Zugriffe: 873
1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Bewertungen 0.00 (0 Abstimmungen)
setz_rainer  
Benzingespräch – unsere Autoseiten
Aktuelles vom Automarkt von unserem Motorsportjournalist Rainer Setz
Liebe Leserinnen und Leser, unser Motorsport Journalist Rainer Setz, informiert Sie monatlich über Neuigkeiten aus der aktuellen Auto- und Motorsportwelt. Wir hoffen auch mit diesem kostenlosen Service, wieder einmal etwas zu Ihrer Unterhaltung beizutragen. Vielleicht helfen Ihnen ja die Tipps und Vorstellungen bei ihrer Entscheidung beim nächsten Autokauf.
Vernunft, Unvernunft und ein Halbzeitmeister
benzin_01
Ein Vorreiter für den Hybrid Antrieb,
der Lexus CT200  – Werksfoto
benzin_02
Auch den kleinen Yaris von Toyota
gibt es als Hybriden –  Werksfoto
benzin_03
Halbzeitmeister im Porsche Carrera Cup,
das Team75   – Werksfoto
benzinbenzin_04
Unvernunft kann doch so gut aussehen!
benzin_05
Ohne Heckspoiler fast ein Familienauto
benzin_07
Sportlich und großzügig der Innenraum
benzin_06
Viel Leistung erfordern große Bremsen.
benzin_08
Das ist doch mal eine Heckansicht!

