Feuerwehr sucht nach weiteren Fahrzeuginsassen

Drei junge Männer wurden am späten Samstagabend bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße L114 zwischen Furpach und der Neunkircher Innenstadt verletzt, als ihr Subaru Impreza von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich zum Unfallzeitpunkt noch eine vierte Person in dem Wagen befunden hatte, unterstützten die Freiwillige Feuerwehren Neunkirchen und Illingen die Polizei bei der Personensuche mit Wärmebildkameras und einer Drohne. Ergebnislos wurde die Suche spät in der Nacht abgebrochen.
Mit einem dunklen Subaru Impreza war eine Gruppe junger Männer am Samstagabend auf der L114 von Furpach nach Neunkirchen unterwegs.

Kurz nach einer Linkskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über den Kompaktwagen und kam von der Fahrbahn ab. Erst nach der Kollision mit einem Baum in der dicht bewachsenen Böschung kam der schwer beschädigte Wagen zum Stehen. Trotz der enormen Deformationen des Autowracks wurde keiner der Insassen eingeklemmt, wenn auch alle Verletzungen davontrugen. Augenzeugen meldeten den Unfall umgehend über den Notruf der Leitstelle, die um 22:25 Uhr Alarm für mehrere Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen auslöste. Ein zufällig vorbeikommender Neunkircher Feuerwehrmann stoppte ebenfalls und leistete den Unfallopfern bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe.

In schneller Folge trafen Polizei, Rettungsdienst und die Einsatzkräfte aus den Löschbezirken Furpach und Neunkirchen-Innenstadt an der Unfallstelle ein. Vom Rettungsdienst mussten drei verletzte Männer aus dem verunglückten Subaru vor Ort medizinisch versorgt werden. Anschließend wurden sie zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Unklarheit bestand für die Einsatzkräfte darüber, ob im Unfallwagen nur diese drei oder sogar vier Personen mitgefahren waren. Nicht auszuschließen war, dass sich noch eine vierte, aufgrund des Unfallhergangs vermutlich ebenfalls verletzte Person in dem Subaru befunden hatte. Polizisten und Feuerwehrleute durchkämmten koordiniert mit Taschenlampen und Wärmebildkameras die unmittelbare Umgebung der Unfallstelle und kontrollieren nahe Waldwege. Zur Unterstützung wurde außerdem die Drohneneinheit der Feuerwehr Illingen aus dem Löschbezirk Welschbach angefordert. Die mit einer Wärmebildkamera ausgestattete Drohne erlaubte es den Einsatzkräften schnell ein sehr großes Areal in der weiteren Umgebung der Unfallstelle abzusuchen. Gegen 1:00 Uhr brachen die Feuerwehrkräfte die intensive Suche ergebnislos ab und beendeten ihren Einsatz.

Zeitweise musste die Landesstraße L114 im Bereich der Unfallstelle von Polizei und Feuerwehr komplett für den Verkehr gesperrt werden. Erst im weiteren Einsatzverlauf konnte die Polizei zumindest einen Fahrstreifen wieder für den Durchgangsverkehr freigeben.

Neben den Löschbezirken Furpach und Neunkirchen-Innenstadt und dem Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen, wurden zunächst auch noch die Einheiten aus Wiebelskirchen und Wellesweiler alarmiert. Diese mussten aber nicht tätig werden und konnten noch auf dem Weg zur Unfallstelle wieder kehrt machen. Mit einem Fahrzeug rückte die Drohneneinheit des Löschbezirks Welschbach der Illinger Feuerwehr nach Neunkirchen aus. Der Notarzt sowie je ein Rettungswagen der Feuerwehr und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) fuhren die Einsatzstelle auf der L114 an sowie mehrere Streifenwagen von den Polizeiinspektionen Neunkirchen und Homburg.