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    Benzingespräch – unsere Autoseiten
Aktuelles vom Automarkt von unserem Motorsportjournalist Rainer Setz
     
 
Liebe Leserinnen und Leser, unser Motorsport Journalist Rainer Setz, informiert Sie monatlich über Neuigkeiten aus der aktuellen Auto- und Motorsportwelt. Wir hoffen auch mit diesem kostenlosen Service, wieder einmal etwas zu Ihrer Unterhaltung beizutragen. Vielleicht helfen Ihnen ja die Tipps und Vorstellungen bei ihrer Entscheidung beim nächsten Autokauf.     Diesel, Feinstaub, Fahrverbot und was kommt dann?
 
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Die Marke Lexus hat viele Hybride im Programm
Werksfoto
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Hybrid ist eines der Schlagworte der Stunde
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Auch das Mutterhaus Toyota bietet zahlreiche Hybride,
wie hier den Prius. Werksfoto
 
Derzeit überschlagen sich die Ereignisse und Meldungen. Da ist von „Schummel-Software“ die Rede, von der übermäßigen Luftverschmutzung, von Feinstaub und davon, dass man am besten alle Autos, oh ich korrigiere, alle Diesel-Pkw, doch aus den Städten verbannen muss. Eine Gemengelage, die schier undurchschaubar ist. Da wird alles in einen Topf geworfen und gut durchgerührt und jeder kann für seine Zwecke das Passende herausnehmen und, je nach Couleur, dies für sich ausschlachten. Da ist auf der einen Seite die Politik, die sich das heraussucht, was am besten in den Kram passt, und da sind Vereine und Verbände, die jetzt ihre große Zeit haben, um sich zu profilieren, Gerichtsverfahren anzustrengen und dabei ordentlich versuchen abzukassieren. Mal etwas zum Thema Steuerungs-Software: Klar ist und war schon immer, dass vorgegebene Regeln bis zum Rand des Möglichen ausgelegt wurden. Wenn die Vorgaben nicht bis auf die letzte Kommastelle definiert sind, dann ist der Spielraum sehr groß. Kleines Beispiel gefällig? Bereits in den 70er Jahren, als Abgastests für Benzinmotoren eingeführt wurden und zudem die Autos noch mit Vergasern bestückt waren, wurde der geforderte CO2-Gehalt auf 4,5 Prozent im Abgasprüfungsgerecht eingestellt und danach wieder auf das Maß, das einen runden Motorenlauf brachte. Warum? Die damalige Vorschrift besagte nur, dass der Wert bei der Prüfung erreicht werden musste. Das waren allerdings noch analoge Zeiten, heute ist alles elektronisch und viel komplexer. Will heißen, die Vorgaben, die behördlicherseits ausgegeben werden, dürfen keinerlei Spielraum geben. Dann kann sich auch niemand mehr herausreden, wenn es um die Prüfung geht.
Ein weiteres Reizthema ist der Begriff „Feinstaub“. Dazu fand ich dieser Tage bei den Kollegen der „Dresdner Neuen Nachrichten“ einen sehr interessanten Artikel von Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in der Elbmetropole. Unter anderem gab der Professor zu bedenken, dass auch das Wetter eine große Rolle spielt. Dazu Prof. Klinger: „Ein großer Teil der gemessenen Feinstaub-Immissionen ist natürlich verursacht und durch den Tagesgang der Sonne geprägt. Die Sonne erwärmt den Boden, warme Luft steigt auf, kühlt ab und sinkt wieder zu Boden. Durch diese „Walze“ wird auch Feinstaub aufgewirbelt, wenn der Boden trocken ist. So lassen sich bis zu 40 Mikrogramm Feinstaub, 50 Mikrogramm ist der Grenzwert, direkt auf die Sonneneinwirkung zurückführen. Dazu kommen noch andere meteorologische Effekte. Extremwerte bei der Feinstaubbelastung entstehen beispielsweise im Winter. Die „Walze“ der untersten Luftschicht hat normalerweise eine Dicke von etwa 2000 Metern. Wenn sich auf diese Luftschicht kalte Luft legt, verdichtet sich die „Walze“ auf 200 oder 300 Meter, entsprechend erhöhen sich dann auch die Feinstaubwerte, die gemessen werden. Diese Inversionswetterlagen sind die Ursache für die extremen Spitzenwerte, da können Sie am Autoverkehr drehen, was Sie wollen. Das ist ein ganz natürliches meteorologisches Phänomen. Fünf bis acht Mikrogramm kommen aus dem Autoverkehr. Zwei bis vier Mikrogramm aus Abgasen und dann wirbeln Autos, unabhängig ob mit Diesel oder Benzin angetrieben, ja auch selbst Feinstaub auf. Die Abgasbelastung ist also minimal gegenüber der natürlichen. In Inversionswetterlagen können die Feinstaubwerte auf 100 bis 150 Mikrogramm pro Kubikmeter steigen. Wenn Sie da den kompletten Verkehr sperren, haben Sie vielleicht zehn Mikrogramm weniger. Das reduziert die Spitzenbelastung faktisch gar nicht.“ Wie gesagt ein sehr komplexes Thema, das sich manche schnell sehr einfach und leicht machen – wie man es halt braucht!
Derzeit machen Hersteller schon mächtig Reklame für Hybrid-Modelle, die sie in ihrem Angebot haben, wie die japanischen Marken Lexus und Toyota. So erklärt Heiko Twellmann, General Manager von Lexus Deutschland, in einer Presseverlautbarung: „Lexus nimmt die Verantwortung für nachhaltige Mobilität sehr ernst und hat sich gegen den allgemeinen Trend bereits frühzeitig für die Entwicklung und den konsequenten Einsatz der Hybridtechnologie entschieden. Elektrifizierung ist für uns kein Blick in die Glaskugel, sondern seit Jahren Realität. Wer auf Zukunftstechnik setzt, findet schon heute bei uns intelligente Lösungen und muss nicht auf bessere Zeiten hoffen. Seit Dezember 2013 hat Lexus keinen Dieselantrieb im Programm. Heute sind alle unsere Fahrzeuge mit Hybridantrieb erhältlich, der von mehr als 90 Prozent unserer Kunden gewählt wird. Damit ist Lexus die Marke mit dem höchsten Hybridanteil der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge.“ Auch das Mutterhaus von Lexus, Toyota, macht flugs Angebote für seine Hybrid-Modelle. Toyota erleichtert derzeit den Umstieg von Diesel- auf Hybridfahrzeuge. Wer seinen Diesel gegen einen neuen Toyota Hybrid eintauscht, erhält dafür einen Bonus in Höhe von 2.000 Euro plus eine Hybridprämie von 2.000 Euro. Dies gilt für die folgenden Modelle: Yaris Hybrid, Auris Hybrid und Auris Touring Sports Hybrid, den RAV4 Hybrid, den C-HR Hybrid sowie für den Hybrid-Pionier Prius aus dem Hause der Japaner, der auch in der siebensitzigen Version Prius+ verfügbar ist.
 
Rainer Setz

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