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Der kleine Komet
 
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Weißköpfchen fliegt am Himmel.
So, nun ist es endlich soweit: Weihnachten steht vor der Tür, vorher ist die schöne, gemütliche Adventszeit und danach kommt schon bald Silvester und Neujahr. Also: schwer was los, diesen Monat! Wir setzen für euch die Geschichte aus der letzten Ausgabe fort: Der kleine Komet Weißköpfchen fliegt mit einem großen Plan durch den Weltraum. Und ihr werdet staunen: Es ist nämlich eine echte Weihnachtsgeschichte!

Zur Erinnerung: Weißköpfchen hat einen Planeten getroffen und unterhält sich mit ihm.
„Oho, ich glaube du meinst bestimmt Halley!“
„Genau, kennst du ihn?!“
Der Planet nickte und strahlte dabei übers ganze Gesicht. „Er war wirklich ein sehr netter, fliegender Weltraumstein und hat mir viel Freude gemacht.“
Nun war Weißköpfchen neugiaerig. Er wollte alles wissen und der Planet erzählte es ihm. So erfuhr der kleine Komet wie hilfsbereit sein Ur-Ur-Ur-Opa gewesen war. Denn in jenen Tagen hatten gerade viele Meteore den Planeten geärgert und aus diesem Grunde war er sehr traurig geworden.
„Ja, und deshalb bat Halley die Meteore, mich nicht zu ärgern. Und stattdessen lieber einen lustigen Tanz aufzuführen. Dann flog er voraus und sang dazu – und die anderen fliegenden Weltraumsteine machten es ihm nach.“
Als Weißköpfchen das alles hörte, war er sehr stolz auf seinen Ur-Ur-Ur-Opa. „Auch ich will helfen und Freude bringen“, rief er laut. „Das ist toll!“, meinte der Planet und wünschte unserem kleinen Kometen noch weiterhin eine gute Reise.
Nach vielen weiteren, langen Wochen kam Weißköpfchen endlich in die Nähe der Erde. Es war gerade um die Weihnachtszeit.
„Ich bin ein Enkel von Halley“, sprach der kleine Komet nun unseren Planeten Erde an. „Und ich bin gekommen um ebenso wie er zu helfen.“
Die Erde lächelte und sagte: „Oh wie schön! Das freut mich!“
„Und was hat er bei dir alles Tolles getan?“, wollte Weißköpfchen neugierig wissen.
Und so erzählte die Erde von dem kleinen Jesuskind, das vor mehr als 2000 Jahren in einem Stall geboren worden war.
„Es war ein ganz, ganz besonderes Kind: der Sohn Gottes. Seine Ankunft sollte den Menschen die Liebe bringen. Und da der Stall so schwer zu finden war, bat Gott die Sterne um Hilfe. Sie sollten den Menschen den Weg zum Stall zeigen. Doch keiner der Sterne hatte Zeit, nur Halley bot seine Hilfe an.“
„Wow!“ staunte da der kleine Komet. „Dann war er so etwas wie ein Bote Gottes – ein Engel ohne Flügel!“
Die Erde nickte. „Ja, und er zeigte auch mit seinem goldenen Haarzopf den drei Weisen aus dem Morgenland den Weg zu dem Stall. Denn du musst wissen, diese wohnten sehr weit weg. Halley musste über viele Wochen vor ihnen her fliegen.“
„Und wie könnte ich dir Freude bringen?“ fragte Weißköpfchen.
„Nun, wenn es dir nichts ausmacht, dann verschenk doch einfach einige deiner goldenen Haare. Ihr Feuerschein kann ein Licht in den Herzen der Menschen entzünden.“
Diese Idee gefiel unserem kleinen Kometen. Und so kam es, dass er ein paar seiner goldenen Haare zur Erde hinunter schickte. Sie glommen als Sternschnuppen für einen kurzen Moment am Nachthimmel auf. „Seht doch nur,“ riefen einige Menschen. „Jetzt können wir uns etwas wünschen!“
Auch ein kleiner Junge sah die glimmenden Leuchtpunkte. Er sprach: „Bitte, bitte mach, dass meine ganze Familie heute Abend zusammen kommt und sich mal nicht streitet!“
Und während Weißköpfchen einige Stunden später zufrieden weiter flog, saß ein kleiner Junge unter dem Weihnachtsbaum und strahlte über das ganze Gesicht. Alle waren sie gekommen: Opa, Oma und auch der Papa. Sie sprachen sehr nett und freundlich miteinander.
„Ja, und dieses Weihnachten“, meinten die Großeltern mit einem Lächeln, „hat uns Gott wieder einen Lichtbringer gesandt. Wir sollen uns wieder daran erinnern, wie sehr er uns liebt und vor allem, dass wir dem Weg des Lichtes folgen. Darum lasst uns auch für die anderen ein helles Licht sein: Lasst uns einander helfen und einander Freude schenken!“
 
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