Klaus-Peter Rodenbusch erhält Bundesverdienstorden

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Rodenbusch erhält den Verdienstorden für sein vielfältiges Engagement im Sport und im Deutschen Marinebund

In einer Feierstunde hat Manfred Maurer, der 1. Beigeordnete des Regionalverbandes, Herrn Klaus-Peter Rodenbusch aus Heusweiler den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, das Bundesverdienstkreuz am Bande, überreicht. Herr Rodenbusch erhält den Verdienstorden für sein vielfältiges Engagement im Sport und im Deutschen Marinebund.

Über das Engagement von Klaus-Peter Rodenbusch:

Die sportliche Leidenschaft von Rodenbusch galt dem Tischtennis, bereits in jungen Jahren trat er der DJK- Heusweiler bei. Selbst viele Jahre als Spieler aktiv und erfolgreich, übernahm er 1973 Verantwortung und wurde Geschäftsführer im Verein. Schließlich wurde er 1980 für zwei Jahre 2. Vorsitzender im saarländischen Tischtennisbund (STTB) und war von 1983 bis 1989 Kreis-Sportwart Kreis Südsaar.
1982 übernahm er den Vorsitz des Tischtennisvereins der DJK Heusweiler. In diese Zeit fällt auch erstmals die Organisation und Durchführung des 1. Sommerfestes der DJK, das in 2018 im 34. Jahr stattfindet.
Mit großer Hingabe und viel Freizeitaufwand leitete Rodenbusch bis 2000 die Geschicke des Vereins. Daraufhin wurde er für sein herausragendes Engagement 2002 von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied ernannt.

Sein zweites Steckenpferd ist die Marinekameradschaft. Hans-Peter Rodenbusch trat mit 20 Jahren in die Marine ein. Nach der Grundausbildung folgte die Unteroffiziersausbildung. Mit 27 beendete er die Laufbahn als Zeitsoldat. Im Alter von 37 Jahren trat er der Marinekameradschaft (MK) Heusweiler bei und wurde zwei Jahre später, 1981, zum 2. Vorsitzenden gewählt. 1989 ernannte ihn die Mitgliederversammlung der MK zum 1. Vorsitzenden.
Unter seiner Verantwortung weiteten sich die Aktivitäten seither aus. Es wurden Kontakte zu anderen Marinekameradschaften geknüpft und für die Mitglieder wurden verschiedene Aktivitäten angeboten.
Seit 1987 betreibt er mit seiner Kameradschaft „ein Marineheim“ im „Haus der Vereine“.
1995 konnte Rodenbusch seine Vereinskameraden von einer ganz besonderen Idee überzeugen: Die Kameraden hatten im Dillinger Yachthafen eine Barkasse entdeckt, die einen neuen Besitzer suchte. Sie übernahmen das Schiff und es wurde 1996 nach Instandsetzung an seinem neuen Liegeplatz im Yachhafen Merzig unter der Beteiligung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger auf den Namen „Störtebeker Heusweiler“ getauft. Die Barkasse steht nun nicht nur den MK-Mitgliedern und dem Verein zur Verfügung, sondern bietet auch Vereinen, Familien, Behörden und Geschäftsleuten die Möglichkeit, auf der Saar Ausflüge zu unternehmen.
Auch wurde durch Rodenbusch die Idee geboren, mit der „Störtebeker Heusweiler“ am Saarspektakel teilzunehmen.
Durch die Initiative und Organisation von Rodenbusch und dem 2. Vorsitzenden der MK, Herrn Armin Ziegler, werden seit 1993 für Interessierte regelmäßig Führerscheinkurse für Sportboote Binnen und See angeboten. Die MK Heusweiler organisiert unter Leitung von Rodenbusch seit 1994 Segeltörns auf dem Ijsselmeer und dem Mittelmeer.

Erwähnung finden muss auch sein Engagement im Landesverband Saar/Obermosel/Westpfalz des Deutschen Marinebundes. Hierbei ist er für die Organisation von 5 Landesverbandstagen in Heusweiler bzw. Niedersalbach verantwortlich gewesen.
Darüber hinaus war er 1994 Cheforganisator des „Abgeordnetentages des DMB“ in Saarbrücken mit ca. 400 Delegierten.

Mit seinem Engagement in Vereinen einher geht sein Engagement für die Gemeinde Heusweiler, in der er unter anderem das „Heimat- und Vereinsfest“, die „Schluck- Schleckertage“, den „Heusweiler Zehnkampf“, Herbstmarkt und Weihnachtsmarkt Heusweiler mitorganisierte.

Zum Hintergrund:

Der Bundesverdienstorden wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet, zwei Jahre nachdem das Grundgesetz verkündet worden war, die ersten Wahlen zum Bundestag nach Kriegsende stattgefunden hatten und die erste Bundesregierung mit Konrad Adenauer an der Spitze gebildet worden war. Mit der Stiftung des Ordens wollte die junge Bundesrepublik, politische und wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen sowie besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise um das Gemeinwohl ehren. Also das Wirken ihrer Bürgerinnen und Bürger ins Rampenlicht rücken. Seit mehr als 65 Jahren haben namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahllose Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem direkten Umfeld politisch oder sozial wirkten, diese höchste Anerkennung erhalten, die unser Land verleihen kann.
Die Verleihung des Verdienstordens macht deutlich, wie sehr unser Land die Leistungen seiner Bürgerinnen und Bürger schätzt und sie ist ein ebenso schöner wie wirksamer Weg, den Blick auf Verdienste zu lenken, die für unser Gemeinwesen von größter Bedeutung sind.


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