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Erlebnisse einer Winterelfe
 
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Bald ist Weihnachten und pünktlich endet daher in diesem Monat unsere dreiteilige Weihnachtsgeschichte. Die kleine Winterelfe Fro s’ta Li will dem Christkind helfen. Nach einigen Abenteuern ist das Elfenmädchen nun gemeinsam mit den beiden Windkindern auf dem Weg zum Nordpol.

Tschui und Nui tanzen mit der kleinen Elfe in den Lüften umher und spielen mit allem, was sie so zu fassen bekommen. Egal, ob es welke Blätter sind, Wolken oder Regentropfen. Denn Spielen und natürlich Helfen, ist das allergrößte für sie.
Je näher sie dem Nordpol kommen, umso dunkler wird es. Bald schon kann die Elfe nicht mehr viel erkennen. Nur den glitzernden Sternenhimmel.
„Ist das aber dunkel hier!“ ruft Fro s’ta Li.
„Na klar, schließlich ist jetzt Nacht“, meint Tschui. „Und das sechs Monate im Jahr!“ grinst Nui.
„Schau, dort auf der schönsten Wolke steht das Schneemannshaus vom Christkind!“
„Oh, ist das aber wunderschön!“ staunt da unsere kleine Elfe.
Die Windkinder setzen das Elfenmädchen vor der Eingangstür ab und fliegen wieder weiter. Fröhlich klopft Fro s’ta Li an. Keiner öffnet die Tür. Dann klopft sie lauter. Nichts passiert. Nun trommelt sie ganz laut gegen die Tür und ruft: „Ein neuer Helfer ist angekommen – bitte lasst mich rein!“
Doch die Tür bleibt verschlossen. Traurig setzt sich die Elfe. Im gleichen Moment fliegt ein Stern vom Himmel zu ihr. Es ist der Weihnachtsstern.
„Es braucht mehr, als nur den Wunsch zum Christkind zu reisen“, meint er freundlich.
„Etwa einen Zauberspruch?!“
„So könnte man es vielleicht nennen. Denn die Liebe besitzt schon eine ganz besondere Zauberkraft. Leg also all deine Liebe in ein Lied und singe es für das Christkind. Und du wirst sehen: Die Tür wird sich für dich öffnen.“
Sofort beginnt die kleine Elfe zu singen – in den schönsten Tönen. Dabei klopft ihr Herz immer lauter und immer fröhlicher. Und dann – dann springt die Eingangstür mit einem Ruck auf. Fro s’ta Li tritt ein. Doch, was ist das?!
„Noch eine Tür?“
Sie öffnet diese und läuft einige Meter. Und schon steht sie wieder vor einer Tür. Dann kommt noch eine Tür, und noch eine. „Du liebe Elfe, besteht das Haus denn nur aus Türen?!“
Nach vielen Türen und vielen Metern Fußmarsch lehnt sich die Elfe erschöpft an die 24. Tür. Dabei kippt die Tür auf und die Kleine purzelt hindurch. Sie fällt direkt auf die Treppe und holpert unter lauter Wehrufen die Stufen hinunter.
Sie hat ein solches Tempo drauf, dass sie immer weiter und weiter purzelt – bis sie schließlich gegen ein Tischbein kracht.
Benommen sieht sich Fro s’ta Li um. Wo ist sie denn nur?! Und wer schaut sie da alles so fragend an?!
Jeder Helfer hat mit seiner Arbeit aufgehört. Der Eisbär mit dem Einpacken der Geschenke: „Wer stürmt denn hier rein?!“ Die Polarfüchse hören mit dem Anmalen der Schlitten auf. „Ein Elfenkind?!“ Und die Winterelfen piepsen aufgeregt: „Was hast du denn hier zu suchen, Fro s’ta Li?! Solltest du nicht zuhause sein?!“
Fro s’ta Li wird rot und stottert: „Ich, ich ... ich – äh...“
Ein großer Mann kommt auf die kleine Elfe zu. Es ist der Nikolaus. Er hebt sie hoch auf den Tisch: „Du wolltest dem Christkind helfen, nicht wahr?!“
Fro s’ta Li nickt stumm.
„War aber ganz schön gefährlich hierher zu fliegen.“
„Ja, das weiß ich. Wenn ich nämlich nicht solches Glück gehabt hätte…“
„Ich weiß, zwei Pinguine haben dich gerettet.“
„Du weißt...?!“ die kleine Elfe bekommt große Augen.
„Na, klar! Das Christkind und ich wir wissen eine ganze Menge und wir wissen auch, dass du den Streit der beiden beendet hast. Das war ganz toll von dir.“
Der Nikolaus nimmt die kleine Elfe an der Hand und führt sie immer tiefer ins Schneemannshaus. Direkt bis zu seinem Herzen – denn dort im Herzen dieses Hauses ist das Zimmer vom Christkind.
Als Fro s’ta Li vor ihm steht, beginnt sie mit ihrer Schneezauberei.
„Hokus – Eisus, Hokus Frostus!“ säuselt die kleine Elfe und schon tanzen unzählige Schneeflocken um sie herum. Immer mehr und mehr.
„Die sind aber wirklich schön!“ lobt das Christkind. „Darüber werden sich die Kinder sehr, sehr freuen.“ Unsere kleine Elfe ist überglücklich.
 
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