„Diabetes und Familie“

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Weltdiabetestag am 14. November steht unter diesem Motto

„Sowohl Kinder und Jugendliche mit ihren Familien als auch Erwachsene und ältere Menschen brauchen eine umfassende Aufklärung und passgenaue Behandlung, wenn es um die beiden Typen von Diabetes geht. Daneben ist die Prävention besonders wichtig“, erklärt Gesundheitsministerin Monika Bachmann zum Weltdiabetestag. Der Diabetes, früher als „Zucker“ manchmal verharmlost, ist in jedem Lebensalter eine sehr ernstzunehmende Erkrankung. Die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, steigt mit einem Diabetes deutlich an.

Nach Daten des Robert Koch Instituts sind 10,9% der erwachsenen Bevölkerung im Saarland an Diabetes mellitus erkrankt.

In diesem Jahr stehen am Weltdiabetestag Familien im Fokus. Knapp 200 Kinder und Jugendliche sind im Saarland von Diabetes mellitus Typ 1 betroffen. Die chronische Stoffwechselerkrankung, bei der die körpereigene Abwehr die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, muss lebenslang mit Insulin von außen behandelt werden.
„Präventiv müssen wir durch eine bedarfsgerechte und engmaschige Behandlung auf die besonderen Bedürfnisse von jungen Diabetikern eingehen“, erklärt Gesundheitsstaatssekretär Stephan Kolling.
Gesunde Ernährung, regelmäßige Blutzuckermessungen, sorgfältige Insulingaben und die Dokumentation der Blutzuckerwerte tragen entscheidend dazu bei, eine Entgleisung des Stoffwechsels und Unterzuckerungen zu verhindern. „Damit eine gute Versorgung gelingen kann, ist ein diabetisches Kind in hohem Maße auf Unterstützung der Familie im Alltag angewiesen. Die ganze Familie muss gemeinsam lernen, den Diabetes zu akzeptieren und mit dieser chronischen Erkrankung zu leben“, betont Monika Bachmann.

„Auch die Prävention und Behandlung von Diabetikern des Typs 2 muss in engem Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung gesehen werden. Die Menschen müssen auch im höheren Alter dazu ermutigt werden, für ausreichend Bewegung zu sorgen und sich ausgewogen zu ernähren“, erklärt Bachmann.

Das saarländische Gesundheitsministerium hat zahlreiche Präventionsmaßnahmen auf den Weg gebracht, um den Anstieg der Diabeteserkrankungen im Land zu drosseln. Unter anderem wurden die Maßnahmen in die Landesrahmenvereinbarung zur Umsetzung des Präventionsgesetzes aufgenommen und zu einem Schwerpunkt saarländischer Präventionsarbeit erklärt.
Das Projekt „Das Saarland lebt gesund“ bietet ein vielfältiges Angebot für mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung an. „Ziel der saarländischen Präventionspolitik ist es, die Menschen in ihrem direkten Lebensumfeld - von Kita und Schule über den Arbeitsplatz bis hin zu Pflegeeinrichtungen - zu erreichen und ihnen gesundheitsfördernde Angebote zu machen“, erklärt Monika Bachmann.

„Es ist wichtig, dass die Menschen die Risikofaktoren für Diabetes kennen. Dazu sollen unsere zahlreichen Präventionsmaßnahmen dienen. Eine gesunde Lebensführung kann eine Erkrankung verhindern oder hinauszögern. Für alle Erkrankten bieten Ärzte und Kliniken eine umfassende Versorgung an, so dass es nicht zu Folgeerkrankungen kommen muss“, so Bachmann und Kolling abschließend.


 
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