Impfung wurde im KOMMunikationszentrum organisiert
Das saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat zusammen mit der Kreisstadt Neunkirchen am Mittwoch, 2. Juni, eine Sonderimpfung im KOMMunikationszentrum organisiert und durchgeführt. Die Stadt hat im Vorfeld den Kontakt zu Wohlfahrtsverbänden und sozialen Einrichtungen aufgenommen und eine breite Streuung innerhalb der Quartiere gewährleistet. Zudem hat die Stadt mit einer arabischsprachigen Person als Dolmetscher unterstützt.

„Ich freue mich, dass 100 Menschen ihre Erstimpfungen erhalten haben. Der Bedarf ist sicher höher, trotzdem ist das ein Schritt in die richtige Richtung: Jede einzelne geimpfte Person ist gut für die Gesamtbevölkerung“, sagte Oberbürgermeister Jörg Aumann.
„Wichtig war es, auch Projekte wie die Neunkircher Tafel und die Wärmestubb mit ins Boot zu holen. Sie stellen wichtige Anker für die Schwachen unserer Gesellschaft dar und waren gerade in der Hochphase der Pandemie für unser Gemeinwesen besonders wichtig“, sagte Beigeordneter Thomas Hans.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterstützten das medizinische Team des Ministeriums und gemeinsam gelang es, in rund fünf Stunden alle 100 Impfdosen zu verimpfen. Die Knappheit des Impfstoffes dürfe nicht davon abhalten, gerade Menschen in Quartieren niedrigschwellige Impfangebote zu machen. „Wir haben hier besondere Herausforderungen, etwa Sprachbarrieren, aber auch Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Kurz: Wir haben grundsätzlich Bedarf, aufsuchende Impfungen fortzusetzen“, sagte Beigeordneter Hans.