Möglichkeiten werden in Furpach, Wiebelskirchen und Wellesweiler geschaffen
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vlnr.: Andreas Bies (Leiter Friedhofsverwaltung), Bürgermeisterin Lisa Hensler, Stephan Limbach (Meister Zentralfriedhof) Quelle: Kreisstadt Neunkirchen/ Nicolas Schneider
Die Kreisstadt Neunkirchen führt zum 1. Juni auf dem Zentralfriedhof Furpach, dem Friedhof Wiebelskirchen und dem Friedhof Wellesweiler Baumgräber ein. Sollten die Baumgräber im nächsten halben Jahr angenommen werden, kann auch auf den kleineren Friedhöfen diese Grabart angeboten werden.

Die Baumbestattungen der Ascheurnen sind an neu gepflanzten Bäumen möglich. Die Stadt hat vorerst drei Lindenbäume, einen Ahornbaum und einen Amberbaum beschafft.

„Das neue Angebot ist ein wichtiger Schritt in Richtung moderne Bestattungsart. Mit den Baumgräbern können wir die 19. Grabart in Neunkirchen anbieten. Immer mehr Menschen wollen unter einem Baum in einer Urne bestattet werden. Daher war die Einführung eine richtige Entscheidung“, sagte Bürgermeisterin Lisa Hensler.

Um die neu gepflanzten Bäume wird ein Kreis mit einem Durchmesser von bis zu fünf Metern mit Rindenmulch angelegt und mit einer Randeinfassung versehen. In diesem Kreis können bei der Erstbelegung 24 Urnen beigesetzt werden. Ein späterer Erwerb einer weiteren Stelle am gleichen Baum für die Beisetzung des Ehe- bzw. Lebenspartners ist möglich.

Die Urne muss aus biologisch, leicht verrottbarem Material bestehen. In einem Baumgrab sind Grabsteine, Grabschmuck und sonstige Grabbepflanzungen nicht zugelassen. Zur Kennzeichnung der Grabstätte wird am Rand der Fläche eine Granitstele aufgestellt. Auf Wunsch der Angehörigen kann ein Schild mit dem Namen des bzw. der Verstorbenen angebracht werden.

Weitere Informationen und Kontakt: Kreisstadt Neunkirchen, Abteilung für Friedhofsverwaltung, Tel. (06821) 202-602, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!