Sie sollen auch weiterhin priorisiert geimpft werden
Alle Personen, die der Prio-Gruppe 1 – 3 angehören und sich erst vor kurzem oder zukünftig für eine Impfung entschieden haben bzw. entscheiden, sollen weiterhin grundsätzlich prioritär mit Terminen bedacht werden.
Dazu betont Gesundheitsministerin Monika Bachmann: „Für uns gilt, dass wir bei unserer Terminvergabe auf priorisierte Personen ein besonderes Augenmerk richten und diese weiterhin bevorzugt mit Impfterminen versorgen. Die Impfung ist freiwillig und die Entscheidung zur Impfung fällt nicht bei allen Personen unmittelbar. Mit unserer Vorgehensweise berücksichtigen wir auch weiterhin die Vorgabe der STIKO, alle Personen priorisiert zu schützen, die den Schutz möchten und am dringendsten benötigen.“
Die Kassenärztlichen Vereinigung unterstützt diese Vorgehensweise: „Es ist uns ein Anliegen auch weiterhin diejenigen prioritär zu impfen, die den höchsten Schutzbedarf haben. Wir empfehlen weiterhin dieser Personengruppe Vorrang einzuräumen. Wir sind überzeugt, dass das ärztliche Ermessen auch nach Aufhebung der Priorisierung diesem Anspruch gerecht werden kann“, so Dr. Joachim Meiser, Vorstandsmitglied der KV Saarland.