Balduin und seine Freunde

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Ein Regenwurm auf Abenteuer-Tour
 
die kinderseite 01  
Wer hat schon einen Apfel als Wohnung?

Nun gehen wir mit Riesenschritten in den Sommer. Ihr werdet viel draußen sein und dort spielen. Vielleicht seht ihr da ja auch den ein oder anderen Wiesenbewohner!

Vor nunmehr 23 Jahren hat unsere Mitarbeiterin Andrea Dejon einen kleinen Wiesenhelden erfunden – Balduin, der Regenwurm. Und anlässlich seines Geburtstages am 14. Juni könnt ihr hier eine kleine Geschichte von ihm lesen... und mit euren Eltern und Freunden gemeinsam überlegen, welche Abenteuer der kleine Wurm noch so alles erleben könnte. Außerdem gibt’s ein Extra-Gewinnspiel!


Balduin ist ganz aufgeregt. Sein erster Besuch oben im Wiesenreich war wunderschön. All die wunderbaren Gerüche, Farben und Formen. Das alles hat in unserem Regenwurm den Wunsch nach Abenteuern geweckt. Am liebsten würde er nur noch überm Erdreich herum kriechen und die bunte Welt entdecken.
„Ach“, seufzt Balduin, als er sich wieder in die Erde gräbt, „ohne meine Freunde, Giuseppe und Henry, ist das Wiesenreich nur halb so schön!
Seine Augen beginnen zu leuchten: „Ich hab’s: Ich werde die beiden einfach bitten, mit mir auf die Erdoberfläche zu kommen und mit mir in meinem tollen Apfelhaus zu wohnen. Freudig klopft Balduin mit seinem Körper gegen die Wände seines Erdganges. Mit diesem Signal spricht er mit seinen Regenwurmfreunden auch über weite Entfernungen. Jede Anzahl von Klopfern hat eine andere Bedeutung. Dieses Mal heißt es: „Henry, Giuseppe, wir müssen uns dringend in unserem kleinen Erdloch zu einem gemütlichen Stelldichein treffen.“
Nach einigen Minuten treffen sich alle drei in dem kleinen kugeligen Erdloch und umarmen sich erst einmal nach Regenwurm-Manier. Dann beginnt Balduin in den höchsten Tönen vom Wiesenreich und seinen Bewohnern zu erzählen. Seine Stimme überschlägt sich dabei beinah. So schnell fluten die Sätze aus seinen Gedanken. Die Gesichter der beiden Regenwürmer werden dabei immer starrer. Auch sie kennen Geschichten aus dem Wiesenreich, und die haben ihnen gar nicht gefallen:
Ob es nun der Wind Pusteruh war, der einen Regenwurm das Grausen gelehrt hat, oder das helle Sonnenlicht, das die Haut eines anderen Wurms fast verbrannt hat.
Allein das Sehen all der vielen Dinge, die ein Regenwurm dann plötzlich erkennt, wenn er aus dem Dunkeln ins Licht kriecht, wirken auf die Kleinen wie eine Art Überfall.
Nein, für Henry und Giuseppe steht fest, das ist niemals ihre Welt!
„Aber das wäre doch echt wurmig!“, versucht Balduin seine Freunde zu überreden. „Stellt euch das doch vor: Ein Apfel als Wohnung, so was besitzt kein anderer Wurm!“
Aber die beiden schütteln sich nur:
„Wir fühlen uns in der Erde wohler“, erklärt Henry.
„Außerdem“, erklärt Giuseppe weiter, „mögen wir im Gegensatz zu dir keine Abenteuer. Wir sind froh, wenn wir einfach unser Leben leben können, ab und zu miteinander knuddeln und immer genug zum Fressen haben.“
„Aber ich möchte nicht ohne euch gehen!“, bettelt Balduin.
„Wenn wir so mutig wie du wären, würden wir mitgehen“, sagt Giuseppe. „ Aber, ganz gewiss gibt es oben im Wiesenreich noch andere, die dieselben Dinge wie du lieben. So lernst Du neue Freunde kennen. Du musst nur die Augen aufmachen und dich umsehen.“
„Außerdem“, erklärt Henry weiter, „kannst du uns immer gerne besuchen kommen und uns von deinen tollen Abenteuern erzählen.“
Balduin nickt. Auch, wenn er seine Freunde nicht verlassen will, so spürt er genau, dass diese Erdbodenwelt nicht mehr wirklich seine Welt ist. So gräbt sich Balduin erneut durch die Erde, hinauf ins Wiesenreich.
Welche neuen Freunde er wohl kennen lernen wird?
Also: Dann schaut euch mal auf einer Wiese um. Welche kleinen Tierchen, die dort so leben, könnte Balduin als Freunde gewinnen? Ihr findet auch viel Interessantes im Internet unter www.balduin-der-regenwurm.de.

 
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