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Der Traum vom Fliegen
 
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Alby hat sich ein Flugdrachenblatt gebaut
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Alby rennt und sucht ihr Blatt
 
Jetzt seid ihr schon mittendrin in den Sommerferien! Machen sie euch Spaß? Wir haben gegen eventuell aufkommende Langeweile oder einfach nur zu eurem Vergnügen den zweiten Teil von „Albys“ Geschichte für euch – und natürlich auch wieder die Rätsel. Und zum Gewinnen gibt’s auch noch was!

Die kleine Raupe Alby Tanzfein möchte gerne fliegen. Doch sie ist so mit ihrem Traum beschäftigt, dass sie gar nicht immer mitbekommt, wie die anderen Wiesenbewohner auf sie reagieren...
Alby hat es geschafft, das Blatt hat genau die Form des Papierdrachens. Frohgemut springt sie auf das Blatt und segelt kurz darauf in Richtung Erde. Voller Freude jubelt die kleine Raupe und rutscht dabei ab. Sie fällt und schreit vor Schreck ganz laut.
Einige Stockwerke tiefer, auf der Erde, krabbelt gerade ein Schnurfüßer vorbei. Er gehört zu der Gattung der Tausendfüßler. Sein Name ist Gerd und er ist sehr schreckhaft. Das laute Geschrei macht ihm Angst, also rollt er sich zusammen – ganz nach Tausendfüßlerart. Auf diese Weise können sie sich besser vor Feinden schützen. Im nächsten Moment fällt Alby auf ihn drauf.
„Oh, vielen Dank fürs Auffangen!“, meint die kleine Raupe und springt wieder auf die Füße. Sie rennt sofort los und sucht ihr Flug­drachenblatt. Die Suche ist gar nicht so einfach. Also beschließt sie, einige Erdkrabbler und Flieger danach zu fragen.
Doch die Antworten fallen nicht wie gewünscht aus. Die einen schauen sie ganz merkwürdig an, andere schütteln nur den Kopf, und wieder andere stecken die Köpfe zusammen und tuscheln. In Albys Magen beginnt es zu grummeln. Also legt sie erst mal eine Pause ein und frisst sich satt. Dabei hört sie zufällig ein Gespräch.
„Hast du schon von dieser Neuen gehört?“
„Du meinst diese Alby? Ja, die hält sich für etwas Besseres.“
Die kleine Raupe verschluckt sich und hustet. Das klingt ja gar nicht gut.
„Wie kommen die nur darauf?“, denkt sie. „Ich hab doch immer danke und bitte gesagt!“
Unterdessen krabbelt der alte Wurmelux aus der Erde. Schon immer war er auf die Fähigkeit der Flieger, fliegen zu können, eifersüchtig. Über ihm summt gerade Flieggut und erzählt einer Biene sein Erlebnis mit Alby.
„Ja, du kannst es mir glauben, diese Raupe hält sich doch tatsächlich für einen von uns!“
„Echt?“
„Ja doch, und sie hat sich sogar ein Fluggerät gebastelt.“
„Als würde ein Erdkrabbler so zu einem Flieger werden können!“
Die beiden lachen und fliegen weiter.
In Wurmelux arbeitet es, dabei wird seine Haut immer grauer. Er ist sauer, schon wieder einem von diesen Fliegern begegnet zu sein. Und es macht ihn wütend, dass ein Erdkrabbler einem Flieger nacheifern möchte.
„Ein Erdkrabbler gehört auf den Boden!“, grummelt er ungehalten. „Außerdem, wozu soll es gut sein, der Sonne entgegen zu fliegen.“
Und dann fällt dem alten Wurm noch etwas ein. Die haben von einer Raupe gesprochen! Sein Magen krampft sich zusammen. Er weiß nämlich aus Erfahrung, dass eine Raupe sich irgendwann verwandelt und zu einem Flieger wird.
„Der werde ich die Suppe versalzen!“, flüstert er. „Und wer weiß, wenn die Raupe nicht mehr an ihren Traum glaubt, vielleicht wird sie sich dann gar nicht mehr in einen Flieger verwandeln können.“
Wurmulux lacht. Er macht sich auf den Weg und erzählt jedem, den er sieht: „Ich weiß ganz genau, dass diese Alby verrückt ist. Die hat einen Knall – und so was ist hoch ansteckend.“
Was meint Ihr? Ob die kleine Raupe sich ihren Traum erfüllen kann? Oder erreicht gar der böse Wurmelux sein Ziel?
 
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