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Der Traum vom Fliegen Teil 1
 
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Alby möchte auch gerne
so schön fliegen können
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Missmutig beißt Alby in das Blatt hinein
 
Jetzt ist es nicht mehr weit bis zu den großen Ferien! Habt ihr euch schon überlegt, was ihr mit, beziehungsweise in den sechs Wochen Freizeit anstellen wollt? Na, da fällt euch doch bestimmt ne Menge ein! Vielleicht können wir euch mit unserer Kinderseite etwas eventuell aufkommende Langeweile vertreiben. Zum Beispiel mit unserer neuen Geschichte...

Die kleinen Wiesenhelden aus dem Naturkundebuch „Auf den Flügeln eines Schmetterlings“ unserer Redakteurin Andrea Dejon sind nicht immer als Wiesenhelden-Reporter unterwegs gewesen. Hier könnt ihr die Geschichte von Alby Tanzfein lesen:
Auf einem Blatt liegt ein kleines Ei. Es wackelt aufgeregt hin und her. Ein Spalt bricht auf. Neugierig lugt Alby, eine kleine Raupe, heraus. „Woah!“, ruft sie staunend. Gerade ist ein Marienkäfer an ihrem Ei vorbei geflogen.
„Wie toll der sich durch die Luft bewegt und wie schön er tanzt! Ob ich das auch kann?“
Alby ist begeistert. Sie krabbelt aus dem Ei und rennt los. Als sie das Ende des Blattes erreicht, fällt sie wie ein Stein herab. Doch Alby hat Glück und fällt nur ein Stockwerk tiefer auf ein anderes Blatt.
„Was, was war denn das?“ Sie kratzt sich am Kopf. „Hab ich was falsch gemacht?“
Eine Fliege landet am Blattrand und kichert. Ihr Name ist Flieggut. „Guter Sprung!“
„Ich, ich wollte eigentlich nicht springen, ich wollte fliegen!“
Nun lacht die Fliege: „Du, ein Erdkrabbler, willst fliegen?“
„Ja, warum denn nicht?“
„Na, dann schau mich doch mal an.“
Alby macht große Augen, versteht aber nicht.
„Also“, erklärt die Fliege, „auf unserer Wiese gibt es Erdkrabbler – dazu gehört eine Raupe wie du. Und es gibt die Flieger mit Flügeln und dazu gehöre ich.“
Emsig schlägt die Fliege ihre Flügel auf und nieder.
„Und ohne Flügel geht das nicht?“
Die Fliege schüttelt den Kopf und fliegt weiter.
Missmutig beißt Alby in das Blatt hinein. Eine andere Raupe, Amelie ist ihr Name, krabbelt gerade vorbei. „Na, dir scheint es wohl nicht gerade zu schmecken“, erklärt sie und beißt ebenfalls in das Blatt hinein.
„Hm“, meint sie laut schmatzend. „Ich versteh dich nicht, das Blatt schmeckt doch vorzüglich!“
Alby antwortet nicht, sie ist viel zu sehr mit ihrem Wunsch Fliegenkönnen beschäftigt.
„Na, die scheint ja ganz merkwürdig drauf zu sein!“, denkt Amelie und kriecht weiter.
Einen Moment später spürt Alby einen Schatten und schaut auf. Es ist ein Papier–
drachen. „Ui! Das ist mal ein interessanter Flieger. Er hat keine Flügel, die er auf und nieder bewegt!“
Die Augen der Raupe beginnen zu leuchten. „Ich hab es! Ich knabbere mir ein Blatt zurecht, bis es die Form dieses eckigen Fliegers hat.“
Alby macht sich an die Arbeit. Sie sucht sich ein möglichst großes Blatt aus. Nur leider sitzt die Ameise Leonard darauf und sonnt sich.
„Entschuldige“, erklärt die Raupe, „ich brauche dieses Blatt, könntest du dich woanders sonnen?“
„Nö, keine Lust!“, erklärt diese kurz und knapp.
Alby bittet die Ameise mehrmals, doch diese gibt nicht nach. „Bitte, bitte, bitte!“, ruft Alby und hüpft aufgeregt auf und ab. Das Blatt schwingt dabei so stark, dass die Ameise auf die Erde runter fällt.
„Danke!“, erklärt Alby übermütig. Sie glaubt, die Ameise hätte es sich anders überlegt. Diese läuft dagegen mürrisch weiter und sucht sich ein neues Blatt. „Also, diese Neue ist ja katastrophal! Kein Benehmen hat die!“
 
Ob es Alby wirklich gelingt einen Flugdrachen zu bauen? Lest in der nächsten Ausgabe weiter...
 
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