiten, Gruppenräume sowie einen Turnraum und einen Speiseraum. In einem speziellen Werkraum können die Kinder Dinge ausprobieren und tolle Gegenstände basteln. Dazu kommen noch ein Musikraum sowie verschiedene Spielnischen, in denen die Kinder mal toben und kuscheln können. Auch Bauecken und ein großes Bällchenbad sind in den beiden, großen Flurbereichen untergebracht. Für die Kinder gibt es immer vielerlei Aktionen und Projekte, die teilweise gruppenübergreifend angeboten werden. Für die älteren Kinder, die Schlaufüchse, gibt es unter anderem einen Selbstbehauptungskurs. Hier lernen die Kleinen ihre Gefühle kennen, ihren Körper, aber auch ihre Stärken. Die Willenstärke und die Sprache werden anhand von Spielen und körperlichen Bewegungen geschult. Und einmal die Woche gibt es zusätzlich einen Waldtag. „Es ist ein Haus für alle“, äußerte sich Dorothe Koob bestimmt. „Egal welcher Sprache, Nationalität, Religion und Kultur. Dazu gehört auch die Integration.“ In die Einrichtung kommen auch immer viele Praktikantinnen, besonders im Drei-Wochen-Praktikum der Schule. „Die Schülerinnen sind immer sehr begeistert, so dass einige auch selbst Erzieherinnen werden wollen. Wenn sie dann erfahren, dass man dazu das Fachabitur braucht, wollen sie sich in der Schule gleich viel mehr anstrengen – was die Schüler dann auch wirklich umsetzen, mehr lernen und tatsächlich bessere Noten schreiben.“ Insgesamt arbeiten hier 16 pädagogische Fachkräfte nach dem Saarländischen Bildungsprogramm. Dazu kommen noch Praktikanten und Vorpraktikanten. Seit Dezember 2013 ist die Einrichtung zertifiziert nach dem Qualitätsmanagementsystem des Bistums Trier. Das Essen wird vom WZB (Werkstattzentrum für behinderte Menschen der Lebenshilfe gGmbH) gebracht. Insgesamt 110 Kinder, in fünf Gruppen aufgeteilt, finden hier einen Platz – davon sind zehn Krippenkinder. Ein Krippenplatz kostet 255 Euro, ein Tagesplatz 165 Euro. Die Öffnungszeiten sind von 7.00 bis 17.00 Uhr. Dazu kommen noch Regelplätze zu 96 Euro, bei denen die Kinder von 7.30 bis 13.30 Uhr und von 14.00 bis 16.30 Uhr gebracht werden können – alternativ gibt es auch noch die Möglichkeit von 7.30 bis 13.30 Uhr bzw. von 7.00 bis 14.00 Uhr. Zu den Preisen kommen zusätzlich noch die Kosten für Essen und spezielle Angebote.

Die katholische Kindertagesstätte „Herz-Jesu“ befindet sich in Spiesen-Elversberg in der Heinitzstraße 1a. Die Leiterin Dorothe Koob können Sie unter Telefon 06821-71255 oder unter ­E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen.
 
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