Wer oder was ist schon vernünftig, wenn es um Emotionen geht? Autos, gleich welcher Couleur, sprechen Emotionen an, auch bei den Zeitgenossen, die immer von sich behaupten, sie brauchen der Deutschen liebstes Kind nur zum Transport von A nach B. Klar ist, dass es heute vorrangig darum geht mit unseren knapper werdenden Ressourcen sorgsam umzugehen, sprich bei Autos Vernunft walten zu lassen. Aber ab und an kommen doch die Emotionen durch – vor allem bei mir.
Erst einmal zur Vernunft. Dass ich ein Freund von Hybrid-Fahrzeugen bin, konnte man bestimmt schon erkennen. Sie werden auf absehbare Zeit hin der beste Kompromiss für den Individualverkehr sein, siehe auch unsere Vorstellung des Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid in dieser Ausgabe. Der japanische Hersteller Toyota, ein Vorreiter in Sachen Hybridtechnik, wurde dieser Tage durch den Verkehrsclub von Deutschland VCD mit Bestnoten in der Auto-Umweltliste ausgezeichnet. Das gewohnt gute Abschneiden der Toyota- und Lexus-Modelle bei dieser Wertung des VCD stellt auch 2014 die Umweltverträglichkeit sowie Effizienz der Vollhybrid-Modelle eindrucksvoll unter Beweis. Gleich fünf Hybride finden sich unter den Top Ten. Den Sieg in der Kategorie der Klimabesten sicherte sich der Yaris Hybrid, in dieser Kategorie werden ausschließlich die CO2-Emissionen bewertet: Hier erzielte er mit nur 75 Gramm pro Kilometer einen bisher nie erreichten Wert. Erneut unterstreicht der Lexus CT 200h seine Ausnahmestellung. In der Gesamtwertung liegt der einzige Premium-Kompaktwagen mit Vollhybridantrieb auf Platz eins. Einen weiteren ersten Rang konnte der Prius+ verbuchen, er führt die Klasse der Siebensitzer an. Bei den Familienautos belegt er zudem hinter dem zweitplatzierten Prius den dritten Rang. In der jährlich aktualisierten Auto-Umweltliste des VCD gehört Toyota seit Jahren zu den erfolgreichsten Marken. Die ausgezeichneten Ergebnisse unterstreichen die Vorreiterrolle des japanischen Automobilherstellers bei der Verringerung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen. Dabei kommt es nicht allein auf den CO2-Ausstoß an: Auch Lärmemissionen und der Ausstoß weiterer Schadstoffe fließen in die Bewertung ein.
Einen sehr guten Grund zum Feiern hatte in den letzten Wochen das Team 75 rund um den Porsche Werksfahrer Timo Bernhard. Im österreichischen Spielberg verwies ihr Fahrer Nummer eins, der Neuseeländer Earl Bamber, in zwei actionreichen Rennen die Konkurrenz im Porsche Carrera Cup auf die Plätze. Ein zweiter Rang und ein Laufsieg standen am Ende zu Buche, was dem saar-pfälzischen Rennteam die Tabellenführung zur Saisonhalbzeit einbrachte. Ein Grund zum Feiern, aber leider auch ein etwas trauriger, denn der Neuseeländer verlässt das Team, um sich der Meisterschaft in Asien zu widmen. Teamchef Rüdiger Bernhard: „Das war ein phantastisches Rennwochenende von Earl, er hat alles richtig gemacht und eine perfekte Vorstellung abgeliefert. Wir sind stolz, dass wir ihm ein schnelles Auto hinstellen konnten und er hat es super umgesetzt. Jetzt haben wir als TEAM 75 in dieser Saison schon unseren zweiten Sieg eingefahren und alle im Team können stolz darauf sein.“ Das Cockpit des Porsche 991 Cup mit der Nummer 20 übernimmt der Franzose Tom Dillmann, der am Nürburgring sein erstes Rennen im deutschen Championat bestreiten wird. Team-Berater Timo Bernhard: „Die Zusammenarbeit mit Earl war sehr erfolgreich und definitiv eine Win-Win-Situation, von der sowohl Earl als auch das TEAM 75 profitiert hat. Er ist bei uns im Team jederzeit willkommen! Auf Tom freut sich das ganze Team, er ist ein Top-Pilot. Wir wollen gemeinsam Erfolg haben.“ Und wir hoffen, dass es für das Team so positiv weitergeht und wir weiterhin über die Erfolge des sympathischen Saar-Pfälzer Rennteams berichten können.
Kommen wir noch zum Thema Unvernunft. Mit einem knapp 300 PS starken Boliden durch die Gegend zu fahren, werden die meisten in der heutigen Zeit wohl als solches bezeichnen, aber ich bin ehrlich: Es hat schon einen irren Spaß gemacht! Dank Mitsubishi Deutschland konnte ich mit einem Lancer EVO 10 einige Zeit in der heimischen Region unterwegs sein. Der Lancer Evolution ist ein Sportler durch und durch und tritt somit als Herausforderer der etablierten europäischen Konkurrenz auf. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern der EVO-Reihe tritt er allerdings reifer, designorientierter, komfortabler ausgestattet sowie technologisch anspruchsvoller auf. Oder wie es ein Nachbar von mir formulierte: „Wäre nicht der große Heckspoiler, würde man ihn für ein Familienauto halten – auf den ersten Blick!“ Der Lancer Evolution ist ein Technologieträger und Hochleistungssportler mit höchster aktiver Sicherheit. Zu den charakterprägenden Technologien zählen die elektronisch gesteuerte Allrad- und Fahrdynamikregelung und das Sechs-Gang-Getriebe mit Doppelkupplung. Als Fahrer hat man die Qual der Wahl zwischen einem manuellen und einem vollautomatischen Schaltmodus, der mit drei Programmen (Normal/Sport/Super Sport) jeweils optimale Schaltpunkte für verschiedene Fahrbedingungen bietet. Schaltwippen an der Lenksäule ermöglichen manuelles Schalten, ohne dass dazu eine Hand vom Lenkrad genommen werden muss. Da kommt sich der normale Fahrer schon vor wie der Rallyeprofi! Aber man kommt sich nur so vor, denn wo die Grenzen des Fahrwerks liegen, dass sollten wohl nur die Profis ausprobieren.
Ausgestattet ist der Lancer EVO 10 vom Feinsten, würde ich sagen. Unter anderem verfügt er über neun Airbags, Klimaautomatik, Recaro-Sportsitze, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht und einer im Stoßfänger vorn integrierten Scheinwerfer-Reinigungsanlage und einer Regen- und Lichtautomatik. Dazu kamen noch für den Komfort solche netten kleinen Extras wie spezielle BBS-Felgen, zweiteilige Brembo-Bremsscheiben vorn, denn eine solche Leistung will auch gebremst sein. Eine Leder-Alcantara-Ausstattung in Verbindung mit Recaro-Sportsitzen vorn, mit Sitzheizung versteht sich, eine 650-Watt-Premium-Audioanlage von Rockford, ein festplattenbasiertes Navigationssystem mit Sieben-Zoll-LCD-Monitor, eine Bluetooth-Schnittstelle mit Freisprecheinrichtung, die Bedienelemente sind im Lenkrad integriert, eine Tempo-Automatik, die auch notwendig ist! Sollte sich jemand fragen, was der EVO so verbraucht – nun, der Verbrauch hängt hauptsächlich vom rechten Fuß des Fahrers ab. Zwischen zwölf und 15 Liter auf 100 Kilometer sind realistisch – Super Plus versteht sich.

Vernunft oder Unvernunft, es hat jedenfalls einen irren Spaß gemacht!
Rainer Setz

Kommentar schreiben

Kommentar-Regeln

Es versteht sich, dass Beiträge mit sittenwidrigem oder rechtswidrigem Inhalt auf unserem Server nicht geduldet werden.
Sie verpflichten sich, keine Beiträge zu veröffentlichen, die gegen geltendes deutsches Recht verstoßen.
Wir erwarten, dass Sie einen höflichen und sachlichen Ton wählen.
In Kommentaren ist Lob ebenso willkommen wie scharfe, sachbezogene Kritik. Alle Kommentare von Schmähkritik werden jedoch nicht akzeptiert. Ebenso tolerieren wir keine Angriffe auf Personen in herabsetzender Form.
Weiterhin unerwünscht sind anstößige Bemerkungen, Fäkalsprache, sexistische Begriffe, rassistische Inhalte oder Anstoß erregende Formulierungen.
Eine anonyme Kommentierung wird von uns nicht veröffentlicht, stehen Sie zu dem was Sie meinen.

Wir behalten uns vor, Ihren Zugang zeitweilig oder auf Dauer zu sperren, wenn Sie die Regeln missachten.

Ihr Team vom Stadtmagazin "es Heftche"®


Sicherheitscode
Aktualisieren