Thema: „Was hab ich nur getan? Fragen zur Schuld!“
st jakobus hospiz

Klaus Aurnhammer, Seelsorger im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis und Buchautor beleuchtet beim Saarbrücker Hospizgespräch im Juni das Phänomen der Schuld von unterschiedlichen Seiten. Allem voran will Aurnhammer unterschiedliche Facetten von Schuld angesprochen. Welche Entwicklung nahm Schuld in der Moderne, welchen Einfluss

hat die Politik, was sagen die Humanwissenshaften dazu und was haben Schuld und Krankheit miteinander zu tun? Ein Hauptaugenmerk liegt in der Begleitung von Schuld und Schuldgefühlen. Wie können wir Menschen begleiten, die Schuld als Thema entdeckt haben? Was unterstützt und stärkt sie? Hilfreiche Ideen sollen vorgestellt und die Diskussion ermöglicht werden.
Ziel ist hier, Mut zu machen, sich dem Phänomen der Schuld in der Begleitung Schwerkranker und Sterbender zu stellen und damit in gutem Kontakt mit dem zu Begleitenden zu bleiben.
Paul Herrlein, Geschäftsführer der St. Jakobus Hospiz gGmbH dazu: „Wir freuen uns nach so langer Zeit der Entbehrungen und dem Ausweichmodell Online-Veranstaltung endlich wieder auf ein Saarbrücker Hospizgespräch von Angesicht zu Angesicht. Dank der katholischen Pfarrgemeinde St. Jakob in der Saarbrücker Keplerstraße ist es uns möglich, mit den geltenden Hygienevorschriften wieder ein Hospizgespräch durchzuführen, wie wir es kennen. Umso erfreulicher ist es, dass unser langjähriger Weggefährte Klaus Aurnhammer eine hoffentlich neue Ära der echten Hospizgespräche im Austausch mit unseren Gästen einleiten wird“
Das Saarbrücker Hospizgespräch richtet sich an Betroffene und ihre Angehörigen, an Ärzt:innen, Pflegende und andere medizinische Berufsgruppen, an Seelsorgende und Sozialarbeiter:innen, an ehrenamtlich Tätige und alle Interessierten.

Das Hospizgespräch findet am Montag, 28.06.2021 um 18.00 Uhr in der Katholischen Pfarrkirche St. Jakob, Keplerstraße 13 in 66117 Saarbrücken statt. Aufgrund der aktuellen noch immer geltenden Hygienevorschriften muss die Anzahl der Teilnehmer:innen für diese Veranstaltung begrenzt werden. Daher wird gebeten, die Teilnahme telefonisch unter 0681-9270069 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 25.06.2021 anzumelden. Weitere Informationen erhält man nach erfolgreicher Anmeldung.

Über das St. Jakobus Hospiz
Das St. Jakobus Hospiz wurde als gemeinnützige kirchliche Einrichtung 1994 in Saarbrücken gegründet. Gesellschafter sind die Barmherzigen Brüder Trier gGmbH, die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts), die Marienhaus Holding GmbH Waldbreitbach und die Krankenpflegegenossenschaft der Schwestern vom Heiligen Geist GmbH Koblenz. Die Entwicklung der ambulanten Hospiz- und Palliativeinrichtung wird durch einen Fachbeirat begleitet. Der Förderverein St. Jakobus Hospiz e.V. unterstützt die Arbeit finanziell.
Zur St. Jakobus Hospiz gemeinnützige GmbH gehören die ambulanten Hospizdienste in Saarbrücken, das ambulante Hospiz St. Michael Völklingen und das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar. Zudem erbringt die Organisation die SAPV (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) für Erwachsene im Regionalverband Saarbrücken und im Saarpfalz-Kreis sowie saarlandweit die SAPV für Kinder. Daneben ist das St. Jakobus Hospiz mit der Geschäftsbesorgung für das SAPV Team Neunkirchen / St. Wendel der Marienhaus Unternehmensgruppe betraut. Die tägliche Arbeit für Schwerkranke wird von rund 110 hauptamtlichen und 200 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet, organisiert in mehreren Teams aus speziell qualifizierten Ärzten, Pflegekräften, Sozialarbeitern, Seelsorgern, medizinischen Fachangestellten und Verwaltungskräften.